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# Wednesday, 09 January 2008

Schnelles Brainstorming online machen

Keine schlechte Idee: Online Brainstorming. Einfach eine aktuelle Frage unter www.brainr.de einstellen und wenn das Thema genügend Teilnehmer interessiert, bekommt man spontan diverse Ideen von anderen Teilnehmern der Community geliefert.

Bei interessanten Fragenstellungen werden neuere Antworten von früheren Einträgen befruchtet ... und das ganze entwickelt sich so zu einer recht kreativen Angelegenheit. Auch die ein oder andere gute Werbeidee läßt sich so bestimmt finden.

Auf die Frage "Wie können wir uns als Bäckerrei von der Konkurrenz abheben?" kommen zwar beispielsweise auch viele Antworten, die einem nicht wirklich weiterhelfen ... aber eine Antwort gefiel mir dagegen schon richtig gut:

"Vordrängelkörbchen" bereithalten: 2 Euro für Standardzusammenstellung - kommen, rüberreichen, gehen (ohne Nachteil für die Anstehenden)

Das komplette Beispiel hier: Brainstorming zu "Wie können wir als Bäckerei uns von der Konkurrenz abheben?"

Da bei brainR keine Registrierung der Benutzer erforderlich ist, kann jeder sofort ohne lange Registrierungstheater eine Frage oder passende "Idee" einstellen. Viel Spaß beim Ausprobieren...

Michael Gandke

Wednesday, 09 January 2008 13:52:26 (GMT Standard Time, UTC+00:00) : #    Comments [6]
# Friday, 21 December 2007

Droht eine neue "Ambush-Welle" zur EM 2008?

Zu jedem großen Sportevent mit ausreichend hoher Aufmerksamkeit in Öffentlichkeit und Medien ringen kreative Köpfe um Ideen, wie man den Rummel für eigene Zwecke - oder die eines Agenturkunden - ausnutzen könnte. Ambush-Marketing heißt das böse Wort. Und zu keinem anderen Event sieht man mehr Rauch aus überanstrengten, nicht immer kreativen Köpfen steigen, als zur rundum markenrechtlich geschützten Fußball WM...oder zur Not auch zur EM. Nicht jede der ausgebrüteten oder aufgewärmten Ideen funktioniert... und noch lange nicht jede Idee ist auch wirklich neu; wenige sind legal.

Zur WM 2006 wurden daher weltweit insgesamt weit über 3000 Fälle regelwidriger Marketingmaßnahmen - ein Großteil davon im Gastgeberland Deutschland - untersucht und mehr oder weniger erfolgreich verfolgt. Die "kleine Markenschutzverletzung" durch private Homepages ist hier eigentlich auch gar nicht gemeint, sondern ausgewachsene Ambush-Marketing - Aktionen, die sich am Rande des Erlaubten (meistens jenseits der Grenze) bewegt haben. Wenn es nach der UEFA geht, sieht das zur EM 2008 anders aus. Der Plan scheint es zu sein, schon im Vorfeld möglichst viel Rummel zu machen, um nachher weniger im Hinterhalt aufräumen zu müssen. Der große Schlag lässt zwar noch auf sich warten, aber zumindest ermittelt man fleißig (schon über 200 Fälle; siehe z. B. das Interview Ambush-Marketing kennt verschiedene Wahrheiten in der NZZ Online) und ist zeitgleich um Transparenz bemüht.

Die UEFA bietet dazu ein FAQ zum Rechteschutzprogramm und veröffentlicht separate Hinweise für die Nutzung der Marken durch die Medien (als PDF) und Richtlinien zur Verwendung der Marken durch nichtkommerzielle Dritte im Web, was dankenswerterweise für ein wenig mehr Klarheit für Vereine und begeisterte Fans sorgt, die "eher redaktionell" auf die EM verweisen wollen.

Das alles wird freilich nichts helfen gegen subtilere Parallelplatzierung von Werbung und die Ausnutzung am Rand von Veranstaltungen und begleitenden Aktionen. Denn noch lange nicht alles, was in diesem Rahmen an Ambush unternommen wird, fällt auch wirklich unter die "Definition" der UEFA für Ambush-Marketing, die deren probleminduzierte Einstellung zu dieser Art von Marketing allzu deutlich macht und in der gnädigerweise so gerade noch ein "normalerweise" die Übersetzung mit "unbefugten Marketing-, Werbe- und/oder PR-Aktivitäten, die sich direkt oder indirekt auf die betreffende Veranstaltung beziehen" abmildert (siehe FAQ zum Rechteschutz; Punkt 9).

Neben den klar erkennbaren und regelverletzenden Aktionen kommt es auch - wenngleich nur selten - zu Ambush-Kampagnen oder einzelnen Events, die sich lieber in Form von Assoziationen als mit platten Direktverweisen an Marke oder Ereignis hängen und damit rechtlich nicht oder nur schwer angreifbar sind. Und da nun die Gruppen ausgelost sind und die EM spätestens jetzt langsam aber sicher weiter in den Fokus rückt, lohnt es sich bestimmt, die Augen nach solchen - unbestraft bleibenden(?) - Aktionen Ausschau zu halten, die es auch zur WM 2006 in größerer Anzahl gegeben hat.

Markus Baersch

Friday, 21 December 2007 16:30:16 (GMT Standard Time, UTC+00:00) : #    Comments [2]
# Wednesday, 12 December 2007

"C.M.O.N.S." Fanwettbewerb soll den Corsa weiter pushen

Nachdem Heinz unter http://www.topthistv.com/ bereits eine erste erfolgreiche Aktion für usergenerierte Werbung in Form von Videos in die zweite Runde geschickt hat, ist nun auch Opel auf den Zug aufgestiegen und eröffnet einen eigenen Channel bei YouTube für eine ähnliche Aktion rund um die "C.M.O.N.S.", mit deren Hilfe der Fahrzeughersteller die nach eigenen Angaben erfolgreichste Fahrzeugeinführung überhaupt erlebte. Dies sicher auch dank einer Menge Marketing außerhalb der etablierten Medien inkl. Handyanzeigen, einer weitreichenden Online-Werbekampagne und sogar einer zielgruppengerechten und ebenso gut beworbenen Kooperation mit MTV.

Im Rahmen des Wettbewerbs, der als C.M.O.N.S. TV unter www.thecmons.com zu finden ist, wird es neben dem ohnehin schon überraschend großen Wirbel um die "geheimnisvolle Band" nun also noch jede Menge Menge an Video-Beiträgen geben, die systematisch durch die Platzierung im Channel bei YouTube weitere (abonnierbare) Aufmerksamkeit erhalten; zumal die C.M.O.N.S. die Web 2.0 Gemeinde ohnehin auch ohne Wettbewerb schon zu einigen mehr oder weniger sehenswerten Kurzfilmen inspiriert hat. Fazit: Wenn Sie denn - wie hier - gut gemacht sind und das ganze Umfeld stimmt, sind Aktionen wie diese nicht nur clever, sondern vor allem vergleichweise günstig und potentiell weitaus erfolgreicher, als die Errichtung einer überdimensionierten "Produkteinführungswebpräsenz", die dann ausschließlich über konventionelle Banner- und CPC-Kampagnen beworben wird und ansonsten hauptsächlich von Bestandskunden besucht wird, die per Popup von der gerade freiwillig besuchten Website des Herstellers direkt wieder weggelenkt wurden...

Markus Baersch

Wednesday, 12 December 2007 10:54:13 (GMT Standard Time, UTC+00:00) : #    Comments [1]
# Tuesday, 27 November 2007

Was ist Guerilla-Marketing?

Ist Guerilla-Marketing überhaupt noch was besonders? Ist Guerilla-Marketing eine Philosophie oder einfach nur falschverstandenes Synonym für Werbung? Diese Frage über die Bedeutung von Guerilla-Marketing stellt sich mir schon eine ganze Weile, wobei ich mehr zu a.) tendiere, aber natürlich eine unkonventionelle Werbebotschaft für die nötige Aufmerksamkeit sorgen muss, damit die gewünschte Breitenwirkung auch eintritt.

Felix Holzapfel hat hier eine schöne Zusammenfassung mit vielen Beispielen zum Thema Guerilla-Marketing in der marketing-boerse veröffentlicht, aber auch vor Risiken und Nebenwirkungen gewarnt ... Hier wird ausführlich und verständlich beschrieben, wie Guerilla-Marketing gedacht ist und wie es funktionieren kann.

Michael Gandke

Tuesday, 27 November 2007 13:16:59 (GMT Standard Time, UTC+00:00) : #    Comments [1]
# Friday, 23 November 2007

Tipp: Guerilla Marketing Hörbücher

Viele Titel, die sich mit Guerilla Marketing, Guerilla Selling (die Übersetzung "Guerilla Verkauf" für die deutsche Ausgabe des gleichnamigen Buchs will sich einfach nicht richtg anhören) und Guerilla Taktiken im Allgemeinen und Speziellen befassen, sind auch als Hörbuch erhältlich. Wer z. B. viel Zeit im Auto verbringt, ist mit den vorgelesenen Fassungen, die zumeist im ungekürzt verlesenen Original zum Download zu kaufen sind, gut bedient.

So wirft z. B. Audible sieben Treffer für Jay Levinson aus und es finden sich auch weiterer Werke, die über "guerilla marketing" oder auch nur "guerilla" schnell zu finden sind. Und auch bei Amazon finden sich einzelne Titel wieder, die dort zum Teil auch durchaus günstiger zu bekommen sind als bei Audible (z. B. Guerilla Marketing in 30 Days). Als "echtes Schnäppchen" gibt es derzeit auch eines der Urwerke "Guerilla Selling" beim AudioBookStore  im vergünstigten Downloadangebot.

Hierbei - wie bei einigen der anderen älteren Werke auch - darf man allerdings beim Hören nicht vergessen, wann diese Bücher entstanden sind. Einige der damaligen Wahrheiten lassen sich nicht unreflektiert auf heutige Gegebenheiten übertragen; andere mögen "offline" nach wie vor Gültigkeit haben, aber z. B. für erfolgreiches Marketing oder Verkauf im Web im Einzelfall eher schaden als Nutzen bringen. Dennoch: Allein das nützliche Format sollte den einen oder anderen doch zum Kauf anregen...    
 
Wem das Hören der oft auch nicht mehr ganz taufrischen Hörfassungen der Bücher von Levinson & Co. im Originalton zu anstrengend ist, findet z. B. bei einer Google - Suche nach "guerilla hörbuch" auch Aktuelleres als Download oder regelmäßigen Podcast und jede Menge weiterer Informationen im Audioformat, die auf den großen Hörbuchportalen derzeit nicht zu finden sind.

Markus Baersch

Friday, 23 November 2007 09:59:52 (GMT Standard Time, UTC+00:00) : #    Comments [1]
# Wednesday, 14 November 2007

Aus "viralen Filmchen" wird Gähn-Marketing?

Montag morgen, überall in Deutschland wird mit Olli Dittrich tapeziert. Eine neue Kampagne vom Media Markt: "Die härtesten Kunden des Jahres". Aha, vor der Dauerberieselung in TV und Kino hat man sich also entschlossen, Trailershows im Web anzubieten. Und weil das ja so prima klappt mit dem "Ey, haste schon gesehen, der Dittrich beim MedschiaMaaakt, voll witzig" umgehen wir per Plakatwerbung und Verweis in´s Web gleich den ganzen subversiven Web 2.x Unsinn (man hat´s ja!) und jagen alle Neugierigen mal auf die eigene Startseite. Sicher mit der diffusen Hoffnung, dass der eine oder andere impulsiv (wo er doch gerade schon fast auf der Startseite ist, nur noch einen Klick vom absolut überflüssigen... sorry, ich meine natürlich: von allen absolut überflüssigen Ablenkungen befreiten... Intro aus entfernt) mal eben im Vorbeisurfen einen Fernseher, ein Notebook oder Handy kauft. Ich möchte wetten, das klappt sogar.

Plakatwerbung Media Markt

Zurück zum Montag: "Prima, endlich mal ein altes Gesicht", denke ich mir und tippe mit noch kalten Fingern im Büro angekommen die Adresse des großzügigen Bereitstellers der Kurzfilme ein. Und siehe da: Jeder Trailer fast wie der andere voll mit kleinen eher unspektakulären Ausschnitten aus kommenden (mir graut) Spots mit einem Olli Dittrich, der hoffentlich wenigstens viel Geld für das bekommt, was er da darzustellen hat. Da werde ich als Träger der viralen Nachricht leider - aus Mangel an Belustigung - nur bedingt funktionieren, aber auch hier bin ich sicher, dass ich Kandidaten finden.

Aber:
Ob das noch so funktioniert, wie es mal gemeint war? Ich meine nicht rein von der Conversion her gesehen, aber ist das nun "nur eine Trailershow", die vorab auf Werbung neugierig machen soll oder sollte sowas auch auf dem "klassischen viralen Weg" funktionieren?

Bei youtube.de kann man das gleich aus mehreren Gründen nicht messen: Erstens, weil die Plattform noch zu neu ist (jedenfalls als .de-Variante). Zweitens weil ja alle dank der penetranten Bewerbung per Plakat an allen denkbaren Orten wissen, wo man es ansehen kann. Und drittens, weil es gerade erst einen Tag drin steht. Da hatten andere Videos allerdings schon beachtlich mehr (bei der .com-Mama) als die jetzt gerade auf der Uhr stehenden müden 96 Aufrufe in der Spitze... Bei clipfish und myvideo hat sich niemand erst die Mühe des Einstellens gemacht.

Abart des viralen Ansatzes? Ersatz? Mutation oder Evolution? Mir jedenfalls gefällt es besser, wenn der Film, das Spiel etc. nebst Werbebotschaft über die Community verteilt wird, statt per Plakat in dezentem Knallrot... aber über Geschmack kann man bekanntlich ja auch streiten. Kommentare sind offen...

Markus Baersch

Wednesday, 14 November 2007 21:31:39 (GMT Standard Time, UTC+00:00) : #    Comments [1]
# Sunday, 11 November 2007

Tipps rund um Kontaktlinsen

Was haben Kontaktlinsen mit Guerilla-Marketing zu tun? Eigentlich wenig. Aber immerhin ist es schon etwas Guerilla-Marketing, wenn hier im Kontaktlinsen-Weblog (ähh Guerilla-Marketing-Blog) ein anderes Weblog über Kontaktlinsen empfohlen wird. Aber da wir einerseits selbst Kontaktlinsen tragen und andererseits dort so viele nützlich Tipps zu Kontaktlinsen (und auch über Probleme mit Kontaktlinsen!) gefunden haben, nutzen wir diesen Eintrag hier für uns selbst als nützlichen Bookmark Tipp für Kontaktlinsen 

Interessant ist der Vergleich zwischen Kontaktlinsen und der Brille. Nach 34 Jahren Brille und davon auch 14 Jahren Kontaktlinsen kann ich das "unterschreiben".

Sunday, 11 November 2007 15:29:51 (GMT Standard Time, UTC+00:00) : #    Comments [5]
# Saturday, 10 November 2007

Guerilla-Marketing am Thema vorbei?

Die Grundidee und "Definition" des Guerilla-Marketing besagt, dass man die Aufmerksamkeit potentieller Kunden auf unkonventionelle Art und Weise erregt, um sich damit von seinen Wettbewerbern abzugrenzen.

Laufend auf der Hut vor einem übermächtigen Gegner (dem Wettbewerber), überraschend auftauchen, schnell und entschlossen zuschlagen und sofort wieder im Dschungel verschwinden. Dabei ist man immer bestens informiert, um dem Wettbewerber den entscheidenden Schritt voraus zu sein. Guerilla-Marketing kennt keine Regeln und hält sich schon gar nicht an Konventionen. Guerilla-Marketing ist allein dadurch schon Low-Budget-Marketing, weil mit einem kleinem Werbebudget die maximale Aufmerksamkeit und Wirkung der eigenen Werbemaßnahmen erreicht werden muss. Mehr über Guerilla-Marketing  auch bei Wikipedia ...

Soweit so gut: Das war der Stand ab Mitte der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts, als kleine Unternehmen verzweifelt eine effektivere Art der Werbung (bzw. des Marketing) suchten, um im Kampf gegen quasi unendliche Werbebudgets etablierter großer Firmen bestehen zu können. Als Licht am Horizont tauchte da plötzlich das Buch "Guerilla-Marketing" vom Marketing-Messias Jay C. Levinson auf, der predigte, jede sich bietende Gelegenheit zu nutzen, um die Aufmerksamkeit auf das eigenen Unternehmen und die eigenen Produkte zu ziehen. Damit  ist erstmal nichts anderes gesagt, als die Werbung etwas geschickter und budgetschonender zu platzieren, als in einer ganzseitigen Vierfarbprintanzeige oder in einem Fernsehwerbespot. Diesen (kleinen) Teil des Buches haben anscheinend viele Leser etwas zu stark verinnerlicht ... denn ...

Leider wird Guerilla-Marketing so nur auf Werbung und Aufmerksamkeit reduziert.

Aufmerksamkeit erhaschen ist aber nur der eine Aspekt: Jeder Anzeigentexter, der auch nur ansatzweise seinen Job beherrscht, weiß wie man Aufmerksamkeit erregt und eine gute (weil reaktionsstarke) Anzeige textet. Werbeagenturen, die Guerilla-Marketing nur auf den Aufmerksamkeitsfaktor reduzieren und es jetzt als ihre "neue" Spielweise ansehen, haben in den letzten Jahren ihren Job nicht richtig gemacht. Das ist doch bestenfalls Guerilla-Werbung.

Marketing bedeutet, ein Produkt zu schaffen, dass sich praktisch von alleine verkauft. Produkte die sich von alleine verkaufen sind Produkte, die Bedürfnisse der Kunden befriedigen oder deren Probleme lösen. Solche Produkte sind Selbstläufer, werden gerne und schnell weiterempfohlen und auch Werbung (welche auch immer) für diese Produkte "rennt offene Türen ein". Schon nicht schlecht, wenn unter dem Deckmantel Guerilla-Marketing unkonventionelle aufmerksamkeitstarke Werbung gemacht wird, aber ...

Ein mieses Produkt wird aber leider nicht dadurch besser, dass irgendeine Pappnase - nackt durch ein Stadion laufend - dafür "Werbung" macht.

Alle sagen dann "Wie toll!".

Aber was bringt das schon? Alle sollen sagen "Dieses Produkt muß ich haben!"

Levinson aber sagte ganz klar - und das macht den größten Teil seiner Bücher aus - dass Guerilla-Marketing ein umfangreicher Marketing-Prozess ist, der viel Planung, Strategie und gezieltes Handeln beinhaltet. Der Bereich Werbung ist ein (kleiner) Teil davon. Um gute Produkte bekannt zu machen, muss auf der gesamten Klaviatur aller Medien natürlich virtuos gespielt werden (können). Je unkonventioneller, desto größer die Aufmerksamt. Je größer die Aufmerksamkeit, desto mehr potentielle Kunden beginnen, das Produkt und das Unternehmen wahrzunehmen.

Aber viel wichtiger ist es, überhaupt erstmal ein gutes Produkt zu haben. Das bedeutet erstmal viel Marktforschung (also den Kunden zuhören um deren Bedürfnisse zu verstehen), viel Planung und Produktmanagement (eine Lösung zu entwickeln). Es bedeutet auch, ein konkretes Ziel vorzugeben ... denn ohne Ziel ist jeder Weg der richtige! (hier gibt's eine kostenlose Vorlage für einen brauchbaren Marketingplan zum Download und einiges mehr zum Thema)

Ist Guerilla-Marketing am Thema vorbei? Leider in vielen Fällen ja.

Das ist doch oft nur alter Wein in neuen Schläuchen.
Das ist doch oft nur ein kleiner Bruchteil vom Guerilla-Marketing, wie es mal (gut und richtig) gemeint war.

Vielleicht einfach nochmal die Bücher von Jay C. Levinson aus dem Schrank holen und aufmerksam lesen ...

Michael Gandke

Saturday, 10 November 2007 14:11:45 (GMT Standard Time, UTC+00:00) : #    Comments [0]
# Thursday, 25 October 2007

Blogmarketing als Geschäftsmodell?

Dass Blogs im Web aufgrund ihrer Beliebtheit bei Suchmaschinen als Marketinginstrument ein stetig wachsender Stellenwert zufällt, ist heute weder ein Wunder noch ein Geheimnis. Und daher werden Blogs inzwischen auch mehr und mehr von Unternehmen entdeckt, die nicht aus der IT-Branche kommen und dieses Mittel daher schon länger kennen.

Und es hat ja auch mehr als nur einen Vorteil, "Blogmarketing" zu betreiben:

  • Blogeinträge sind hilfreich zur Suchmaschinenoptimierung
  • Viel beachtete Blogs machen auch ohne einen Klick auf Ihre Site Werbung für Ihre Produkte (selbstredend nur dann, wenn die Einträge positiven Charakter haben!)
  • Blogger sind oft Meinungsführer und -macher
  • Durch die Kommentarfunktionen der meisten Blogs erfährt der Name Ihres Unternehmens und / oder Produkts oft noch weitere Stärkung durch zusätzliche Inhalte in Kommentaren
Die Anzahl der Blogs, die man selbst mit hilfreichem Content füllen kann - aus welchen Beweggründen auch immer - ist aber leider durch die Limitierung der verfügbaren Hände (zumeist zwei) und Stunden am Tag (Schnellschläfer sollen dauerhaft mit zwei Stunden auskommen) stark begrenzt. Hilfe muss her! Aber wo? Clevere Blogger haben den Bedarf erkannt und bieten vereinzelt die Veröffentlichung vorgefertigter Pressemeldungen und Artikel gegen Bezahlung an. Aber trotzdem kann niemand wirklich nur vom bloggen leben. Und: Wie kommt der Kontakt von Anbieter zum Blogger zustande? Hier setzt (unter andren Anbietern ähnlicher Art) das Blogger - Netzwerk trigami an.

Unternehmen finden hier Blogger, die bereit sind, individuellen und einmaligen Content zur Verfügung zu stellen; Blogger suchen sich umgekehrt themenbezogen die Angebote der Firmen aus und bieten Platz in ihrem Blog an: Blogmarketing als Communitylösung... klingt interessant? Dann probieren Sie es ruhig mal aus. Kommentare über Ihre Erfahrungen mit diesem oder anderen Diensten ähnlicher Art sind hochwillkommen!

Markus Baersch

Thursday, 25 October 2007 16:38:04 (GMT Daylight Time, UTC+01:00) : #    Comments [1]
# Wednesday, 26 September 2007

Viral fürs Jubiläum von M-Budget Mobile


M-Budget Mobile feiert ihr zweijähriges Bestehen mit einem witzigen Wettbewerb: Wer auf seinem Handy die Nummer 0800 05 05 05 anruft und Goal! schreit, kann tolle Preise gewinnen.  
 

Um eine möglichst breite Teilnahme zu generieren, hat Publicis mit Condor drei lustige Filme realisiert. Alle drei Geschichten basieren auf der Grundidee, mit einer „voyeuristischen“ Kamera heimlich Wettbewerbsteilnehmer zu filmen, die sich auf äusserst kreative Art und Weise für einen besonders gelungenen Goal-Schrei anspornen. 
 

Die gelungene Umsetzung stammt von den Zürcher Jungfilmern Eric Andreae und Jan Gassmann, die aktuell mit dem Dokumentarfilm Chrigu für internationales Aufsehen sorgen.

Film 1
Film 2
Film 3

Verantwortlich bei M-Budget Mobile und Migros.
M-Budget-Mobile: Maurizio della Mura
Migros: Patrick Chevin, Michael Benz, Dante Venafro

Verantwortlich bei Publicis.
CD: Ralf Kostgeld
Text: Tom Zürcher
Grafik: Barbara Staub
Beratung: Marion Marxer, Marc Uricher
Agency Producer: Ines Bossart

Verantwortlich bei Condor Films.

Regie: Eric Andreae

Kamera: Jan Gassmann

Producer: Florian Studer

posted by
Thorsten Schulte
 

Wednesday, 26 September 2007 09:43:22 (GMT Daylight Time, UTC+01:00) : #    Comments [1]

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