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# Monday, 04 April 2005

Guerilla-Marketing ist unter uns: Tampondruck

Guerilla-Marketing hat einerseits viel mit "Aufmerksamkeit gewinnen" zu tun ... andererseits bedeutet Guerilla-Marketing aber auch, mit einem kleinem Budget viel zu erreichen. Dann müssen halt die Ideen besser sein.

Ein schönes Beispiel aus dem täglichen Low-Budget-Alltag hier von Petra Jung und ihrer Agentur für Umsatz mit drei lokalen Aktionen im Raum Düsseldorf, Mönchengladbach und Neuss. Mit wenig Aufwand, einem mehr als überschaubaren Budget aber viel Begeisterung wird für kleine Unternehmen eine genau zur Zielgruppe passende Werbeaktion entworfen und durchgeführt. In diesem Fall wird  (echter klebriger) Mäusespeck verteilt, an dem ein Gutschein in Höhe von 5,- € für den Erstbesuchs eines Friseur-Salons klebt.

speckgutschein.JPG

Für fast noch interessanter halte ich aber die Werbemittel, die mittlerweile durch Tampondruck oder Lasergravur Laserbeschriftungen in extrem kleiner Auflage mit individuellen Botschaften bedrucken werden können. Mein persönlicher Favorit: Eine grüne Peperoni mit dem Aufdruck "Unsere Preise sind scharf kalkuliert". Mit solchen Mailingverstärkern ist einem die Aufmerksamkeit der Leser eines Werbebriefes sicher!

Zwei Beispiele für individuell (und materialschonend) bedruckte Gegenstände auch bei Petra Jung. Der Gutstein und passend zur Jahreszeit die bedruckten Ostereier ...  Eigene Erfahrungen mit diesen individuellen Mailingverstärkern haben wir selbst seit etwa 18 Monaten. Ergebnis: Die Rücklaufquoten haben sich fast verdoppelt, was bei zusätzlichen Kosten von teilweise nur 0,50 € ein sehr guter Erfolg ist. Wichtig ist aber immer, dass die "Botschaft" auch zum Mailing paßt, den 80. Kugelschreiber braucht kein Mensch mehr ...

Michael Gandke

Monday, 04 April 2005 13:45:03 (GMT Daylight Time, UTC+01:00) : #    Comments [0]
# Thursday, 31 March 2005

Zeitschrift für Guerilla Fans

Wir empfehlen Ihnen die Promotion Business! Die etwas andere, originelle, frische und unkonventionelle Fachzeitschrift. Vernetzt für die Zukunft, mit regelmäßigen Berichten zum Thema Guerilla Marketing. Die Promotion Business ist offizieller Partner des Guerilla Marketing Portals.

Cover_Promotion-Business.jpg

 

 

 

 

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Guerilla Fans die über das Guerilla Marketing Portal oder den Guerilla Marketing Blog die Promotion Business abonnieren zahlen nur 37,50 Euro.
Der reguläre Preis liegt bei 50 Euro. (Bitte bei der Abo-Bestellung das Stichwort "Guerilla Fan" angeben)

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Über Promotion Business
Promotion Business gibt es seit 2003. Der Untertitel "Magazin für vernetztes Marketing" ist Konzept. Im Fokus: die vielschichtige Kommunikationslandschaft von heute. Ein lebendiges Feld, das immer komplexer, immer effizienter wird. Dialogmarketing, Klassische Medien, Neue Medien, POS-Marketing und Live Kommunikation, PR, Ambient, Sponsoring und Guerilla.

Ein spannendes Themenspektrum, das wir sichten und beleuchten. Dabei betrachten wir die Kommunikationsbranche nicht als isolierten Bereich, sondern als eine wichtige Säule des Marketings, das wiederum in gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Bezüge eingebettet ist.

PB erscheint alle 2 Monate, bringt Trends, Interviews, Case Studies, Reports, Zielgruppenanalysen, News, Veranstaltungsberichte, Infos über gegenständliche Werbung. Pro Ausgabe erreichen wir 30.000 Leser: Entscheider aus Markenindustrie, Mittelstand und Agenturen. Nach der im letzten Jahr durchgeführten Leseranalyse sehen sie PB als Infotainment mit hochwertigem Inhalt, bewerten die Lektüre mit über 80% als "gut" bzw. "sehr gut".

Besten Gruß

Thorsten

Guerilla Marketing Portal


Thursday, 31 March 2005 10:11:52 (GMT Daylight Time, UTC+01:00) : #    Comments [1]
# Monday, 21 March 2005

Mit Brett vor´m Kopf...

"den Namen Ihrer Firma in aller Münde Bringen."

Wenn Sie das wollen, müssen Sie sich beeilen. Die Aktion läuft nur noch bis zum 24. März!

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&category=22366&item=7500616431&rd=1

Eine Frage hab ich noch: wird die Werbung an die Stirn genagelt oder getackert?

Thomas Patalas (MAKS - Agentur für Lokales Marketing)


Monday, 21 March 2005 12:30:37 (GMT Standard Time, UTC+00:00) : #    Comments [1]
# Saturday, 19 March 2005

Werbung aus dem Hinterhalt

lautet die Schlagzeile in der heutigen (Samstag, 19. März) Ausgabe der NRZ - Neue Rhein Zeitung. Doch beschränkt sich der Autor Achim Graf nicht nur mit einer Aufzählung von Guerilla Marketing-Aktionen, sondern setzt sich auch durchaus kritisch mit der Thematik auseinander.

Empfehlenswert!

http://www.nrz.de

(Sorry, den den kompletten Link können wir leider nicht angeben, da der Artikel von der NRZ-Redaktion ins Archiv geschoben wurde. Dort ist er jedoch manuell mit o.g. Titel als Suchwort leicht zu finden; 1. April 2005)

Thomas Patalas (MAKS - Agentur für Lokales Marketing)


Saturday, 19 March 2005 11:57:55 (GMT Standard Time, UTC+00:00) : #    Comments [0]
# Friday, 18 March 2005

Überfahrene gequälte Gummibärchen

Zwar nicht unbedingt Guerilla-Marketing, aber dafür umso passender zum "Zeitgeist" (zumindestens dem der Amerikaner) finde ich hier bei bei Markus Knill auf seiner übrigens sehr lesenswerten www.rhetorik.ch eine Tüte Gummibärchen der besonderen Art:

http://www.rhetorik.ch/Aktuell/05/02_24.html

Guten Appetit wünscht Michael Gandke ... aber ein bißchen lachen musste ich ja schon ... :)


Friday, 18 March 2005 17:23:04 (GMT Standard Time, UTC+00:00) : #    Comments [1]
# Thursday, 17 March 2005

Das Ende der Tristesse? - Guerilla Marketing und politische Wahlen

...so lautete das Thema meines Vortrags auf dem Guerilla Marketing-Kongress. Wie könnte ein Ansatz aussehen, der einerseits die "Amerikanisierung" der bundesdeutschen Wahlen verhindert und andererseits die Wählerinnen und Wähler wieder in den politischen Diskurs integriert. Könnte Guerilla Marketing ein solches Hilfsmittel sein, wenn ja - wie? Ich habe alle Folien meines Vortrags noch einmal mehr oder weniger kommentiert und als pdf bereitgestellt. Für alle, die sich für diesen neuen Ansatz interessieren und sich hoffentlich an der Diskussion beteiligen. Kritik ist ausdrücklich erwünscht.

http://www.maks.info/service.htm

Thomas Patalas (MAKS - Agentur für Lokales Marketing)


Thursday, 17 March 2005 08:59:12 (GMT Standard Time, UTC+00:00) : #    Comments [0]
# Tuesday, 15 March 2005

Was ist Guerilla Marketing?

Diese Frage wurde vor, während und nach dem Guerilla Marketing Kongress in Köln sehr ausführlich und auch kontrovers diskutiert.

 

Auch ich erhalte in Gesprächen mit Marketing-Experten immer wieder eine andere Antwort, eine andere Definition und wahrlich Vorstellungen die mehr als meilenweit auseinander liegen.

 

In den Diskussionen fallen immer wieder Begriffe wie "Einsatz eines kleinen Budgets", "Überraschendes Marketing", "Marketing für KMU´s", " Straßenmarketing" oder auch "Idee statt Budget". Flankierend hierzu werden dann Begriffe wie Ambush, Ambient, Viral, Buzz, Guerilla, Chat-Attack, Low-Budget-Marketing etc. wild durcheinander gewürfelt. Das ist wohl auch nicht ganz verwunderlich. Schlagwort-Bingo ist eben eine kleine aber verwirrende Krankheit in der Welt der Marketeers. Und die Theorie des Guerilla Marketing ist, obwohl die Wurzeln des Guerilla Marketing schon recht "alt" sind, noch sehr unerforscht. Trotzdem glaube ich, dass man alle Begriffe ganz gut unterscheiden und einordnen kann, was auch zwingend notwendig ist.

 

Meine persönliche Einteilung findet man im Guerilla Marketing Lexikon.

(Dankbar bin ich für jede Anregung und Diskussion hierzu!)

 

Auch wenn ich selber gerne die Dinge versuche zu ordnen, hierbei manchmal auch zum Schlagwort-Bingo neige (Sorry!), ist meine persönliche Definition von Guerilla Marketing die folgende:

 

Alle Marketing-Aktivitäten, egal ob auf klassischen Ansätzen basierend (TV, Anzeigen, Außenwerbung), Internetmarketing, Mobil-Marketing, strategische Marketing-Überlegungen ... müssen ein wichtiges Kriterium erfüllen (auch wenn es simple klingt) um "Guerilla-Charakter" zu zeigen...

 

..."Originalität!"

 

Das ist der Faktor der in der Marketing- und Werbebranche leider zu selten zum Einsatz kommt. Ich höre jetzt auch schon wieder die Leute die alles besser wissen, aber keine Lösungen bieten: Der Schulte macht es sich etwas zu einfach es auf den Faktor "Originalität" herunter zu brechen. Aber! Der Großteil des Marketings und der Werbung ist nun mal nicht originell. Platt, abgedroschen, langweilig, manchmal witzig aber mehr nicht. Die Leuchttürme fehlen mir!

 

Der Einsatz eines kleinen Budgets ist meiner Meinung nach auch nur für KMU´S relevant. Setzt ein Markenunternehmen für eine Aktion ein Budget von 10.000 oder 100.000 Euro an, so ist das in Relation wohl nicht wirklich mehr "kleines Budget".

 

Gelingt es eine originelle Aktion mit wenig Budget durchzuführen, ist das ein absoluter Optimal-Zustand.

 

Daher sollte man sich immer die Frage stellen: "Guerilla Marketing für wen ?"

 

Ja, Guerilla Marketing - "alter Wein in neuen Schläuchen"!!!?? Vielleicht ist es sogar so. Aber trinken tun wir alle davon, der eine mehr und der andere weniger. Vielleicht ist Guerilla Marketing auch aktuell nur ein Trend, der aufkeimt, weil der Begriff "Cool" ist, und weil mal wieder alle auf der Suche nach "Unkonventionalität und Originalität" in Marketing und Werbung sind. In einigen Jahren sprechen wir dann von "Mars-Marketing" oder was weiß ich.

 

... aber eines wird bleiben: Die Suche nach der permanenten Differenzierung, halt Originalität!

 

Und noch ein Hinweis der mir auf dem Herzen brennt: Guerilla Marketing ist kein Allheilmittel, mit dem man in "Ruck-Zuck-Manier" sein Marketing auf den Kopf stellt und plötzlich 100% erfolgreicher ist, die Kunden einem die Tür einrennen und die Verkaufszahlen in unglaubliche Höhen schießen. Hier müssen auch die Hausaufgaben gemacht werden.

 

In der Hoffnung auf eine anregenden Diskussion zur Frage "Was ist Guerilla Marketing?", verbleibe ich mit den besten Guerilla Grüßen

 

Thorsten Schulte

 

P.S. Alte Weine trinken wir alle gerne. Wir diskutieren aber nicht über den Geschmack des Weines, sondern über die Schläuche. Mal wieder typische für die Marketing-Szene!

Tuesday, 15 March 2005 13:26:21 (GMT Standard Time, UTC+00:00) : #    Comments [3]
# Friday, 11 March 2005

Guerilla-Marketing-Kongress 2005

So ... gerade sind wir vom 2. Guerilla-Marketing-Kongress in Köln heimgekehrt. Unsere Stimmung ist so wie zur Zeit das Wetter: Durchwachsen und regnerisch.

Die Organisation durch Thorsten Schulte vom Guerilla-Marketing-Portal und die Europa Fachhochschule war prima, bis auf Kleinigkeiten hat alles geklappt. Wenn man bedenkt, dass die ganze Angelegenheit von Freiwilligen auf privater Basis durchgeführt wurde, kann ich nur sagen: Weiter so. Wir sind auch 2006 gerne wieder dabei.

Aber ... bei einigen Referenten hätte ich mir allerdings etwas mehr Mühe bei der Vortragsvorbereitung gewünscht. In Zukunft bitte nicht mehr einfach den Standard-Marketing-Workshop-Vortrag verwenden und die "überflüssigen" Folien mangels Redezeit oder Publikumsinteresse dann im Tiefflug überspringen. Das mag zwar durch die Mehrfachnutzung von Powerpoint-Präsos durchaus effizient sein und so natürlich auch dem Guerilla-Marketing-Gedanken entsprechen ... ich persönlich empfand das aber als wenig respektvoll den (teilweise weit angereisten) Teilnehmern gegenüber.  Ach so ... die permanente Werbung in eigener Sache muss wohl anscheinend sein ... oder war ich etwa der Einzige, den das gestört hat?

Aufgefallen ist mir erneut die Polarisierung der "Guerilla-Marketing-Szene". Während ein Teil der Referenten Guerilla-Marketing überwiegend auf Effekthascherei und "Aufmerksamkeit erzielen" reduziert (speziell die Jungens aus den Werbeagenturen mit dem Motto: "Tue Überraschendes und rede darüber"), ist es für andere wiederum eher eine strategische Vorgehensweise, bei der versucht wird, mit einem kleinen Budget die größtmögliche Wirkung zu erzielen ... in dem man sein Low-Budget-Marketingbudget nur für wirkungsvolle Maßnahmen ausgibt und nicht durch Massenmarketing das schöne Geld mit der Gießkanne streut und so verschwendet. Eine klare und allgemein akzeptierte Begriffsdefinition gibt es immer noch nicht ... vielleicht der wesentliche Grund, weshalb "das Guerilla-Marketing" noch weit von breiter Akzeptanz entfernt ist. Mein Erkenntnisgewinn nach 6 Fachvorträgen und 8 Stunden Guerilla-Marketing-Kongress: 

Guerilla-Marketing = viel zu oft nur alter Wein in neuen Schläuchen!

Michael Gandke

Friday, 11 March 2005 17:54:17 (GMT Standard Time, UTC+00:00) : #    Comments [6]
# Tuesday, 08 March 2005

Mehr Guerilla-Marketing für freie Software

Tom Chance, Freiwilliger im Unterprojekt Marketing und Öffentlichkeitsarbeit innerhalb des KDE-Projekts, hat in der zweiten Ausgabe des Free Software Magazins mehr Guerilla-Marketing für freie Software gefordert.

Grundsätzlich, so Chance, wird in freien Software-Projekten irrtümlicherweise davon ausgegangen, dass kommerzielle Distributoren die Promotion für freie Software übernehmen würden und den freien Projekten das »Fleisch« der Arbeit, die Programmierung von Software, das Schreiben von Dokumentation und die erforderliche Artwork überlassen. Chance hat einige Bedenken gegen eine solche Sichtweise, die er vor allem in einer zu geringen Bereitschaft von Unternehmen, Ressourcen und Expertise für freie Software-Projekte bereitzustellen, begründet sieht. Er glaubt auch nicht, dass kommerzielle Distributoren überhaupt Interesse an der direkten Förderung von freier Software haben. Vielmehr richtet sich das Interesse der Distributoren auf Unterscheidung vom GNU/Linux-System, das in Konkurrenz zum eigenen Produkt steht. Im Zentrum der eigenen Promotion kommerzieller Distributoren steht der »Mehrwert«, mit dem sie das GNU/Linux-System aufwerten und verkaufen wollen.

In seinem Artikel richtet sich der Autor an alle freien Projekte, denen es bislang nicht gelungen ist, ein professionelles Selbst-Marketing in die Hand zu nehmen. Dass professionelles Marketing in keinem Widerspruch zu auf freiwilliger Basis beruhenden Projektarbeit steht, sieht er in den Erfolgen von Mozilla Firefox und erfolgversprechenden Ansätzen innerhalb von Projekten wie Openoffice.org, KDE oder GNOME bestätigt.

Generell, so Chance weiter, vernachlässigen freie Projekte aufgrund fehlender Unterstützer, Ressourcen und Fachwissen das Thema Marketing gänzlich. Aber selbst, wenn freie Projekte ihre Produkte nicht direkt verkaufen, könnten sie mittels Selbstmarketing z.B. die Vorzüge freier Software oder Open-Source-Technologien zum eigenen Nutzen hervorheben.

Das Projekt Firefox ist ein Paradebeispiel dafür, dass es auch anders laufen kann. Die, für ein freies Projekt, einmaligen Zahlen von hinzugekommenen Freiwilligen und in Millionenhöhe weisende Downloadzahlen sprechen für den Autor eine deutliche Sprache. In der erfolgreichen Kampagne zur Förderung von Firefox wurden nach Beobachtung von Chance drei Prinzipien erfolgreich angewandt: Zielsetzung, Anreize und Werkzeuge.

So setzte sich das Projekt ein Ziel, eine Download-Zahl von einer Million innerhalb von zehn Tagen zu erreichen. Die ursprüngliche Zielsetzung wurde später erweitert durch einen weltweit beachteten Spendenaufruf und die Anzeigenaktion in der New York Times. Für neue Firefox-Unterstützer wurden Anreize geschaffen, die die Möglichkeit zur Eigenwerbung und eigens dafür geschaffene Markenbuttons und andere Accessoires für die Hompages von neuen Unterstützern enthielten. Mit diesen Schritten wurde ein Grundstein für das wachsende Firefox-Projekt gelegt, in dem sich nun neue Freiwillige, zusätzlich zu den herkömmlichen Projektarbeiten, der Werbung verschiedener Zielgruppen wie Heimbenutzer oder höhere Schulen, dem Erstellen von CDs, dem Design von Anzeigen oder öffentliche Auftritte auf Messen usw. widmen konnten.

Zwar sind die Erfahrungen des Firefox-Projektes nicht so ohne weiteres auf andere freie Projekte wie KDE oder GNOME übertragbar, da sie sich meist anderen Probleme ausgesetzt sehen. Einerseits können KDE und GNOME z.B. durch die Veröffentlichung von neuen Spezifikationen und technischen Neuerungen wie HAL, DBUS oder Cairo des Freedesktop-Projekts indirekt profitieren, aber auch sie könnten direkt auf ihre kooperative Stärken durch eigenes Marketing hinweisen. Weitere Mittel sieht der Autor in aktuellen News-Websites, regelmäßigen Artikeln, öffentlichkeitswirksamen Auftritten auf Messen und professionellen Presseauftritten auf selbstorganisierten Konferenzen.

Im Gegensatz zum Firefox-Projekt gibt es bei KDE oder GNOME keine Freiwilligen, die sich ausschließlich um derartige Öffentlichkeitsarbeit kümmern. Trotz aller positiven Ansätze können beide Projekte nicht unbedingt den Erfolg des Firefox-Projektes erwarten. Dennoch läßt sich die derzeitige Situation noch verbessern. Dazu liefert Tom Chance eine Checkliste für die Öffentlichkeitsarbeit freier Projekte:

  1. Einen einfachen und klaren Rahmen, der aus Auflistung technischer Vorzüge und die Darstellung der eigenen Philosophie besteht
  2. Klar beschriebene Zielmärkte
  3. Passende Materialien, Ziele und Anreize für jeden Markt
  4. Eine Website, die Freiwillige mit klaren Aufgabendefinitionen und für langfristiges Engagement anlockt

Zum Abschluß erinnert Tom Chance daran, dass man die Förderung und Werbung für freie Software nicht den kommerziellen Distributoren überlassen sollte. Vielmehr sei es Aufgabe der freien Software-Gemeinschaft, die Medien und die Märkte für freie Software aus eigener Kraft zu erobern.

Gefunden und veröffentlicht, Thorsten Schulte


Tuesday, 08 March 2005 06:56:19 (GMT Standard Time, UTC+00:00) : #    Comments [0]
# Tuesday, 01 March 2005

Nivea Sun fährt mit Guerilla Taxi!

Die Agentur TBWA aus Deutschland hat sich da eine feine Guerilla Marketing Aktion einfallen lassen. Für die Marke "Nivea Sun Selbstbräunungsspray" verwandelte sich ein blasses Taxi in ein braungebranntes Werbemedium...

Zu den Bildern!

Besten Gruß

Thorsten Schulte

Guerilla Marketing Portal


Tuesday, 01 March 2005 06:42:41 (GMT Standard Time, UTC+00:00) : #    Comments [0]

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