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# Friday, June 23, 2006

Inspirationen zum Wochenende

Liebe Guerilla Fans, zum Wochenende wieder ein paar nette Guerilla Inspirationen, die ich heute mal alle bei TRIBECA gefunden habe.

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Coole Aktion für Meister Propper in Düssedorf. Sauber ist eben Sauber!

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Wie kreiere ich Aufmerksamkeit für kleine Dinge von Toys´R´US

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Promotion für den Film Kill-Bill in Shanghai

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Aktion von amnesty international: Sticker mal clever eingeklebt..

posted by Thorsten Schulte


Friday, June 23, 2006 1:25:22 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00) : #    Comments [0]
# Wednesday, June 21, 2006

Guerilla Marketing geht ins Theater

"Guerilla Marketing mal in eigener Sache machte Thomas Patalas von der Agentur MAKS jüngst bei Fernsehaufnahmen in Berlin für das 3sat/ZDF-Kulturmagazin „Foyer“. Die von der früheren VIVA-Moderatorin Minh-Khai Phan-Thi moderierte Sendung berichtet über sein gerade erschienenes Buch „Guerilla Marketing – Ideen schlagen Budget“ und interviewt Patalas zum Zusammenhang von aktuellen Marketingstrategien und dem Aufbau von Theaterinszenierungen. Sendetermin ist Samstag, 17. Juni, 19.20 Uhr auf 3sat und wird später auf dem ZDF-Theaterkanal wiederholt." (Rheinische Post, 15. Juni 2006)

Zugegeben, der Anteil "Guerilla Marketing" in dem Beitrag war nicht gerade dominant ;-)
Wer es trotzdem mal sehen möchte ist hiermit herzlich eingeladen: www.maks.info 
Vielen Dank an Georg Arnold, dem Meisterjongleur des Wortes und des Bildes für die Herstellung der Internettauglichkeit des Beitrags. Wer auch mal mit Dr. Arnold arbeiten möchte, bitteschön, hier wohnt er: www.worttat.de.tt

Schönen Gruß

Thomas Patalas

 


Wednesday, June 21, 2006 6:07:11 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00) : #    Comments [1]
# Monday, June 19, 2006

Ambush: Niederländer müssen Hosen runter lassen


Rund 1000 niederländische Fans mussten vor dem WM-Spiel ihrer Mannschaft gegen die Elfenbeinküste (2:1) vor dem Einlass in das Stadion in Stuttgart die Hosen runter lassen.

Die Oranje-Anhänger hatten eine Art Lederhose mit dem Werbeaufdruck einer niederländischen Brauerei (Bavaria) an. Jeder einzelne Fan kann anziehen, was er will. Doch wenn eine Firma Fans massenweise mit Werbematerial ausrüstet, ist das nicht erlaubt, erklärte Markus Siegler, Mediendirektor des Fußball-Weltverbandes FIFA.

Vor der WM-Partie in Stuttgart wurden nach FIFA-Angaben zudem jeweils 1000 an Fans verteilte Hüte mit den Werbeschriftzügen zweier Firmen (Continental und McDonalds) eingesammelt. Mit dem Vorgehen will die FIFA das Trittbrettfahrer-Marketing (Ambush-Marketing) verhindern, um die eigenen Sponsoren zu schützen. Die FIFA hat einen entsprechenden Gerichtsfall gegen eine Brauerei gewonnen, betonte Siegler. Die Hauptsponsoren der FIFA müssen für das exklusive Recht der WM-Vermarktung 40 Millionen Euro zahlen.

Es lebe die FIFA!

Quelle: Yahoo Deutschland

Gruß

posted by Thorsten Schulte


Monday, June 19, 2006 5:55:29 AM (GMT Daylight Time, UTC+01:00) : #    Comments [0]
# Wednesday, June 14, 2006

IKEA auch in Deutschland...

... eine kleine Ergänzung zur letzten erwähnten Aktion von IKEA in New York. IKEA hat auch in Deutschland schon das Wohnzimmer in die "Aufmerksamkeits-Area" gebracht.

Guerilla-News_14-06-2006-1.jpg
IKEA Haltestelle am Duisburger Bahnhof.

Vielen Dank für den Hinweis und das Bild an Rolf Peter Klaus, AVANCE Cologne - Manufaktur für Kommunikation.

post by Thorsten Schulte, Guerilla Marketing Portal


Wednesday, June 14, 2006 6:38:53 AM (GMT Daylight Time, UTC+01:00) : #    Comments [0]
# Tuesday, June 13, 2006

Sommer, Sonne und Guerilla

Liebe Guerilla Fans,

nachdem ich mich wieder so "halbwegs" vom 3. Guerilla Marketing Kongress aklimatisiert habe, hier ein paar "angesammelte" Guerilla-Impressionen der letzten Tage. Viel Spaß!

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IKEA hat in New-York die ein oder andere Location möbliert.

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Wie man in Oslo richtig auf die "Schmelze" in der Antarktik aufmerksam macht!

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Wie sauber doch Gillette rasiert ;-)

Besten Sommer-Gruß

Thorsten Schulte


Tuesday, June 13, 2006 7:30:22 AM (GMT Daylight Time, UTC+01:00) : #    Comments [0]
# Wednesday, June 07, 2006

Vorsicht in den Marketingetagen

Der folgende Beitrag hat nichts mit Guerilla Marketing zu tun. Trotzdem wirklich erwähnenswert. Ein schönes Beispiel dafür, wie der Marketing-Alltag zur Fallgrube werden kann. Oder anders formuliert: Wie kann ich mit wenig Aufwand meinem Unternehmen einen riesigen Imageschaden zufügen!

Aktenzeichen 3 G 854/06 - dieser Prozess vor dem Hagener Arbeitsgericht könnte für die Stadtsparkasse Herdecke zur Peinlichkeit des Jahres werden. Dahinter steckt eine knallharte Abmahnung des Geldinstituts-Vorstands wegen eines lächerlichen Tippfehlers.

Seit Mitte 1970 kennt man Marianne S. (59) sowohl als loyale, als auch beliebte Sparkassenangestellte. Sie sitzt im Vorzimmer des Vorstands, ist zuständig für die Bereiche Marketing und Öffentlichkeitsarbeit. In nahezu 36 Dienstjahren hat sie tadellos und ohne jeglichen Grund zur Beanstandung gearbeitet. Nie gab es einen Verweis oder gar eine Abmahnung.

Doch jetzt schwingen die beiden Sparkassen-Vorstände Borgmann und Buerdick gegen ihre langjährige Mitarbeiterin die ganz große Keule. Sie schickten ihr eine Abmahnung - wegen eines übersehenen Tippfehlers in einer E-Mail. Kaum zu glauben, aber wahr: Es geht um einen einzigen fehlenden Buchstaben. Sollte ein solcher Flüchtigkeitsfehler noch einmal passieren, so drohte der Vorstand an, erfolge der Rauswurf.

Vorgeschichte: Die elektronische Post wurde im März verschickt und ging an 3 000 Kunden. Das Schreiben informierte die Inhaber von Privatgirokonten über Leistungs- und Preisveränderungen ab dem 1. April 2006. Darin heißt es: "Die vielfältigen Leistungen diese Kontos . . ." anstatt "dieses Kontos".

Der harmlose Schreibfehler, das fehlende "s", wurde von einem Kunden bemerkt und muss diesen so aufgeregt haben, dass er zum Telefonhörer griff, um sich über den "grammatikalischen Stil" der E-Mail zu beschweren. DerSparkassenvorstand reagierte daraufhin prompt - und wenig gelassen. Unter dem Datum 5. April erteilte er Marianne S., die das Schreiben gegenzulesen hatte und den Fehler übersah, eine "Abmahnung".

Darin heißt es vorwurfsvoll: "Der Imageschaden, der der Sparkasse durch solch einen Mangel im Kundenverkehr entstanden ist, lässt sich schwer beheben." Das klingt geradezu so, als hätte jemand in den Geldtresor gegriffen und nicht, als ginge es um einen lächerlichen Tippfehler.

Und weiter: "Wir fordern Sie daher auf, künftig größere Sorgfalt walten zu lassen. Mit Nachdruck weisen wir Sie darauf hin, dass wir den dargestellten Sachverhalt nicht dulden, sondern ausdrücklich missbilligen. Für den Fall, dass künftig ein ähnlicher Vorfall bekannt wird, weisen wir darauf hin, dass der Bestand Ihres Arbeitsverhältnisses gefährdet ist."

Der Hagener Anwalt Wolfgang Zwiehoff will mit der Presse vor dem Verfahren "kein Wort" sprechen. Er hat in einem Schriftsatz an das Arbeitsgericht aber bereits zum Gegenschlag ausgeholt: Die Abmahnung wäre "offensichtlich rechtswidrig" und würde "das Prinzip der Verhältnismäßigkeit missachten".

Selbst bei denkbar größter Konzentration sei es sogar beim idealsten Arbeitnehmer absolut ausgeschlossen, dass es dem in langjähriger Tätigkeit nicht einmal passiert, einen Tippfehler zu übersehen.

Der Anwalt schießt in seiner Klageschrift scharf gegen den Vorstand: "Zu den Fürsorgepflichten eines Arbeitgebers gehört es, Augenmaß zu bewahren. Das unterstellte Übersehen des Schreibfehlers ist eine Bagatelle".

Zum Prozess am 12. Juni um 10.45 Uhr vor dem Hagener Arbeitsgericht, haben sich schon zahlreiche TV-Sender und Journalisten aus dem ganzen Bundesgebiet angesagt. Der Imageschaden, der der Stadtsparkasse Herdecke durch das maßlos überzogene Verhalten ihres Vorstands und der öffentlichen Diskussion darüber vor Gericht entstehen könnte, wäre dann wirklich schwer zu beheben.

Gruß
Thorsten Schulte


Wednesday, June 07, 2006 11:52:50 AM (GMT Daylight Time, UTC+01:00) : #    Comments [0]
# Tuesday, June 06, 2006

Erste Bilder 3. Guerilla Marketing Kongress


Liebe Leute hier der Link zu den ersten Bildern des 3. Guerilla Marketing Kongresses vom 02.06.2006 in Köln. Ausverkauftes Haus mit rund 180 Teilnehmern...

GMK2006-Bild-Startseite-Portal.jpg

Zur Bilder-Show 1 bitte hier klicken!

Gruß
Thorsten Schulte

Tuesday, June 06, 2006 7:44:27 AM (GMT Daylight Time, UTC+01:00) : #    Comments [0]
# Monday, May 29, 2006

Ambush: Das Aus für unsere nackten Flitzer?!

Es scheint so, als würden wir zur WM in diesem Jahr auf unsere nackten Flitzer verzichten müssen. Obwohl! Rechnet man die Einschaltquoten, Zuschauerzahlen bei einem WM-Finale hoch, so müsste ein professioneller Flitzer mit z.B. "Nokia" Logo auf der Brust durchaus einen netten Gegennutzen kreieren. Also 100.000 Euro = TV-Aufmerksamkeit beim WM-Finale.

Was ist eure Meinung?

via Süddeutsche Zeitung

Das WM-Finale: nicht nur für Fußballer das Ziel aller Träume. Auch für Flitzer ist das Spiel in Berlin der buchstäbliche Höhepunkt. Doch die Organisatoren drohen den nackten Sprintern mit horrenden Geldstrafen.
 
Mark Roberts hat einen großen Traum: Beim Endspiel der Fußball-WM nackt über den Rasen rennen. „Wie für jeden Spieler wäre auch für mich das Finale das Größte“, sagt der 41-jährige Brite, der weltweit als „König der Flitzer“ bekannt ist und unter anderem schon die Olympischen Spiele im Adamskostüm heimsuchte.

Doch zumindest bei der Weltmeisterschaft in Deutschland wird es mit dem Traum nichts werden: Wegen seines außergewöhnlichen Hobbys muss der Malermeister vor jedem großen Fußballspiel oder Turnier seinen Reisepass abgeben und darf Großbritannien nicht verlassen. So kann Roberts diesmal nur am Bildschirm verfolgen, wer Weltmeister wird - und ob er nackte Nachahmer findet: „Einer wird es wagen, da bin ich mir ganz sicher.“

Das erste Mal flitzte Roberts 1993 im Urlaub in Hongkong. Vorbild war eine Frau, die nackt über den Stadionrasen rannte. Der Liverpooler schloss am Abend an der Bar eine Wette ab - und am nächsten Tag flitzte er selbst. „Es ist ein wahnsinniges Gefühl, wenn alle Augen auf dich gerichtet sind“, berichtet er träumerisch.

"Einige Spieler haben sogar geklatscht"
Nach diesem Gefühl sei er geradezu süchtig. Inzwischen hat Roberts rund 400 „Streaks“ auf seinem Konto, von der Miss-World-Wahl bis zum Tennisturnier. Einer der legendärsten Auftritte war beim UEFA-Cup-Finale 2003 in Sevilla: Als Schiedsrichter verkleidet schummelte sich der Malermeister in den Innenraum des Stadions, warf blitzschnell die Klamotten ab und flitzte los, quer über das Fußballfeld. „Einige Spieler haben sogar geklatscht“, erinnert sich der 41-Jährige.

Doch kurz danach wurde es der Justiz zu viel. Roberts wurde ebenso wie rund 3000 britische Hooligans dazu verurteilt, fünf Jahre lang zu jedem wichtigen Fußballspiel der englischen Mannschaft den Pass abzugeben. „Dabei bin ich kein Hooligan und kein Krimineller“, klagt Roberts. Vielmehr sieht er sich als Entertainer. „Wer schafft es schon wie ich, 70.000 Menschen auf einen Schlag zum Lachen zu bringen?“

Und die jeweiligen Auftritte bedürften immer auch einer gründlichen Vorbereitung, erklärt der Vater dreier Kinder. „Man muss zuerst den richtigen Ort und die richtige Zeit auswählen. Und dann kommt es darauf an, genau die richtige Sekunde zu nutzen.“ Dies gelang Roberts zuletzt eindrucksvoll bei den Olympischen Winterspielen in Turin. Beim Curling tauchte er beim „kleinen Finale“ zwischen Großbritannien und den USA auf einmal auf der Eisbahn auf - völlig nackt und nur mit einem an strategisch wichtiger Stelle platzierten Gummihahn um die Hüften.

Derartige Auftritte bei der Fußball-WM in Deutschland will das Organisationskomitee (OK) auf jeden Fall verhindern: Es bezeichnet die Flitzer als Sicherheitsrisiko. Roberts findet diese Argumentation absurd.
„Wir tun niemanden etwas. Dass wir draußen gehalten werden sollen, hat nur einen Grund: Wenn wir erfolgreich sind, ist es immer auch ein Zeichen, dass die Sicherheitsvorkehrungen mangelhaft waren. Und das wollen die Veranstalter natürlich nicht.“ Hundertprozentige Absicherung gebe es sowieso nicht. „Wenn jemand unbedingt flitzen will, dann schafft er es auch.“

Mindestens 100.000 Euro Schadenersatzforderungen
Wirkungsvoller als alle Sicherheitsmaßnahmen dürfte Roberts zufolge sowieso etwas ganz anderes sein: die angedrohten hohen Geldstrafen. OK-Sicherheitschef Helmut Spahn hat prophylaktisch schon einmal verkündet, welche Schadenersatzforderungen auf einen Flitzer zukommen könnten: „Hochgerechnet sind wir auf eine sechsstellige Summe gekommen“ - also mindestens 100.000 Euro.

„Das wird natürlich viele abschrecken“, glaubt Roberts, der ungeachtet aller Strafdrohungen und seiner derzeitigen Justizauflagen seinen Traum vom WM-Finale nicht aufgeben will. Zwar werde es notgedrungen leider nicht am 9. Juli in Berlin klappen, aber er habe ja Zeit. „Die Gerichtsauflagen für mich gelten nur noch zwei Jahre. Wenn dann 2010 die WM in Südafrika ist, kann ich mich also wieder frei bewegen...“

Gruß
Thorsten Schulte


Monday, May 29, 2006 8:38:42 AM (GMT Daylight Time, UTC+01:00) : #    Comments [1]
# Sunday, May 28, 2006

Ambush: Das Milliarden-Spiel und seine Akteure

Die Fédération Internationale de Football Association (Fifa) wurde am 21. Mai 1904 in Paris gegründet. In dem Fußball-Weltverband, der 280 Mitarbeiter beschäftigt, sind 207 Fußballverbände organisiert. Der im Züricher Handelsregister als steuerbegünstigter Verein eingetragene Verband kontrolliert mit zahlreichen Kommissionen die Geldströme rund um die alle vier Jahre stattfindende Fußball-Weltmeisterschaft. Fifa-Präsident Sepp Blatter ist seit acht Jahren im Amt und strebt 2007 seine Wiederwahl an. 90 Prozent ihrer Einnahmen – Vergabe von Marketingrechten an Sponsoren, TV-Übertragungsrechten und Lizenzen – erzielt die Fifa mit der Herren-WM. Andere vom Verband organisierte Turniere sind häufig defizitär. Die Fußball-WM 2006 soll der Fifa Schätzungen zufolge bis zu zwei Milliarden Euro einbringen, denen Ausgaben von rund einer Milliarde Euro gegenüberstehen. Allein mit der Vergabe der Fernsehrechte erlöste die Fifa fünfmal so viel (950 Millionen Euro) wie für die drei Weltmeisterschaften 1990, 1994 und 1998 zusammen. 70 Prozent seiner Erträge schüttet der Verband an seine Mitglieder aus. Er hält sich zugute, damit auch Programme in Entwicklungsländern zu finanzieren.

Für die WM 2006 zahlen 15 Großsponsoren (u.a. Coca-Cola, Deutsche Telekom, Adidas, Yahoo) der Fifa für Marketingrechte insgesamt mehr als 600 Millionen Euro. Im Schnitt lässt sich jeder Sponsor das Recht, mit der WM zu werben, 42,3 Millionen Euro kosten. Neben den Top-Sponsoren haben sechs „nationale Förderer“ (Deutsche Bahn, EnBW, Obi, Hamburg-Mannheimer, Postbank, Oddset) für jeweils zehn Millionen Euro WM-Marketingrechte erworben; diese gehen an das nationale Organisationskomitee. Die Fifa garantiert als Gegenleistung den Schutz der Markenrechte – auch, indem sie rigoros gegen Markenpiraterie und so genanntes Ambush-Marketing (Trittbrettfahrer) konkurrierender Marken vorgeht. Der weltweite Werbeumsatz der WM 2006 wird auf sechs Milliarden Dollar geschätzt.

Das nationale Organisationskomitee (OK) – eine Abteilung des Deutschen Fußball-Bundes – organisiert den Ticketverkauf, die Mannschaftsunterbringung oder den Aufbau der technischen Infrastruktur. Das OK will die WM nach eigener Aussage mit einer „schwarzen Null“ abschließen. Es finanziert sich über den Verkauf der rund drei Millionen Tickets (rund 200 Millionen Euro) – durchgeführt vom Portalbetreiber CTS Eventim –, durch einen Fifa-Zuschuss (170 Millionen Euro) sowie durch die nationalen Förderer (60 Millionen Euro). OK-Präsident Franz Beckenbauer hat vor der WM als Gastgeber alle teilnehmenden Länder bereist.

Die 2001 in Konkurs gegangene Vermarktungsagentur International Sports and Leisure (ISL) beschäftigt WM-Organisatoren und Justiz bis heute. Der Grund: Die von der Fifa für das WM-Marketing eingesetzte ISL soll Schmiergeld an Fifa-Funktionäre gezahlt haben. Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und die mutmaßlichen Verstrickungen in das korrupte ISL-Netzwerk könnten die Fifa in Erklärungsnot bringen. mot

Quelle: Der Tagesspiegel Online

Gruß

Thorsten Schulte


Sunday, May 28, 2006 2:06:33 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00) : #    Comments [1]
# Saturday, May 20, 2006

"Vorsicht an der Bahnsteigkante"...ist nicht in jedermanns Interesse

Guerilla-Falle für Kurzsichtige....

Schönes Wochenende!

Thomas Patalas
MAKS - Agentur für Lokales Marketing


Saturday, May 20, 2006 11:45:23 AM (GMT Daylight Time, UTC+01:00) : #    Comments [3]

© Copyright  2004 - 2012 Michael GandkeMarkus Baersch |     RSS 2.0  Atom 1.0  CDF  Send mail to the author(s)