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# Wednesday, June 15, 2005

Suchmaschinenoptimierung contra Google AdWords

Mittlerweile sollte man meinen, dass die Pay-per-click-Anzeigen (sponsored links) in den Trefferseiten der Suchmaschinen allgemein akzeptiert sind und bei der Suche immer mit angeklickt werden. Motto: "Wenn jemand dafür bezahlt, gefunden zu werden, muss sein Angebot ja was taugen." Das aber ist nur für eine Hälfte der Internet-Nutzer so. Die anderen Surfer klicken nicht auf die bezahlten Textanzeigen, denn: "Der Anbieter ist bestimmt zu teuer, weil die für Suchmaschinenwerbung zu viel ausgeben." Was denn jetzt?

Aber das ist noch lange nicht alles. ECIN berichtet über eine Studie von Fittkau & Maß über das Suchmaschinenverhalten potentieller Kunden, wenn eine Kaufentscheidung ansteht. Interessant zu lesen. Fazit dieser Studie: Wichtig ist es, in beiden Anzeigenbereichen gut positioniert zu sein, weil die Surfer je nach Suchanfrage mal die linke, mal die rechte Seite bei der Auswahl bevorzugen.

Ich sehe noch einen anderen Grund, der fast noch bedeutender ist:

Der Internet-Marketing-Prozess [Suchmaschinenoptimierung, Anmeldung, Spidern, Indexaktualisierung] einer Website ist langwierig. Neue Seiten mit optimierten Keywords sind selten in weniger als zwei oder drei Wochen im Index der wichtigen Suchmaschinen zu finden. Oft dauert es sogar noch deutlich länger. Eine Katastrophe, wenn man dann feststellt, dass die falschen Keywords optimiert worden sind, die leider kein Surfer in den Suchmaschinen sucht. Bei zeitkritischen Produkten oder Aktionsideen ist diese Zeitspanne für Versuch und Irrtum viel zu lang ... diese Angebote müssen zeitnah beworben werden.

Das geht nur über die bezahlten Suchtreffer in Google AdWords (mehr über ), Overture & Co. Vorteil bei den sponsored links sind dann die aussagekräftigen Auswertungen, die sofort erkennen lassen, welche Keywords "laufen" und lukrativ sind und welche nicht. Für diese gut funktionierenden (weil nachgefragten) Keywords können die Seiten dann optimiert und angemeldet werden.

Michael Gandke (Google Advertising Professional)

logo_qualified_pro_80.gif


Wednesday, June 15, 2005 9:46:55 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00) : #    Comments [2]

Bück dich mein Guerilla

Sehr pfiffige Aktion zur Bewerbung der Veranstaltung "Gay-Pride" in Sao Paulo, getreu dem Motto "Bück dich und heb die Seife auf". Genial!

Gefunden bei Tribeca.

gaypride2.jpg  savongaypride.jpg


Besten Gruß

Thorsten Schulte


Wednesday, June 15, 2005 7:06:17 AM (GMT Daylight Time, UTC+01:00) : #    Comments [0]
# Tuesday, June 14, 2005

Unser Blogger Team erhält Verstärkung!

Der Guerilla Marketing Blog erhält Verstärkung durch Lukas Dopstadt.
Herr Dopstadt, Inhaber der Kooperationsagentur "Buzz About!", wird Sie ab sofort mit spannenden und interessanten Adds und Kommentaren zum Guerilla Marketing verwöhnen.

Lukas-Dopstadt_Foto.jpg


Herr Dopstadt ist bekannter Guerilla Marketing Fan und Fachmann.

Somit besteht das Blogger-Team jetzt aus 4 Leuten:
Michael Gandke, Thomas Patalas, Lukas Dopstadt und Thorsten Schulte.

Das Blogger-Team wünscht Lukas viel Erfolg und viel Guerilla!


Tuesday, June 14, 2005 9:41:30 AM (GMT Daylight Time, UTC+01:00) : #    Comments [1]

Procter & Gamble reduziert Ausgaben für klassische TV-Werbung

Procter & Gamble (P&G) reduziert in den kommenden zwölf Monaten die Ausgaben für klassische TV-Werbung drastisch zugunsten von Product Placement. Wie das Wall Street Journal (WSJ) unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtet, will P&G die Werbeausgaben bei Kabel-TV um ein Viertel und bei terrestrischem Empfang um rund fünf Prozent zurückfahren. Andere Formen des TV-Marketings, insbesondere Product Placement, sollen hingegen forciert werden.

psasw.jpg

P&G war 2004 mit Werbeausgaben von rund drei Milliarden Dollar - rund 80 Prozent davon im Fernsehen - der größte Werber in den USA. Der Schritt zieht daher laut WSJ die Blicke der US-Werbebranche auf sich. Er lässt erneut den Chor jener erklingen, die das Ende des klassischen 30-Sekunden-Spots in der TV-Werbung beschwören. Grund dafür sind vor allem die steigenden Möglichkeiten der Konsumenten die Werbeblöcke auszublenden. Aber auch die verstärkte Konkurrenz anderer Unterhaltungsformen, vor allem PC- und Konsolenspiele sowie Internet, nagen bei Werbern am bisher ungetrübten Glanz der TV-Werbung.

Die TV-Unternehmen befürchten schon seit Jahren einen drastischen Rückgang bei den Ausgaben für TV-Werbespots, der zumindest in den USA bisher nicht eingetreten ist. Jetzt berichtet das WSJ in den USA von einer rasanten Zunahme des Product Placement. Der TV-Marktforscher Nielsen Media zähle allein im ersten Quartal 2005 in den Top-10-Programmen 12 867 Einsätze dieser Werbeform. Im gesamten Jahr 2004 habe Nielsen mit 23 526 nicht einmal doppelt so viele zählen können.

Anregung zur Diskussion:

Ist P&C mit dieser Maßnahme auf dem richtigen Weg? Schluss mit dem Werbewahnsinn?
Wie werden andere Big-Player ihr Marketing in Zukunft ausrichten?
Ist neben Product Placement auch Guerilla insb. Viral-Clipping eine Alternative?

Freue mich auf eine spannende Diskussion.

Thorsten Schulte
(Guerilla Marketing Portal)


Tuesday, June 14, 2005 6:34:53 AM (GMT Daylight Time, UTC+01:00) : #    Comments [1]
# Sunday, June 12, 2005

2. Auflage Guerilla Marketing Buch

Im Herbst diesen Jahres ist es soweit! Nachdem die erste Auflage meines Buches "Guerilla Marketing für Unternehmertypen" nahezu ausverkauft ist, wird die 2. Auflage im Herbst diesen Jahres erscheinen.

Buch_GM-f-UT-1Auflage_250.jpg   Buch_GM-f-UT-2.Auflage.jpg
1. Auflage                          2. Auflage

Was hat sich zur ersten Auflage geändert?

- Untertitel des Buches: "Auf Abwegen zum Erfolg"
- Völlig neu überarbeitet. Nichts ist wie im ersten Buch.
- ca. 220 Seiten anstelle 120 Seiten (+100 Seiten Guerilla)
- Neue, aktuelle Fallbeispiele...
- Alle Guerilla Waffen (Buzz, Viral, Ambient, Ambush, Forum-Attack, Blogs, Mobile, Sensation etc.) sind in Auflage 2 berücksichtigt
- Neue Erkenntnisse aus dem Bereich "Theorie des Guerilla Marketings"...
- Fehlschüsse im Guerilla Marketing
- Waffen außerhalb der Kommunikation
- Guerilla speziell für KMUs
- Wegweiser "Guerilla Dienstleister"
- höhere Auflage
- ...

Sobald das Buch erschienen ist, werde ich mehr berichten.

Gruß

Thorsten Schulte


Sunday, June 12, 2005 1:01:30 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00) : #    Comments [0]
# Friday, June 03, 2005

Seichte Lektüre zum Wochenende

Netter Bericht über Weblogs aus der acquise, Heft 6/2005.
Hier als PDF lesen...

Das Thema Weblogs gewinnt ja in diesem Jahr deutlich an Fahrt.
Wo soll das enden? Hat demnächst jeder Haushalt sein Blog?

Noch ein kleiner Hinweis:
Wer an Seminaren und Veranstaltungen für KMU´s interessiert ist sollte mal beim Seminarportal vorbeischauen.

Schönes WE wünscht

Thorsten

P.S. Unser Blogger-Team erhält Verstärkung. Wir werden berichten :-)

Guerilla Marketing Portal


Friday, June 03, 2005 1:11:51 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00) : #    Comments [0]
# Tuesday, May 24, 2005

So promotet man in den USA Star Wars

... Star Wars richtig in Szene gesetzt.

StarWars_Mai-2005-2.jpg

StarWars_Mai-2005-3.jpg

Dieser nette Viral Clip for the "Organic Trade Association" ist wirklich ein Lächeln wert...

StarWars_Mai-2005-1.jpg

Gefunden beim Triceca Marketing Alternatif Blog.

Besten Guerilla Gruß

Thorsten Schulte


Tuesday, May 24, 2005 3:27:54 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00) : #    Comments [0]
# Monday, May 23, 2005

Guerilla Aktion für Maggi in Berlin

Wie ich finde eine ganz nette Aktion von Maggi in Berlin, direkt vor dem Bahnhof Zoo.
Es geht um das Produkt "5 Minuten Terrine" in Kooperation mit Smart! 25 Jahre "5 Minuten Terrine"! Es gibt wohl auch die Möglichkeit einen Smart zu gewinnen. Genaueres weiß man nicht.


Maggi-Berlin-05-2005-Bild2.JPG

Maggi-Berlin-05-2005-Bild3.JPG

Maggi-Berlin-05-2005-Bild1.JPG

Gefunden von Felix Wiedenmann wie:kool

Lieben Gruß

Thorsten Schulte
(Guerilla Marketing Portal)


Monday, May 23, 2005 5:28:50 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00) : #    Comments [6]
# Sunday, May 22, 2005

Wer braucht Weblogs?

Jeder vierte deutsche Internet-Nutzer weiß mittlerweile, was mit dem Begriff Weblog bzw. Blog gemeint ist. Zur Meinungsbildung oder Informationssuche werden Weblogs bei den "normalen" Internet-Nutzern aber nur zu 8 % genutzt, bei Weblogs-Fans schon zu über 40 %. Insgesamt spielen Weblogs damit zur Zeit in Deutschland noch eine eher untergeordnete Rolle. Mehr darüber bei ECIN zu der Studie von Proximity Deutschland ...

Interessant ist, dass zur Informationsbeschaffung eher Newsletter, andere Websites und Diskussionsforen verwendet werden. Das deckt sich mit meiner persönlicher Erfahrung ... genau in dieser Reihenfolge beschaffe ich mir auch Informationen und bilde mir zu bestimmten Themen meine Meinung.

Die wenigsten Weblogs haben wirklich dauerhaft interessante Inhalte, oft genug packt man sich an den Kopf, was der ein oder andere Beitrag denn soll ... aber das ist vermutlich sehr subjektiv. Der große Vorteil eines Weblogs liegt so eher im Bereich "Besucher gewinnen" und "Traffic steigern". Durch die Aktualität der Beiträge sind Blogs bei Suchmaschinen sehr beliebt und werden im Ranking (Position der Suchtreffer) fast immer bevorzugt. Wenn bestimmte Keywords gesucht werden, bekommt das Blog - genaugenommen einzelne Beiträge - so qualifizierten Traffic. Mit einem gut gepflegten Weblog gelangen so viele (neue) Besucher über Suchmaschinen auf einzelne Beiträge.

Sind die Besucher erstmal auf der Seite, liegt es an jedem selbst, den Leuten weitere interessante Informationen in Aussicht zu stellen. In diesem Weblog bieten wir z. B. nach der "Fuß-in-der-Tür-Taktik" unser kostenloses eBook mit Internet-Marketing-Tipps an, dass auch erfreulich oft über dieses Weblog abgerufen wird. Auch eine "Exit-Strategie" über das Google AdSense-Programm kann Sinn machen, wenn man eine Alternative zum [Zurück]-Button des Browsers sucht.

Michael Gandke


Sunday, May 22, 2005 1:31:57 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00) : #    Comments [1]
# Friday, May 20, 2005

Guerilla Marketing Trend Event in Baden-Baden

Mit kleinem Geld groß rauskommen durch Denken gegen die Norm
Special: Fußball-WM Werbechampion werden als Nichtsponsor

Die Zielgruppe:
Management . Führungskräfte aller Branchen

Der Termin:
Donnerstag, 23. Juni 2005

Das Programm:

18.00 Uhr Begrüßung  Rudolf Schübert Wirtschaftsförderung der Stadt Baden-Baden

18.15 –19.30 Uhr Surprise-Vortrag „ Guerilla-Marketing – mit kleinem Geld…„

Tim Höchel & Andreas W. Tautz
Die Inhalte: Warum klassische Werbung weniger wirkt. Warum Abweichen von der Norm für Überraschungseffekte und Aufmerksamkeit sorgt. Warum Guerilla- Marketing für B2B und B2C einsetzbar ist. Warum Guerilla-Marketer selten ins Gefängnis kommen. Nutzen von Mundpropaganda und viralen Effekten. Warum es mehr ist als Aktionismus. Wie Sie unkonventionelle Ideen selber finden. Wo ist der Ausweg aus der Kommunikationsüberflutung. Warum viele Kunden „streiken".

ab 19.30 Uhr (open end) Imbiss, Getränke, Talk


Die Referenten:

Tim Höchel ist Geschäftsführender Gesellschafter der Eventmarketing- und Promotionagentur Full Moon® Factory Ltd. Studiengang an der BSU-Idaho (USA), Hotelfachmannlehre im Hotel am Schlossgarten (Stuttgart) mit anschließender langjähriger Erfahrung als F&B Assistent bei der Firma Robinson Club (Italia), er gründete 2001 die Eventmarketing- und Promotionagentur Full Moon® Factory Ltd. Spezialgebiete: Konzeption, Eventmanagement, strategische Positionierungsanalysen, Projektmanagement und deren Follow Up-Maßnahmen, Coaching.

Andreas W. Tautz ist Geschäftsführer der werbeagentur diezwei –Berlin/Baden-Baden. Gründer des Guerilla-Marketing-Networks. Dipl. Betriebswirt (FH) mit Schwerpunkt Marketing, dreizehn Jahre Erfahrungen auf Industrie- und Agenturseite. Aktiv bei nationalen Marktführern aus der Markenartikelindustrie. Dort in Managementfunktionen im Marketing, Handelsmarketing sowie als Key Account Manager (GlaxoSmithKline, BirkelSonnenBassermann). Danach Client Service Director und Prokurist bei internationalem Marketing- und Vertriebs-Dienstleister, der Walter Marketing Group. Gründung der Agentur diezwei. Spezialgebiete: Marketing- und Kommunikationskonzeption und -Strategieberatung, Guerilla- und Mundpropaganda Marketing, Business-Querdenken und neue Vertriebswege.

Der Veranstaltungsort:
Baden-Baden – DIEMEX Zentrum für Dienstleistung . Medien . Existenzgründung

Die Teilnahmegebühr:
25,-- EUR (Einführungspreis) zzgl. der gesetztl. Mehrwertsteuer

Die Anmeldung:
E-mail an Nathalie Bott / n.bott@diezwei-network.de.

Veranstalter: Guerilla Marketing Network

Beste Empfehlung
Thorsten Schulte
(Guerilla Marketing Portal)


Friday, May 20, 2005 7:26:39 AM (GMT Daylight Time, UTC+01:00) : #    Comments [0]
# Wednesday, May 18, 2005

2 x Guerilla in dieser Woche

Ich finde zwei gelungene Aktionen, die den Begriff "Guerilla" verdient haben.

polo-air-condition.jpg

So bewirbt man eine funktionierende Klima-Anlage beim Polo!


Tribeca_Tennis-05-2005.jpg

Federer und Haas bewerben das Tennisturnier in Hamburg.
Read more...

Besten Gruß
Thorsten
Guerilla Marketing Portal


P.S. Nur noch wenige Tage, dann wird das "Neue" Guerilla Portal, völlig neu überarbeitet und mit reichlich neuen Features an den Start gehen.


Wednesday, May 18, 2005 7:05:52 AM (GMT Daylight Time, UTC+01:00) : #    Comments [1]
# Friday, May 13, 2005

Bilder sagen mehr als tausend Worte

Zum Wochenende mal ein nettes Bild einer Guerilla Kampagne von SIXT.
Die Kampagne ist zwar etwas älter, wir werden aber immer wieder nach diesem Bild gefragt. Daher jetzt noch mal für alle.
(Aktuell auch zu finden bei unseren französichen Freunden von Tribeca)

sixt-billigleim.jpg

Schönes WE!

Thorsten Schulte
(Guerilla Marketing Portal)


Friday, May 13, 2005 6:43:43 AM (GMT Daylight Time, UTC+01:00) : #    Comments [1]
# Monday, May 09, 2005

Ambient Pizzboxx mit neuer Kampagne für Avon in Ungarn

Nach einem Testflight in 2004 hat Avon, größter Kosmetik Direktversand der Welt, erneut eine Pizzboxx-Kampagne in Ungarn gebucht. Drei frühlingsfrische Motive unterstützen die "AVON naturals hair"-Linie und nutzen mit den Response-Elementen SMS, TEL und WEB die Impact-Stärken des Mediums Pizzboxx.

Pizzboxx-09-05-2005.jpg

Mal wieder was aus der Ambient-Szene.

Gruß

Thorsten Schulte

Guerilla Marketing Portal


Monday, May 09, 2005 10:14:56 AM (GMT Daylight Time, UTC+01:00) : #    Comments [0]
# Tuesday, April 19, 2005

Guerilla Marketing im Handwerk...

...heißt soviel wie "der Beginn einer wundervollen Freundschaft". Fast lehrbuchhaft sind viele Beispiele, die tatsächlich noch nach dem Prinzip "Erst kommt das Konzept und dann das Vergnügen" aufgebaut sind. Auch für die Küchenstudio-Branche ist Guerilla Marketing natürlich ein ganz aktuelles Thema. Bestätigt findet sich dies in ihrem Fachmagazin "Der Küchenprofi", wo Katrin Schöne unter dem Titel "Schluss mit 08/15-Werbung" interessante Beispiele zusammengetragen hat.

Der Artikel ist nachzulesen unter www.maks.info/handwerk.htm

Thomas Patalas (MAKS - Agentur für Lokales Marketing)

Tuesday, April 19, 2005 2:55:14 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00) : #    Comments [0]

Achtung Polemik: Unterschied Guerilla-Marketing und Viral Marketing

Eine spannende Diskussion über den Unterschied von Guerilla und Viral läuft gerade auf dem Blog von Marting Oetting.

Seine Offerte:
" Meine Nachforschungen ergaben unter anderem: manche Guerilla-Marketing-Leute scheinen das Thema Mundpropaganda-Marketing als Unterthema ihres eigenen Feldes zu sehen. Das ist aus meiner Sicht erstaunlich, denn ich sehe einen entscheidenden Mentalitätsunterschied zwischen Guerilla Marketers und Word of Mouth Marketers: für Guerilla ist letztlich jedes Mittel recht. Für WOM gilt das ganz und gar nicht."

Also mal vorbeischauen!

http://www.connectedmarketing.de/cm/2005/04/achtung_polemik.html

Gruß

Thorsten

Guerilla Marketing Portal


Tuesday, April 19, 2005 11:30:51 AM (GMT Daylight Time, UTC+01:00) : #    Comments [0]

Neu! Guerilla-Marketing jetzt auch im Internet

Im Internet gibt es viele Möglichkeiten, sich mit Gleichgesinnten zu treffen und auszutauschen. Zu fast jedem Thema existieren unzählige Foren – also Nachrichtenplattformen, die Fragen und Antworten behandeln. Für Produkttests oder Preisvergleiche haben sich verschiedene neutrale Platttformen wie "ciao.de" oder "dooyoo.de" etabliert, in denen Benutzer der Produkte ihre Meinung zu den Produkten veröffentlichen und diese auch bewerten können. Das ist natürlich aufgrund der so möglichen "Meinungsmache" eine hervoragende Tummelwiese für clevere Marketing-Cracks. Wie man u. a. solche Foren nutzt, um mehr Besucher auf seine Website zu bekommen, steht bereits sehr ausführlich in meinem kostenlosen eBook Internet-Marketing-Tipps.

Die "allerneuste" Masche findiger Werbeagenturen sei nun aber, sich als Privatpersonen zu tarnen und dann entweder Schleichwerbung in Foren zu machen, oder aber sogar gezielt die Produkte der Konkurrenz schlecht zu machen. Die Computerpartner berichtet über solche Vorfälle, die in der Computer-Bild "aufgedeckt" wurden. Die Lümmel haben dabei sogar ihre IPs verschleiert, um nicht enttarnt zu werden.

Wer sich allerdings schon länger mit Online-Medien oder dem Internet beschäftigt, probierte solche hervorragenden Guerilla-Methoden zur Neukundengewinnung schon längst aus. Ab 1989 waren Mitarbeiter von meinem früheren Softwarehaus Gandke & Schubert (GS-Auftrag, GS-Adressen, GS-FIBU usw.) regelmäßig in Mailbox-Foren wie z. B. dem FIDO-Net oder Zerberus unterwegs und beantworteten Fragen von Programmbenutzern oder stellten sich auch der Kritik der Anwender. Da wir immer als ganze Horde auftraten, häufig - selbstverständlich nur nach Feierabend -  auch als Privatperson, war es so recht leicht, die Stimmung und Kauflaune in die gewünschte Richtung zu entwickeln. Viele Mitbewerber wussten damals noch nicht einmal von der Existenz solcher Mailbox-Netze. Ab 1995 setzen wir das in diversen eigenen und fremden Internet-Newsgroups natürlich fort ... (z. B. news.gsn.de).

Auf diese Weise - nennen wir es mal "clever geförderte Mund-zu-Mund-Propaganda" wurden hundertausende Programme verkauft, bevor wir 1998 überhaupt mal mit klassischer Printwerbung anfingen. Die bösen Buben, über die jetzt in der Computer-Bild berichtet wird, haben sich halt erwischen lassen. Eine Möglichkeit, solcher gezielter Schleichwerbung zu entkommen, ist z. B. bei Google in den "Groups" nach Threads zu einem gewünschten Produkt zu suchen. Man erhält so viele Einträge in unterschiedlichen Foren und kann sich so ein deutlich objektiveres Bild machen, als bei den oft nur dümmlich-platten "Berichten" auf den Preisvergleichs-PLATTformen. Ich persönlich kaufe kaum noch eine Produkt mehr, über dass ich nicht mindestens einige Zeit in diversen Foren recherchiert habe. Bis jetzt hat sich das bewährt. "Bewertungen" auf PLATTformen beachte ich dagegen selten.

Michael Gandke

Tuesday, April 19, 2005 10:12:39 AM (GMT Daylight Time, UTC+01:00) : #    Comments [0]
# Wednesday, April 13, 2005

Ausfall Guerilla Marketing Portal

Liebe Guerilla Freunde,

in der letzten Nacht ist bei unserem Server-Provider die Feuerwehr angerückt.
Mehrere Server, u.a. auch der Server des Guerilla Marketing Portals, sind Opfer des Feuers geworden.
Der genaue Schaden kann heute erst im Laufe des Tages festgestellt werden.
Wahrscheinlich ist das Guerilla Marketing Portal erst in 2-3 Tagen wieder Online.
Da auch einige Bild-Verknüpfungen vom Guerilla Blog auf das Guerilla Portal verweisen, sind auch hier im Blog einige Bilder aktuell nicht sichtbar. Ich bitte um Nachsicht!

Trauer-Bekundungen nehmen wir gerne entgegen!

Sie erreichen uns in der Übergangsphase:

Guerilla Marketing Portal
Tel: 02721/983846
toto-schulte@web.de

Mit den besten Grüßen

Thorsten Schulte


Wednesday, April 13, 2005 7:42:53 AM (GMT Daylight Time, UTC+01:00) : #    Comments [2]
# Monday, April 11, 2005

Lieber nackt als blöd!

Hallo liebe Guerillas!

Zum Wochenstart mal etwas kurioses zum warm werden. Hier kommt wohl wieder die spannende Frage auf: "Handelt es sich hier um eine Guerilla Marketing Aktion oder nicht?"

Meine Meinung: In Ansätzen auf jeden Fall. Was fehlt ist das hämmern der Posaunen, das klingen der Glocken! Also Idee nicht schlecht, aber nicht unbedingt medienwirksam! Soweit ich mich erinnern kann, gab es so etwas auch schon mal!?

Bild_tinatina.jpg

Tja! Werde mal sehen wo die Aktion endet! Hoffentlich lohnt es sich.

Guerilla Gruß

Thorsten


Monday, April 11, 2005 6:54:18 AM (GMT Daylight Time, UTC+01:00) : #    Comments [1]
# Monday, April 04, 2005

Guerilla-Marketing ist unter uns: Tampondruck

Guerilla-Marketing hat einerseits viel mit "Aufmerksamkeit gewinnen" zu tun ... andererseits bedeutet Guerilla-Marketing aber auch, mit einem kleinem Budget viel zu erreichen. Dann müssen halt die Ideen besser sein.

Ein schönes Beispiel aus dem täglichen Low-Budget-Alltag hier von Petra Jung und ihrer Agentur für Umsatz mit drei lokalen Aktionen im Raum Düsseldorf, Mönchengladbach und Neuss. Mit wenig Aufwand, einem mehr als überschaubaren Budget aber viel Begeisterung wird für kleine Unternehmen eine genau zur Zielgruppe passende Werbeaktion entworfen und durchgeführt. In diesem Fall wird  (echter klebriger) Mäusespeck verteilt, an dem ein Gutschein in Höhe von 5,- € für den Erstbesuchs eines Friseur-Salons klebt.

speckgutschein.JPG

Für fast noch interessanter halte ich aber die Werbemittel, die mittlerweile durch Tampondruck oder Lasergravur Laserbeschriftungen in extrem kleiner Auflage mit individuellen Botschaften bedrucken werden können. Mein persönlicher Favorit: Eine grüne Peperoni mit dem Aufdruck "Unsere Preise sind scharf kalkuliert". Mit solchen Mailingverstärkern ist einem die Aufmerksamkeit der Leser eines Werbebriefes sicher!

Zwei Beispiele für individuell (und materialschonend) bedruckte Gegenstände auch bei Petra Jung. Der Gutstein und passend zur Jahreszeit die bedruckten Ostereier ...  Eigene Erfahrungen mit diesen individuellen Mailingverstärkern haben wir selbst seit etwa 18 Monaten. Ergebnis: Die Rücklaufquoten haben sich fast verdoppelt, was bei zusätzlichen Kosten von teilweise nur 0,50 € ein sehr guter Erfolg ist. Wichtig ist aber immer, dass die "Botschaft" auch zum Mailing paßt, den 80. Kugelschreiber braucht kein Mensch mehr ...

Michael Gandke

Monday, April 04, 2005 1:45:03 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00) : #    Comments [0]
# Thursday, March 31, 2005

Zeitschrift für Guerilla Fans

Wir empfehlen Ihnen die Promotion Business! Die etwas andere, originelle, frische und unkonventionelle Fachzeitschrift. Vernetzt für die Zukunft, mit regelmäßigen Berichten zum Thema Guerilla Marketing. Die Promotion Business ist offizieller Partner des Guerilla Marketing Portals.

Cover_Promotion-Business.jpg

 

 

 

 

Sonderpreis für Guerilla Fans!
Guerilla Fans die über das Guerilla Marketing Portal oder den Guerilla Marketing Blog die Promotion Business abonnieren zahlen nur 37,50 Euro.
Der reguläre Preis liegt bei 50 Euro. (Bitte bei der Abo-Bestellung das Stichwort "Guerilla Fan" angeben)

Zum Abo-Service.

Über Promotion Business
Promotion Business gibt es seit 2003. Der Untertitel "Magazin für vernetztes Marketing" ist Konzept. Im Fokus: die vielschichtige Kommunikationslandschaft von heute. Ein lebendiges Feld, das immer komplexer, immer effizienter wird. Dialogmarketing, Klassische Medien, Neue Medien, POS-Marketing und Live Kommunikation, PR, Ambient, Sponsoring und Guerilla.

Ein spannendes Themenspektrum, das wir sichten und beleuchten. Dabei betrachten wir die Kommunikationsbranche nicht als isolierten Bereich, sondern als eine wichtige Säule des Marketings, das wiederum in gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Bezüge eingebettet ist.

PB erscheint alle 2 Monate, bringt Trends, Interviews, Case Studies, Reports, Zielgruppenanalysen, News, Veranstaltungsberichte, Infos über gegenständliche Werbung. Pro Ausgabe erreichen wir 30.000 Leser: Entscheider aus Markenindustrie, Mittelstand und Agenturen. Nach der im letzten Jahr durchgeführten Leseranalyse sehen sie PB als Infotainment mit hochwertigem Inhalt, bewerten die Lektüre mit über 80% als "gut" bzw. "sehr gut".

Besten Gruß

Thorsten

Guerilla Marketing Portal


Thursday, March 31, 2005 10:11:52 AM (GMT Daylight Time, UTC+01:00) : #    Comments [1]
# Monday, March 21, 2005

Mit Brett vor´m Kopf...

"den Namen Ihrer Firma in aller Münde Bringen."

Wenn Sie das wollen, müssen Sie sich beeilen. Die Aktion läuft nur noch bis zum 24. März!

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&category=22366&item=7500616431&rd=1

Eine Frage hab ich noch: wird die Werbung an die Stirn genagelt oder getackert?

Thomas Patalas (MAKS - Agentur für Lokales Marketing)


Monday, March 21, 2005 12:30:37 PM (GMT Standard Time, UTC+00:00) : #    Comments [1]
# Saturday, March 19, 2005

Werbung aus dem Hinterhalt

lautet die Schlagzeile in der heutigen (Samstag, 19. März) Ausgabe der NRZ - Neue Rhein Zeitung. Doch beschränkt sich der Autor Achim Graf nicht nur mit einer Aufzählung von Guerilla Marketing-Aktionen, sondern setzt sich auch durchaus kritisch mit der Thematik auseinander.

Empfehlenswert!

http://www.nrz.de

(Sorry, den den kompletten Link können wir leider nicht angeben, da der Artikel von der NRZ-Redaktion ins Archiv geschoben wurde. Dort ist er jedoch manuell mit o.g. Titel als Suchwort leicht zu finden; 1. April 2005)

Thomas Patalas (MAKS - Agentur für Lokales Marketing)


Saturday, March 19, 2005 11:57:55 AM (GMT Standard Time, UTC+00:00) : #    Comments [0]
# Friday, March 18, 2005

Überfahrene gequälte Gummibärchen

Zwar nicht unbedingt Guerilla-Marketing, aber dafür umso passender zum "Zeitgeist" (zumindestens dem der Amerikaner) finde ich hier bei bei Markus Knill auf seiner übrigens sehr lesenswerten www.rhetorik.ch eine Tüte Gummibärchen der besonderen Art:

http://www.rhetorik.ch/Aktuell/05/02_24.html

Guten Appetit wünscht Michael Gandke ... aber ein bißchen lachen musste ich ja schon ... :)


Friday, March 18, 2005 5:23:04 PM (GMT Standard Time, UTC+00:00) : #    Comments [1]
# Thursday, March 17, 2005

Das Ende der Tristesse? - Guerilla Marketing und politische Wahlen

...so lautete das Thema meines Vortrags auf dem Guerilla Marketing-Kongress. Wie könnte ein Ansatz aussehen, der einerseits die "Amerikanisierung" der bundesdeutschen Wahlen verhindert und andererseits die Wählerinnen und Wähler wieder in den politischen Diskurs integriert. Könnte Guerilla Marketing ein solches Hilfsmittel sein, wenn ja - wie? Ich habe alle Folien meines Vortrags noch einmal mehr oder weniger kommentiert und als pdf bereitgestellt. Für alle, die sich für diesen neuen Ansatz interessieren und sich hoffentlich an der Diskussion beteiligen. Kritik ist ausdrücklich erwünscht.

http://www.maks.info/service.htm

Thomas Patalas (MAKS - Agentur für Lokales Marketing)


Thursday, March 17, 2005 8:59:12 AM (GMT Standard Time, UTC+00:00) : #    Comments [0]
# Tuesday, March 15, 2005

Was ist Guerilla Marketing?

Diese Frage wurde vor, während und nach dem Guerilla Marketing Kongress in Köln sehr ausführlich und auch kontrovers diskutiert.

 

Auch ich erhalte in Gesprächen mit Marketing-Experten immer wieder eine andere Antwort, eine andere Definition und wahrlich Vorstellungen die mehr als meilenweit auseinander liegen.

 

In den Diskussionen fallen immer wieder Begriffe wie "Einsatz eines kleinen Budgets", "Überraschendes Marketing", "Marketing für KMU´s", " Straßenmarketing" oder auch "Idee statt Budget". Flankierend hierzu werden dann Begriffe wie Ambush, Ambient, Viral, Buzz, Guerilla, Chat-Attack, Low-Budget-Marketing etc. wild durcheinander gewürfelt. Das ist wohl auch nicht ganz verwunderlich. Schlagwort-Bingo ist eben eine kleine aber verwirrende Krankheit in der Welt der Marketeers. Und die Theorie des Guerilla Marketing ist, obwohl die Wurzeln des Guerilla Marketing schon recht "alt" sind, noch sehr unerforscht. Trotzdem glaube ich, dass man alle Begriffe ganz gut unterscheiden und einordnen kann, was auch zwingend notwendig ist.

 

Meine persönliche Einteilung findet man im Guerilla Marketing Lexikon.

(Dankbar bin ich für jede Anregung und Diskussion hierzu!)

 

Auch wenn ich selber gerne die Dinge versuche zu ordnen, hierbei manchmal auch zum Schlagwort-Bingo neige (Sorry!), ist meine persönliche Definition von Guerilla Marketing die folgende:

 

Alle Marketing-Aktivitäten, egal ob auf klassischen Ansätzen basierend (TV, Anzeigen, Außenwerbung), Internetmarketing, Mobil-Marketing, strategische Marketing-Überlegungen ... müssen ein wichtiges Kriterium erfüllen (auch wenn es simple klingt) um "Guerilla-Charakter" zu zeigen...

 

..."Originalität!"

 

Das ist der Faktor der in der Marketing- und Werbebranche leider zu selten zum Einsatz kommt. Ich höre jetzt auch schon wieder die Leute die alles besser wissen, aber keine Lösungen bieten: Der Schulte macht es sich etwas zu einfach es auf den Faktor "Originalität" herunter zu brechen. Aber! Der Großteil des Marketings und der Werbung ist nun mal nicht originell. Platt, abgedroschen, langweilig, manchmal witzig aber mehr nicht. Die Leuchttürme fehlen mir!

 

Der Einsatz eines kleinen Budgets ist meiner Meinung nach auch nur für KMU´S relevant. Setzt ein Markenunternehmen für eine Aktion ein Budget von 10.000 oder 100.000 Euro an, so ist das in Relation wohl nicht wirklich mehr "kleines Budget".

 

Gelingt es eine originelle Aktion mit wenig Budget durchzuführen, ist das ein absoluter Optimal-Zustand.

 

Daher sollte man sich immer die Frage stellen: "Guerilla Marketing für wen ?"

 

Ja, Guerilla Marketing - "alter Wein in neuen Schläuchen"!!!?? Vielleicht ist es sogar so. Aber trinken tun wir alle davon, der eine mehr und der andere weniger. Vielleicht ist Guerilla Marketing auch aktuell nur ein Trend, der aufkeimt, weil der Begriff "Cool" ist, und weil mal wieder alle auf der Suche nach "Unkonventionalität und Originalität" in Marketing und Werbung sind. In einigen Jahren sprechen wir dann von "Mars-Marketing" oder was weiß ich.

 

... aber eines wird bleiben: Die Suche nach der permanenten Differenzierung, halt Originalität!

 

Und noch ein Hinweis der mir auf dem Herzen brennt: Guerilla Marketing ist kein Allheilmittel, mit dem man in "Ruck-Zuck-Manier" sein Marketing auf den Kopf stellt und plötzlich 100% erfolgreicher ist, die Kunden einem die Tür einrennen und die Verkaufszahlen in unglaubliche Höhen schießen. Hier müssen auch die Hausaufgaben gemacht werden.

 

In der Hoffnung auf eine anregenden Diskussion zur Frage "Was ist Guerilla Marketing?", verbleibe ich mit den besten Guerilla Grüßen

 

Thorsten Schulte

 

P.S. Alte Weine trinken wir alle gerne. Wir diskutieren aber nicht über den Geschmack des Weines, sondern über die Schläuche. Mal wieder typische für die Marketing-Szene!

Tuesday, March 15, 2005 1:26:21 PM (GMT Standard Time, UTC+00:00) : #    Comments [3]
# Friday, March 11, 2005

Guerilla-Marketing-Kongress 2005

So ... gerade sind wir vom 2. Guerilla-Marketing-Kongress in Köln heimgekehrt. Unsere Stimmung ist so wie zur Zeit das Wetter: Durchwachsen und regnerisch.

Die Organisation durch Thorsten Schulte vom Guerilla-Marketing-Portal und die Europa Fachhochschule war prima, bis auf Kleinigkeiten hat alles geklappt. Wenn man bedenkt, dass die ganze Angelegenheit von Freiwilligen auf privater Basis durchgeführt wurde, kann ich nur sagen: Weiter so. Wir sind auch 2006 gerne wieder dabei.

Aber ... bei einigen Referenten hätte ich mir allerdings etwas mehr Mühe bei der Vortragsvorbereitung gewünscht. In Zukunft bitte nicht mehr einfach den Standard-Marketing-Workshop-Vortrag verwenden und die "überflüssigen" Folien mangels Redezeit oder Publikumsinteresse dann im Tiefflug überspringen. Das mag zwar durch die Mehrfachnutzung von Powerpoint-Präsos durchaus effizient sein und so natürlich auch dem Guerilla-Marketing-Gedanken entsprechen ... ich persönlich empfand das aber als wenig respektvoll den (teilweise weit angereisten) Teilnehmern gegenüber.  Ach so ... die permanente Werbung in eigener Sache muss wohl anscheinend sein ... oder war ich etwa der Einzige, den das gestört hat?

Aufgefallen ist mir erneut die Polarisierung der "Guerilla-Marketing-Szene". Während ein Teil der Referenten Guerilla-Marketing überwiegend auf Effekthascherei und "Aufmerksamkeit erzielen" reduziert (speziell die Jungens aus den Werbeagenturen mit dem Motto: "Tue Überraschendes und rede darüber"), ist es für andere wiederum eher eine strategische Vorgehensweise, bei der versucht wird, mit einem kleinen Budget die größtmögliche Wirkung zu erzielen ... in dem man sein Low-Budget-Marketingbudget nur für wirkungsvolle Maßnahmen ausgibt und nicht durch Massenmarketing das schöne Geld mit der Gießkanne streut und so verschwendet. Eine klare und allgemein akzeptierte Begriffsdefinition gibt es immer noch nicht ... vielleicht der wesentliche Grund, weshalb "das Guerilla-Marketing" noch weit von breiter Akzeptanz entfernt ist. Mein Erkenntnisgewinn nach 6 Fachvorträgen und 8 Stunden Guerilla-Marketing-Kongress: 

Guerilla-Marketing = viel zu oft nur alter Wein in neuen Schläuchen!

Michael Gandke

Friday, March 11, 2005 5:54:17 PM (GMT Standard Time, UTC+00:00) : #    Comments [6]
# Tuesday, March 08, 2005

Mehr Guerilla-Marketing für freie Software

Tom Chance, Freiwilliger im Unterprojekt Marketing und Öffentlichkeitsarbeit innerhalb des KDE-Projekts, hat in der zweiten Ausgabe des Free Software Magazins mehr Guerilla-Marketing für freie Software gefordert.

Grundsätzlich, so Chance, wird in freien Software-Projekten irrtümlicherweise davon ausgegangen, dass kommerzielle Distributoren die Promotion für freie Software übernehmen würden und den freien Projekten das »Fleisch« der Arbeit, die Programmierung von Software, das Schreiben von Dokumentation und die erforderliche Artwork überlassen. Chance hat einige Bedenken gegen eine solche Sichtweise, die er vor allem in einer zu geringen Bereitschaft von Unternehmen, Ressourcen und Expertise für freie Software-Projekte bereitzustellen, begründet sieht. Er glaubt auch nicht, dass kommerzielle Distributoren überhaupt Interesse an der direkten Förderung von freier Software haben. Vielmehr richtet sich das Interesse der Distributoren auf Unterscheidung vom GNU/Linux-System, das in Konkurrenz zum eigenen Produkt steht. Im Zentrum der eigenen Promotion kommerzieller Distributoren steht der »Mehrwert«, mit dem sie das GNU/Linux-System aufwerten und verkaufen wollen.

In seinem Artikel richtet sich der Autor an alle freien Projekte, denen es bislang nicht gelungen ist, ein professionelles Selbst-Marketing in die Hand zu nehmen. Dass professionelles Marketing in keinem Widerspruch zu auf freiwilliger Basis beruhenden Projektarbeit steht, sieht er in den Erfolgen von Mozilla Firefox und erfolgversprechenden Ansätzen innerhalb von Projekten wie Openoffice.org, KDE oder GNOME bestätigt.

Generell, so Chance weiter, vernachlässigen freie Projekte aufgrund fehlender Unterstützer, Ressourcen und Fachwissen das Thema Marketing gänzlich. Aber selbst, wenn freie Projekte ihre Produkte nicht direkt verkaufen, könnten sie mittels Selbstmarketing z.B. die Vorzüge freier Software oder Open-Source-Technologien zum eigenen Nutzen hervorheben.

Das Projekt Firefox ist ein Paradebeispiel dafür, dass es auch anders laufen kann. Die, für ein freies Projekt, einmaligen Zahlen von hinzugekommenen Freiwilligen und in Millionenhöhe weisende Downloadzahlen sprechen für den Autor eine deutliche Sprache. In der erfolgreichen Kampagne zur Förderung von Firefox wurden nach Beobachtung von Chance drei Prinzipien erfolgreich angewandt: Zielsetzung, Anreize und Werkzeuge.

So setzte sich das Projekt ein Ziel, eine Download-Zahl von einer Million innerhalb von zehn Tagen zu erreichen. Die ursprüngliche Zielsetzung wurde später erweitert durch einen weltweit beachteten Spendenaufruf und die Anzeigenaktion in der New York Times. Für neue Firefox-Unterstützer wurden Anreize geschaffen, die die Möglichkeit zur Eigenwerbung und eigens dafür geschaffene Markenbuttons und andere Accessoires für die Hompages von neuen Unterstützern enthielten. Mit diesen Schritten wurde ein Grundstein für das wachsende Firefox-Projekt gelegt, in dem sich nun neue Freiwillige, zusätzlich zu den herkömmlichen Projektarbeiten, der Werbung verschiedener Zielgruppen wie Heimbenutzer oder höhere Schulen, dem Erstellen von CDs, dem Design von Anzeigen oder öffentliche Auftritte auf Messen usw. widmen konnten.

Zwar sind die Erfahrungen des Firefox-Projektes nicht so ohne weiteres auf andere freie Projekte wie KDE oder GNOME übertragbar, da sie sich meist anderen Probleme ausgesetzt sehen. Einerseits können KDE und GNOME z.B. durch die Veröffentlichung von neuen Spezifikationen und technischen Neuerungen wie HAL, DBUS oder Cairo des Freedesktop-Projekts indirekt profitieren, aber auch sie könnten direkt auf ihre kooperative Stärken durch eigenes Marketing hinweisen. Weitere Mittel sieht der Autor in aktuellen News-Websites, regelmäßigen Artikeln, öffentlichkeitswirksamen Auftritten auf Messen und professionellen Presseauftritten auf selbstorganisierten Konferenzen.

Im Gegensatz zum Firefox-Projekt gibt es bei KDE oder GNOME keine Freiwilligen, die sich ausschließlich um derartige Öffentlichkeitsarbeit kümmern. Trotz aller positiven Ansätze können beide Projekte nicht unbedingt den Erfolg des Firefox-Projektes erwarten. Dennoch läßt sich die derzeitige Situation noch verbessern. Dazu liefert Tom Chance eine Checkliste für die Öffentlichkeitsarbeit freier Projekte:

  1. Einen einfachen und klaren Rahmen, der aus Auflistung technischer Vorzüge und die Darstellung der eigenen Philosophie besteht
  2. Klar beschriebene Zielmärkte
  3. Passende Materialien, Ziele und Anreize für jeden Markt
  4. Eine Website, die Freiwillige mit klaren Aufgabendefinitionen und für langfristiges Engagement anlockt

Zum Abschluß erinnert Tom Chance daran, dass man die Förderung und Werbung für freie Software nicht den kommerziellen Distributoren überlassen sollte. Vielmehr sei es Aufgabe der freien Software-Gemeinschaft, die Medien und die Märkte für freie Software aus eigener Kraft zu erobern.

Gefunden und veröffentlicht, Thorsten Schulte


Tuesday, March 08, 2005 6:56:19 AM (GMT Standard Time, UTC+00:00) : #    Comments [0]
# Tuesday, March 01, 2005

Nivea Sun fährt mit Guerilla Taxi!

Die Agentur TBWA aus Deutschland hat sich da eine feine Guerilla Marketing Aktion einfallen lassen. Für die Marke "Nivea Sun Selbstbräunungsspray" verwandelte sich ein blasses Taxi in ein braungebranntes Werbemedium...

Zu den Bildern!

Besten Gruß

Thorsten Schulte

Guerilla Marketing Portal


Tuesday, March 01, 2005 6:42:41 AM (GMT Standard Time, UTC+00:00) : #    Comments [0]
# Saturday, February 26, 2005

Sie sind unter uns!

Es geht los. Ausgerechnet die CSU zeigt mit einer lehrbuchreifen Aktion, dass Politik und Guerilla Marketing am Beginn einer wundervollen Freundschaft stehen. Oder haben sie vielleicht doch zu sehr bei den US-Wahl-Helfershelfern abgekupfert?

"Edmund, wir lieben dich" und 20 weitere Plakate wurden für den Politischen Aschermittwoch in Passau - gekauft!

Das will zumindest die "Augsburger Allgemeine" von einem an der Aktion Beteiligten wissen, auch wenn die CSU-Führung alles abstreitet. Die meisten Plakate seien von der Junge Union mitgebracht worden. Was wiederum die Junge Union abstreitet...

Aber vielleicht sollte man einfach nur die Schrift auf den Plakaten mit der des Ministerpräsidenten vergleichen ;-)

http://www.netzeitung.de/deutschland/325956.html 

Politische Grüße

Thomas Patalas (MAKS - Agentur für Lokales Marketing)


Saturday, February 26, 2005 3:00:07 PM (GMT Standard Time, UTC+00:00) : #    Comments [1]
# Wednesday, February 23, 2005

Überraschungsangriff aus dem Hinterhalt...

...lautet der Titel des Guerilla Marketing-Beitrags in "Promotion Business - Magazin für vernetztes Marketing", Ausgabe Februar 2005. Viele namhafte Guerilla-Dienstleister und ihre Guerilla-Aktionen werden ausführlich vorgestellt. Nach dem Motto "grau ist jede Theorie" geht es hier fast ausschließlich um best practise-Beispiele. Bietet damit einen interessanten Einstieg ins Thema.

http://www.maks.info/service.htm


Thomas Patalas

Wednesday, February 23, 2005 3:58:37 PM (GMT Standard Time, UTC+00:00) : #    Comments [1]

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