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# Wednesday, 31 March 2010

T-Shirt Guerillas: Werbeboten - Kampagnen für Unternehmen

Das Prinzip ist einfach: Werbebotschaften auf T-Shirts. Der Guerilla Gedanke dahinter: "mobile Werbeflächen" , die sich direkt in der Zielgruppe bewegen.

Auf dieses Guerilla Prinzip setzt auch das Leipziger Unternehmen Werbeboten Media UG - Agentur für kreative Werbung. Die Agentur erweitert den Gedanken von iwearyourshirt.com, einem Guerilla Marketing und Social Media Marketing Tool, dass in der USA bereits recht erfolgreich ist.

Das Konzept der Agentur kombiniert T-Shirt Werbung mit "Online-Mundpropaganda" und soll Unternehmen dabei unterstützen, Multiplikatoren innerhalb der eigenen Zielgruppe besser identifizieren und nutzen zu können. Diese Multiplikatoren verbreiten die Werbebotschaft aber idealerweise nicht nur durch das Tragen von T-Shirts, sondern berichten über die Kampagne auch in unterschiedlichen Online-Medien und sorgen so für weitere Aufmerksamkeit– entweder für das Produkt selbst oder z. B. eine entsprechende Landingpage im Web. Entscheidend für das direkte Wirken der Guerilla Kampagne ist aber vorab eine genaue Analyse der Zielgruppe, sowie die Auswahl wirklich zuverlässiger und passender „Werbeboten“. Ansonsten läuft das auftraggebende Unternehmen Gefahr, dass die von ihm beworbenen Produkte auf den Shirts gar nicht oder nur unzureichend wahrgenommen werden. Durch die zusätzliche Nutzung von Online-Medien kann eine gesteigerte Aufmerksamkeit erzeugt werden, wenn der Plan in der jeweiligen Zielgruppe aufgeht und sich die Zielgruppe auch tatsächlich in den gewählten Online-Medien bewegt.

Die von der Agentur ausgesendeten „Werbeboten“ sind v.a. Studenten und junge Menschen, die entsprechend ihrer medialen Reichweite und Interessen kategorisiert werden. So werden möglichst aktive Multiplikatoren identifiziert, die auch die Social Media –Komponente der Kampagne anstoßen können. Die Werbeboten stellen aber primär eine Art „mobile Werbefläche“ dar und bewegen sich in und mit der Zielgruppe z. B. in der Uni, auf Partys etc.

Werbeboten

Verbindung von klassischer - und viraler Online Werbung

Wichtiger Aspekt einer Werbeboten-Kampagne ist das Berichten der Werbeboten über ihre Twitter- und Facebook-Accounts oder Blogs, welches T-Shirt getragen wurde und wer der Auftraggeber war. Durch Competitions und bestimmte Aufgaben, die in direkter Verbindung mit dem T-Shirt bzw. dem Produkt stehen, kann die Verbreitung der Werbebotschaft im Netzwerk zusätzlich beschleunigt werden. Mit den richtigen Anreizen rund um die T-Shirt-Kampagne soll so eine Wahrnehmung erzeugt werden, die über das bloße Tragen von T-Shirts hinausgeht, um wesentlich mehr Personen der Zielgruppe ohne große Streuverluste zu erreichen. Am Ende erhält das werbetreibende Unternehmen eine detaillierte Auswertung der Kampagne, um den Erfolg anhand möglichst vieler Kennzahlen bestimmen zu können. Sandro Günther und Mario Körösi von werbeboten.de: „Wir glauben daran, dass die Brücke zwischen T-Shirt und Onlinewelt geschlagen werden kann. Das konnten wir und andere bereits mehrfach beweisen. Über witzige, außergewöhnliche und aufregende Kleidung und Aktivitäten wird immer gesprochen – auch online.

Beispiel: Guerilla-Kampagne mit Unideal.de

Die aktuelle Kampagne für Unideal.de ist soeben gestartet. Im ersten Schritt wurde für die potentiellen Werbeboten ein Ideenwettbewerb veranstaltet, um mehr Involvement für die T-Shirt-Kampagne zu entwickeln bei dem bisher über 150 Ideen von potentiellen Werbeboten eingingen. Anschließend wählt die Community einen Sieger aus und interessierte Werbeboten können sich bewerben. Es werden zur Kampagne passende Bewerber ausgewählt, für die das T-Shirt speziell angefertigt wird. Die Werbeboten tragen das T-Shirt einen Tag lang und schreiben einen kurzen Kommentar darüber in Ihren Facebookprofilen, welcher einen speziellen Trackinglink enthält. Wer zusätzlich noch ein witziges Foto von sich und dem T-Shirt einstellt erhält eine extra Prämie.


Wednesday, 31 March 2010 13:11:53 (GMT Daylight Time, UTC+01:00) : #    Comments [4]
# Friday, 02 May 2008

Neue Kunden durch Guerilla-Marketing im Mittelstand

Laut Institut für Mittelstandsforschung umfasst der Mittelstand 99,7 % der deutschen Unternehmen. Es gibt zwar verschiedene Definitionen von Mittelstand, aber in der Regel beginnt "der Mittelstand" bei Freiberuflern und Einzelunternehmern bis hin zu Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern ... häufig auch als KMU (Kleine und mittlere Unternehmen) bezeichnet. Manchmal ab 50 Millionen, spätestens aber ab 500 Millionen Euro Jahresumsatz endet dann per Definition "der Mittelstand".

Und alle Unternehmen haben das Problem, dass sie neue Kunden gewinnen müssen. Die kleinen Firmen um zu Überleben, die großen Mittelständler, um endlich die 50 Millionen Umsatz zu übersteigen, um wenigstens bei einer der diversen Definitionen nicht mehr als Mittelständler zu gelten.

Aufmerksamkeitstarkes Guerilla-Marketing kann dafür ein interessantes Werkzeug im unternehmerischen Marketing-Mix sein. Ein Anwalt für Arbeitsrecht könnte so z. B. vor dem Arbeitsamt das Citylight-Poster mieten und gekündigten Mitarbeitern - die sich ja umgehend arbeitssuchend melden müssen - seine Dienste anbieten um vielleicht noch eine fettere Abfindung herauszuholen.

Einzelhändler könnten Riesenplakate mit Werbebotschaften aus den Fenstern hängen. Zwar gibt das vermutlich Mecker vom Ordnungsamt (und eine kleine Strafe für Obrigkeitsverunglimpfung oder so ... wird fällig), aber die Aufmerksamkeit der Autofahrer, Fußgänger und evtl. sogar der örtlichen Tageszeitung ist einem sicher. Zur Not schickt man halt selbst einige Bilder mit Kommentaren an die lokale Presse.

Wie man subtil Werbung in eigener Sache in Internetforen macht, habe ich ja bereits in meinem kostenlosem eBook mit Marketing-Tipps im Internet zum Besten gegeben.

Jede Menge andere Tipps, wie man im Mittelstand neue Kunden finden kann und wie Guerilla-Marketing zur Neukundengewinnung eingesetzt werden kann, habe ich in dem empfehlenswerten www.mittelstandscoach.de gefunden. Einfach mal reinsehen und etwas Zeit zum Lesen mitbringen.

Michael Gandke

Friday, 02 May 2008 13:53:44 (GMT Daylight Time, UTC+01:00) : #    Comments [0]
# Tuesday, 12 February 2008

Briefkasten Guerillas werben für Aktienclub

Nette (überschaubare) Briefkastenaktion eines Aktienclubs in Augsburg: Es wurden Flyer an rote "Erfolgsmenschen" gehängt, die nun an allen Briefkästen präsent waren. Die Kampagne führte zu zahlreichen Gästen auf der beworbenen Veranstaltung.

 rotmann.JPG

Guerilla-Marketing ist vielleicht etwas zu weit hergeholt, aber das ist kein schlechtes Beispiel für Lokales Marketing: "Die Aufmerksamkeit" der Hausbewohner hat man dabei sicher :) Fragt sich nur, wie viel Aufwand das alles war. Mit über 260.000 Einwohnern ist Augsburg nicht gerade klein. Das Befestigen der Rotmännchen "an allen" Briefkästen wird die ein oder andere Stunde "gekostet" haben. Vielleicht hätte eine Anzeige in lokalen Zeitungen für 400,- € den selben Effekt gehabt ...?

Michael Gandke

Tuesday, 12 February 2008 09:35:03 (GMT Standard Time, UTC+00:00) : #    Comments [3]
# Tuesday, 19 April 2005

Guerilla Marketing im Handwerk...

...heißt soviel wie "der Beginn einer wundervollen Freundschaft". Fast lehrbuchhaft sind viele Beispiele, die tatsächlich noch nach dem Prinzip "Erst kommt das Konzept und dann das Vergnügen" aufgebaut sind. Auch für die Küchenstudio-Branche ist Guerilla Marketing natürlich ein ganz aktuelles Thema. Bestätigt findet sich dies in ihrem Fachmagazin "Der Küchenprofi", wo Katrin Schöne unter dem Titel "Schluss mit 08/15-Werbung" interessante Beispiele zusammengetragen hat.

Der Artikel ist nachzulesen unter www.maks.info/handwerk.htm

Thomas Patalas (MAKS - Agentur für Lokales Marketing)

Tuesday, 19 April 2005 14:55:14 (GMT Daylight Time, UTC+01:00) : #    Comments [0]

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