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# Tuesday, 15 March 2005

Was ist Guerilla Marketing?

Diese Frage wurde vor, während und nach dem Guerilla Marketing Kongress in Köln sehr ausführlich und auch kontrovers diskutiert.

 

Auch ich erhalte in Gesprächen mit Marketing-Experten immer wieder eine andere Antwort, eine andere Definition und wahrlich Vorstellungen die mehr als meilenweit auseinander liegen.

 

In den Diskussionen fallen immer wieder Begriffe wie "Einsatz eines kleinen Budgets", "Überraschendes Marketing", "Marketing für KMU´s", " Straßenmarketing" oder auch "Idee statt Budget". Flankierend hierzu werden dann Begriffe wie Ambush, Ambient, Viral, Buzz, Guerilla, Chat-Attack, Low-Budget-Marketing etc. wild durcheinander gewürfelt. Das ist wohl auch nicht ganz verwunderlich. Schlagwort-Bingo ist eben eine kleine aber verwirrende Krankheit in der Welt der Marketeers. Und die Theorie des Guerilla Marketing ist, obwohl die Wurzeln des Guerilla Marketing schon recht "alt" sind, noch sehr unerforscht. Trotzdem glaube ich, dass man alle Begriffe ganz gut unterscheiden und einordnen kann, was auch zwingend notwendig ist.

 

Meine persönliche Einteilung findet man im Guerilla Marketing Lexikon.

(Dankbar bin ich für jede Anregung und Diskussion hierzu!)

 

Auch wenn ich selber gerne die Dinge versuche zu ordnen, hierbei manchmal auch zum Schlagwort-Bingo neige (Sorry!), ist meine persönliche Definition von Guerilla Marketing die folgende:

 

Alle Marketing-Aktivitäten, egal ob auf klassischen Ansätzen basierend (TV, Anzeigen, Außenwerbung), Internetmarketing, Mobil-Marketing, strategische Marketing-Überlegungen ... müssen ein wichtiges Kriterium erfüllen (auch wenn es simple klingt) um "Guerilla-Charakter" zu zeigen...

 

..."Originalität!"

 

Das ist der Faktor der in der Marketing- und Werbebranche leider zu selten zum Einsatz kommt. Ich höre jetzt auch schon wieder die Leute die alles besser wissen, aber keine Lösungen bieten: Der Schulte macht es sich etwas zu einfach es auf den Faktor "Originalität" herunter zu brechen. Aber! Der Großteil des Marketings und der Werbung ist nun mal nicht originell. Platt, abgedroschen, langweilig, manchmal witzig aber mehr nicht. Die Leuchttürme fehlen mir!

 

Der Einsatz eines kleinen Budgets ist meiner Meinung nach auch nur für KMU´S relevant. Setzt ein Markenunternehmen für eine Aktion ein Budget von 10.000 oder 100.000 Euro an, so ist das in Relation wohl nicht wirklich mehr "kleines Budget".

 

Gelingt es eine originelle Aktion mit wenig Budget durchzuführen, ist das ein absoluter Optimal-Zustand.

 

Daher sollte man sich immer die Frage stellen: "Guerilla Marketing für wen ?"

 

Ja, Guerilla Marketing - "alter Wein in neuen Schläuchen"!!!?? Vielleicht ist es sogar so. Aber trinken tun wir alle davon, der eine mehr und der andere weniger. Vielleicht ist Guerilla Marketing auch aktuell nur ein Trend, der aufkeimt, weil der Begriff "Cool" ist, und weil mal wieder alle auf der Suche nach "Unkonventionalität und Originalität" in Marketing und Werbung sind. In einigen Jahren sprechen wir dann von "Mars-Marketing" oder was weiß ich.

 

... aber eines wird bleiben: Die Suche nach der permanenten Differenzierung, halt Originalität!

 

Und noch ein Hinweis der mir auf dem Herzen brennt: Guerilla Marketing ist kein Allheilmittel, mit dem man in "Ruck-Zuck-Manier" sein Marketing auf den Kopf stellt und plötzlich 100% erfolgreicher ist, die Kunden einem die Tür einrennen und die Verkaufszahlen in unglaubliche Höhen schießen. Hier müssen auch die Hausaufgaben gemacht werden.

 

In der Hoffnung auf eine anregenden Diskussion zur Frage "Was ist Guerilla Marketing?", verbleibe ich mit den besten Guerilla Grüßen

 

Thorsten Schulte

 

P.S. Alte Weine trinken wir alle gerne. Wir diskutieren aber nicht über den Geschmack des Weines, sondern über die Schläuche. Mal wieder typische für die Marketing-Szene!

Tuesday, 15 March 2005 13:26:21 (GMT Standard Time, UTC+00:00) : #    Comments [3]
# Friday, 11 March 2005

Guerilla-Marketing-Kongress 2005

So ... gerade sind wir vom 2. Guerilla-Marketing-Kongress in Köln heimgekehrt. Unsere Stimmung ist so wie zur Zeit das Wetter: Durchwachsen und regnerisch.

Die Organisation durch Thorsten Schulte vom Guerilla-Marketing-Portal und die Europa Fachhochschule war prima, bis auf Kleinigkeiten hat alles geklappt. Wenn man bedenkt, dass die ganze Angelegenheit von Freiwilligen auf privater Basis durchgeführt wurde, kann ich nur sagen: Weiter so. Wir sind auch 2006 gerne wieder dabei.

Aber ... bei einigen Referenten hätte ich mir allerdings etwas mehr Mühe bei der Vortragsvorbereitung gewünscht. In Zukunft bitte nicht mehr einfach den Standard-Marketing-Workshop-Vortrag verwenden und die "überflüssigen" Folien mangels Redezeit oder Publikumsinteresse dann im Tiefflug überspringen. Das mag zwar durch die Mehrfachnutzung von Powerpoint-Präsos durchaus effizient sein und so natürlich auch dem Guerilla-Marketing-Gedanken entsprechen ... ich persönlich empfand das aber als wenig respektvoll den (teilweise weit angereisten) Teilnehmern gegenüber.  Ach so ... die permanente Werbung in eigener Sache muss wohl anscheinend sein ... oder war ich etwa der Einzige, den das gestört hat?

Aufgefallen ist mir erneut die Polarisierung der "Guerilla-Marketing-Szene". Während ein Teil der Referenten Guerilla-Marketing überwiegend auf Effekthascherei und "Aufmerksamkeit erzielen" reduziert (speziell die Jungens aus den Werbeagenturen mit dem Motto: "Tue Überraschendes und rede darüber"), ist es für andere wiederum eher eine strategische Vorgehensweise, bei der versucht wird, mit einem kleinen Budget die größtmögliche Wirkung zu erzielen ... in dem man sein Low-Budget-Marketingbudget nur für wirkungsvolle Maßnahmen ausgibt und nicht durch Massenmarketing das schöne Geld mit der Gießkanne streut und so verschwendet. Eine klare und allgemein akzeptierte Begriffsdefinition gibt es immer noch nicht ... vielleicht der wesentliche Grund, weshalb "das Guerilla-Marketing" noch weit von breiter Akzeptanz entfernt ist. Mein Erkenntnisgewinn nach 6 Fachvorträgen und 8 Stunden Guerilla-Marketing-Kongress: 

Guerilla-Marketing = viel zu oft nur alter Wein in neuen Schläuchen!

Michael Gandke

Friday, 11 March 2005 17:54:17 (GMT Standard Time, UTC+00:00) : #    Comments [6]
# Tuesday, 08 March 2005

Mehr Guerilla-Marketing für freie Software

Tom Chance, Freiwilliger im Unterprojekt Marketing und Öffentlichkeitsarbeit innerhalb des KDE-Projekts, hat in der zweiten Ausgabe des Free Software Magazins mehr Guerilla-Marketing für freie Software gefordert.

Grundsätzlich, so Chance, wird in freien Software-Projekten irrtümlicherweise davon ausgegangen, dass kommerzielle Distributoren die Promotion für freie Software übernehmen würden und den freien Projekten das »Fleisch« der Arbeit, die Programmierung von Software, das Schreiben von Dokumentation und die erforderliche Artwork überlassen. Chance hat einige Bedenken gegen eine solche Sichtweise, die er vor allem in einer zu geringen Bereitschaft von Unternehmen, Ressourcen und Expertise für freie Software-Projekte bereitzustellen, begründet sieht. Er glaubt auch nicht, dass kommerzielle Distributoren überhaupt Interesse an der direkten Förderung von freier Software haben. Vielmehr richtet sich das Interesse der Distributoren auf Unterscheidung vom GNU/Linux-System, das in Konkurrenz zum eigenen Produkt steht. Im Zentrum der eigenen Promotion kommerzieller Distributoren steht der »Mehrwert«, mit dem sie das GNU/Linux-System aufwerten und verkaufen wollen.

In seinem Artikel richtet sich der Autor an alle freien Projekte, denen es bislang nicht gelungen ist, ein professionelles Selbst-Marketing in die Hand zu nehmen. Dass professionelles Marketing in keinem Widerspruch zu auf freiwilliger Basis beruhenden Projektarbeit steht, sieht er in den Erfolgen von Mozilla Firefox und erfolgversprechenden Ansätzen innerhalb von Projekten wie Openoffice.org, KDE oder GNOME bestätigt.

Generell, so Chance weiter, vernachlässigen freie Projekte aufgrund fehlender Unterstützer, Ressourcen und Fachwissen das Thema Marketing gänzlich. Aber selbst, wenn freie Projekte ihre Produkte nicht direkt verkaufen, könnten sie mittels Selbstmarketing z.B. die Vorzüge freier Software oder Open-Source-Technologien zum eigenen Nutzen hervorheben.

Das Projekt Firefox ist ein Paradebeispiel dafür, dass es auch anders laufen kann. Die, für ein freies Projekt, einmaligen Zahlen von hinzugekommenen Freiwilligen und in Millionenhöhe weisende Downloadzahlen sprechen für den Autor eine deutliche Sprache. In der erfolgreichen Kampagne zur Förderung von Firefox wurden nach Beobachtung von Chance drei Prinzipien erfolgreich angewandt: Zielsetzung, Anreize und Werkzeuge.

So setzte sich das Projekt ein Ziel, eine Download-Zahl von einer Million innerhalb von zehn Tagen zu erreichen. Die ursprüngliche Zielsetzung wurde später erweitert durch einen weltweit beachteten Spendenaufruf und die Anzeigenaktion in der New York Times. Für neue Firefox-Unterstützer wurden Anreize geschaffen, die die Möglichkeit zur Eigenwerbung und eigens dafür geschaffene Markenbuttons und andere Accessoires für die Hompages von neuen Unterstützern enthielten. Mit diesen Schritten wurde ein Grundstein für das wachsende Firefox-Projekt gelegt, in dem sich nun neue Freiwillige, zusätzlich zu den herkömmlichen Projektarbeiten, der Werbung verschiedener Zielgruppen wie Heimbenutzer oder höhere Schulen, dem Erstellen von CDs, dem Design von Anzeigen oder öffentliche Auftritte auf Messen usw. widmen konnten.

Zwar sind die Erfahrungen des Firefox-Projektes nicht so ohne weiteres auf andere freie Projekte wie KDE oder GNOME übertragbar, da sie sich meist anderen Probleme ausgesetzt sehen. Einerseits können KDE und GNOME z.B. durch die Veröffentlichung von neuen Spezifikationen und technischen Neuerungen wie HAL, DBUS oder Cairo des Freedesktop-Projekts indirekt profitieren, aber auch sie könnten direkt auf ihre kooperative Stärken durch eigenes Marketing hinweisen. Weitere Mittel sieht der Autor in aktuellen News-Websites, regelmäßigen Artikeln, öffentlichkeitswirksamen Auftritten auf Messen und professionellen Presseauftritten auf selbstorganisierten Konferenzen.

Im Gegensatz zum Firefox-Projekt gibt es bei KDE oder GNOME keine Freiwilligen, die sich ausschließlich um derartige Öffentlichkeitsarbeit kümmern. Trotz aller positiven Ansätze können beide Projekte nicht unbedingt den Erfolg des Firefox-Projektes erwarten. Dennoch läßt sich die derzeitige Situation noch verbessern. Dazu liefert Tom Chance eine Checkliste für die Öffentlichkeitsarbeit freier Projekte:

  1. Einen einfachen und klaren Rahmen, der aus Auflistung technischer Vorzüge und die Darstellung der eigenen Philosophie besteht
  2. Klar beschriebene Zielmärkte
  3. Passende Materialien, Ziele und Anreize für jeden Markt
  4. Eine Website, die Freiwillige mit klaren Aufgabendefinitionen und für langfristiges Engagement anlockt

Zum Abschluß erinnert Tom Chance daran, dass man die Förderung und Werbung für freie Software nicht den kommerziellen Distributoren überlassen sollte. Vielmehr sei es Aufgabe der freien Software-Gemeinschaft, die Medien und die Märkte für freie Software aus eigener Kraft zu erobern.

Gefunden und veröffentlicht, Thorsten Schulte


Tuesday, 08 March 2005 06:56:19 (GMT Standard Time, UTC+00:00) : #    Comments [0]
# Tuesday, 01 March 2005

Nivea Sun fährt mit Guerilla Taxi!

Die Agentur TBWA aus Deutschland hat sich da eine feine Guerilla Marketing Aktion einfallen lassen. Für die Marke "Nivea Sun Selbstbräunungsspray" verwandelte sich ein blasses Taxi in ein braungebranntes Werbemedium...

Zu den Bildern!

Besten Gruß

Thorsten Schulte

Guerilla Marketing Portal


Tuesday, 01 March 2005 06:42:41 (GMT Standard Time, UTC+00:00) : #    Comments [0]
# Saturday, 26 February 2005

Sie sind unter uns!

Es geht los. Ausgerechnet die CSU zeigt mit einer lehrbuchreifen Aktion, dass Politik und Guerilla Marketing am Beginn einer wundervollen Freundschaft stehen. Oder haben sie vielleicht doch zu sehr bei den US-Wahl-Helfershelfern abgekupfert?

"Edmund, wir lieben dich" und 20 weitere Plakate wurden für den Politischen Aschermittwoch in Passau - gekauft!

Das will zumindest die "Augsburger Allgemeine" von einem an der Aktion Beteiligten wissen, auch wenn die CSU-Führung alles abstreitet. Die meisten Plakate seien von der Junge Union mitgebracht worden. Was wiederum die Junge Union abstreitet...

Aber vielleicht sollte man einfach nur die Schrift auf den Plakaten mit der des Ministerpräsidenten vergleichen ;-)

http://www.netzeitung.de/deutschland/325956.html 

Politische Grüße

Thomas Patalas (MAKS - Agentur für Lokales Marketing)


Saturday, 26 February 2005 15:00:07 (GMT Standard Time, UTC+00:00) : #    Comments [1]
# Wednesday, 23 February 2005

Überraschungsangriff aus dem Hinterhalt...

...lautet der Titel des Guerilla Marketing-Beitrags in "Promotion Business - Magazin für vernetztes Marketing", Ausgabe Februar 2005. Viele namhafte Guerilla-Dienstleister und ihre Guerilla-Aktionen werden ausführlich vorgestellt. Nach dem Motto "grau ist jede Theorie" geht es hier fast ausschließlich um best practise-Beispiele. Bietet damit einen interessanten Einstieg ins Thema.

http://www.maks.info/service.htm


Thomas Patalas

Wednesday, 23 February 2005 15:58:37 (GMT Standard Time, UTC+00:00) : #    Comments [1]
# Friday, 18 February 2005

Guerilla Marketing und politische Wahlen

...ist schon ein Widerspruch in sich, oder was? Eigentlich ja, wenn man sich mal vor Augen hält, was die bundesrepublikanischen Parteien uns alle 4 / 5 Jahre zumuten: Portraits von kandidierwilligen Männern und Frauen, die ohne erkennbaren Grund irre lächeln, platte Sprüche auf Großplakat-Flächen, die die Wahlverweigerung geradezu herausfordern und dann noch die Wahl-Werbe-Spots im Fernsehen....

"Was wollt Ihr denn?" schrie damals der unbekannte, unbestechliche Schiedsrichter in die Menge, bevor diese ihm was von einem herrlich fruchtigen Kau-Bonbon erzählte. Und ich glaub diese Menge schreit heute nicht "Guerilla Marketing", wenn es um Politische Wahlen geht. Oder doch? Auf einen Versuch käme es zumindest an, meint in diesem Zusammenhang der Sprecher der "Nicht-Wähler-Partei". Information und Aufklärung über den Weg der Originalität und dann auch noch eine höhere Wahlbeteiligung, das müßte es den politischen Parteien doch eigentlich wert sein. Und originell sind die Politiker doch schon, Hartz IV, Vollmer-Erlass (oder doch Fischer?), zeigt, dass bereits eine Menge Phantasie und Kreativität im Spiel sind. Apropos Spiel, die WM 2006 steht an, aber kein Abgeordneter. Zumindest nicht vor einem Kassenhäuschen für WM-Tickets. Die kriegen die nämlich so. Und damit der Wahlkreis jetzt nicht verlangt:"Hör ma, deine Tickets werden natürlich versteigert. Für einen guten Zweck, oder so." haben die Abgeordneten unseren aller Kaiser (den Franz, nicht den Schröder) unter Druck gesetzt, damit der die Weitergabe der Tickets an Dritte verbietet. Jetzt müssen die Abgeordneten sogar selber zu den Spielen gehen. Aber dafür haben sie sich ja wählen lassen. Ob mit oder ohne Guerilla Marketing. Und hier ein kleiner Vorgeschmack, welch schrille Formen ein Guerilla-Wahlkampf annehmen kann. Ja natürlich, von drüben: http://www.bikesagainstbush.com/blog/

Ausführlicher wird es dann beim Guerilla Marketing-Kongress. Mein Vortrag "Das Ende der Tristesse - Guerilla Marketing und politische Wahlen" beginnt um 13.45 Uhr.

Bis dahin,

Thomas Patalas (MAKS - Agentur für Lokales Marketing)


Friday, 18 February 2005 10:53:14 (GMT Standard Time, UTC+00:00) : #    Comments [2]

Aus der Praxis... Guerilla Marketing ist nicht der "Letzte-Hilfe-Koffer"

Auch wenn es momentan in aller Munde ist und sich selbst Groß-Unternehmen daran beteiligen - Guerilla Marketing ist nicht dazu gedacht, kurzfristig marode Unternehmen wieder flott zu kriegen. Diese Fehleinschätzung hängt oft damit zusammen, dass viele nur die öffentlichkeitswirksamen, aufmerksamkeitsstarken "Guerilla Aktionen" wahrnehmen. Doch auch diese sind erstmal "nur" punktuelle Maßnahmen, die a) in einem Kontext zu sehen sind (i.d.R. Marketing-Plan) und b) das Ziel Neukunden-Akqusition, was o.g. Unternehmen sich hauptsächlich erhoffen, auch nur mittelbar, d.h. über Bekanntheitssteigerung bzw. über das Generieren eines intendierten Images, anstreben. Marketing sollte daher von Anfang an Bestandteil der Unternehmenssteuerung sein, woraus sich dann Guerilla Marketing-Kampagnen ableiten lassen - das gilt auch und insbesondere für Klein und mittelständische Unternehmen!

Thomas Patalas


Friday, 18 February 2005 09:52:02 (GMT Standard Time, UTC+00:00) : #    Comments [2]
# Wednesday, 16 February 2005

Buchtipp Blogs - Text und Form im Internet

Hallo liebe Guerilla Fans!

Heute mal ein kleiner Buchtipp zum Thema Weblogs / Blogs.

Das Buch von Don Alphonso und Kai Pahl ist wirklich zu empfehlen.

Erscheinungsdatum: September 2004
Preis: 24,90 Euro
Einordnung: Blogs, Weblogs, Online Guerilla Marketing
Inhalt:
Blogs sind mehr als nur ein neuer Trend. Blogs sind eine anarchistische Form des Publizierens im Internet, mit Charme, Stil und jeder Menge Chuzpe. Die privaten Netzpublikationen sind schnell, witzig und bissig. Sie machen den etablierten Medien Konkurrenz. In BLOGS! zeigen fünfzehn der besten BloggerInnen, was mit Blogs möglich ist. Blogs sind schlechter als Sex, aber besser als Privatfernsehen. Dazu gibt es alle Informationen, wie man das eigene Blog anlegt und gestaltet.

Hier bei Amazon bestellen:

Hier aktueller Artikel aus der wuv 05/2005 zum Thema Weblogs.

Besten Gruß

Thorsten Schulte

P.S. Schaut mal beim Guerilla Marketing Portal vorbei!


Wednesday, 16 February 2005 07:45:09 (GMT Standard Time, UTC+00:00) : #    Comments [0]
# Tuesday, 15 February 2005

Verhaltensregeln für Viral oder Buzz Marketing?

Bezugnehmend auf den Praxisbericht mit dem Titel: US-Ehrenkodex für Mundpropaganda möchten wir gerne eine kleine Diskussion anregen.

Sollte es im Viral oder Buzz Marketing wirklich Verhaltensregeln oder eine Art Ehrenkodex geben? Oder liegt die Würze von Viral und Buzz Aktionen ja gerade im Mythos des Verborgenen und Undurschaubaren?

Unsere Meinung:
Grundsätzlich sollte es keine Regeln geben! Alles was bürokratisch geregelt wird, verliert an Unkonventionalität und Originalität. Das ist ein krasser Widerspruch zu den Grundsätzen der Guerilla Taktitk.

Natürlich gibt es auch ethische und moralische Grenzen im Guerilla Marketing. Bsp. Obdachlose werben für Olivenöl, totale Irreführung Bsp. aktuellle O&M Aktion, VW Viral Clip (Bombenalarm)...

Wie ist eure Meinung?

Diskutieren Sie hier im Blog mit oder im Forum des Guerilla Marketing Portals.

Gruß

Thorsten Schulte


Tuesday, 15 February 2005 07:44:59 (GMT Standard Time, UTC+00:00) : #    Comments [0]

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