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# Tuesday, February 12, 2008

Briefkasten Guerillas werben für Aktienclub

Nette (überschaubare) Briefkastenaktion eines Aktienclubs in Augsburg: Es wurden Flyer an rote "Erfolgsmenschen" gehängt, die nun an allen Briefkästen präsent waren. Die Kampagne führte zu zahlreichen Gästen auf der beworbenen Veranstaltung.

 rotmann.JPG

Guerilla-Marketing ist vielleicht etwas zu weit hergeholt, aber das ist kein schlechtes Beispiel für Lokales Marketing: "Die Aufmerksamkeit" der Hausbewohner hat man dabei sicher :) Fragt sich nur, wie viel Aufwand das alles war. Mit über 260.000 Einwohnern ist Augsburg nicht gerade klein. Das Befestigen der Rotmännchen "an allen" Briefkästen wird die ein oder andere Stunde "gekostet" haben. Vielleicht hätte eine Anzeige in lokalen Zeitungen für 400,- € den selben Effekt gehabt ...?

Michael Gandke

Tuesday, February 12, 2008 9:35:03 AM (GMT Standard Time, UTC+00:00) : #    Comments [3]
# Monday, February 11, 2008

Entrypark und adidas starten Marketing Challenge für Studenten

Adidas (Fußballschuhe usw.) und Entrypark (Karriereportal) schreiben gemeinsam anläßlich der Fußball EM 2008 eine Guerilla-Marketing Challenge aus, um die besten Marketing-Talente in Europa zu finden. Einsendeschluß für die erste (von drei) Runden ist der 29.2.08 ... also in knapp 2 Wochen. Mehr Infos finden sich hier als Pressemitteilung oder direkt bei Entrypark.

Coole Sache, für so ein Top-Event als eines der besten Marketing-Talente "mitspielen" zu dürfen. Immerhin gibt es als Preis nämlich für das Gewinnerteam (pro Teilnehmer) zwei Tickets für ein Finalrundenspiel der EM, die ja etwa 500,- € / Ticket wert sind, aber jetzt schon in diversen Ticketbörsen für richtig großes Geld gedealt werden ... Die Ehre, ein Top-Student zu sein, gibt's noch umsonst dazu.

Auch für Adidas keine schlechte Aktion: In der zweiten Runde gibt es bereits 20 gute (selektierte) Guerilla-Marketing-Konzepte. In der Finalrunde treten dann die fünf besten Guerilla-Konzepte gegeneinander an. Da wird auf jeden Fall das ein oder andere brauchbare Konzept dabei sein. 20 unterschiedliche Konzepte dürften bei Werbeagenturen und/oder Guerilla-Marketing-Agenturen pro Konzept etwa 3.000,- € kosten (macht 60.000,- €) ... die fünf finalen Konzepte, die dann letztendlich präsentiert und gewertet werden, dürften wohl mit weiteren 40.000,- € (8 Tagessätze * 1.000,- € * 5 Teams) zu Buche schlagen. Macht geschätzte 100.000,- € Beratungsleistungen (hoch engagierte Professoren & Dozenten nicht mit eingerechnet) im Tausch für 10 EM-Tickets.

Anmeldeschluß nicht verpassen.

Michael Gandke

Monday, February 11, 2008 9:57:52 AM (GMT Standard Time, UTC+00:00) : #    Comments [2]
# Thursday, January 17, 2008

Guerilla-Prinzen werben für neue Apfelsorte "Red Prince"

Was ist knackig, hat rote Bäckchen und kommt aus dem Osten? Achtung Fangfrage: Gemeint ist nicht das prominente "Opfer" auf der Abbildung, sondern die Apfelsorte "Red Prince", die sich aufmacht, der roten Konkurrenz wie Braeburn, Gloster, Jonagold & Co. den Platz in den Verkaufsflächen streitig zu machen. Und da dies offensichtlich nicht so einfach ist, hat die Hamburger Agentur Görg Consulting einen Teil des Budgets in möglichst schnelle Bekanntheit gesteckt.

Der Apfel mußte dazu wohl oder übel selbst auf die Straße. Begleitet wurde er auf seiner Tour von zahlreichen Goethe zitierenden Promo-Aktivisten im Prinzenlook nebst rasenden Reportern, deren eingebrachte Ernte aus mehr als 1000 Bildern und einigen Videodokumentationen besteht. Insgesamt wurden während der im November und Dezember 2007 durchgeführten Verteilaktion rund 30.000 Red Prince Probieräpfel überreicht; darunter einige auch im Rahmen des CDU Parteitags in Hannover.

Red Prince auf dem CDU-Parteitag

Weitaus größer wird wohl die Zahl der Umstehenden gewesen sein, die durch ausreichend laut vorgetragene Sätze wie "Mein schönes Fräulein, darf ich´s wagen, Ihnen diesen Apfel anzutragen?" zumindest kurzzeitig den Zwang verspürt haben, sich nach Prinz und Apfel umzudrehen...

Wie viel bekanntheits- und absatzfördernde Aufmerksamkeit die Aktion wirklich gebracht hat, bleibt abzuwarten. Auf jeden Fall aber hat sich offensichtlich die Arbeit der "Reporter" gelohnt, deren Ernte auf der eigens eigenrichteten Eventsite zu bewundern ist.

Markus Baersch

Thursday, January 17, 2008 10:22:52 AM (GMT Standard Time, UTC+00:00) : #    Comments [1]
# Wednesday, January 16, 2008

Smartdex mit Rekordwachstum durch cleveres Viral-Marketing

Smartdex ist ein Marktplatz für Firmenadressen, auf dem jeder Benutzer seine eigenen  Geschäftskontakte gegen die Kontakte anderer Benutzer tauschen kann. Der Startschuß für Smartdex fiel erst im August 2007. Gegründet wurde Smartdex u. a. von Sascha Langner, der in Deutschland, nicht nur bei Internet-Marketing-Freaks, einerseits mit dem informativen Internet-Marketing-Magazin marke-x.de seit langem bekannt ist, andererseits auch ein spannendes Buch über Viral-Marketing geschrieben hat.

Er sollte also wissen, wie man ein Portal im Internet bekannt macht. Da ich auch aktiv am Betatest beteiligt war und so mit dem ein oder anderen Tipp ein bißchen zu Smartdex beitragen konnte, freue ich mich jetzt umso mehr über die aktuelle Pressemitteilung, in der zu lesen ist, dass Smartdex in den letzten 5 Monaten ein Rekordwachstum hingelegt hat und mittlerweile Marktführer im Bereich nutzergenerierte B2B-Adressen ist.

Immer wieder schön zu sehen, wenn Viral-Marketing nicht nur in Büchern funktioniert :) Aber Mund-zu-Mund-Propaganda ist nur die eine Seite, auch die Geschäftsidee muss gut bzw. der Kundennutzen entsprechend hoch sein, sonst "redet keiner gut drüber". Bei Smartdex ist wohl beides der Fall.

Michael Gandke

Wednesday, January 16, 2008 12:02:02 PM (GMT Standard Time, UTC+00:00) : #    Comments [0]
# Wednesday, January 09, 2008

Schnelles Brainstorming online machen

Keine schlechte Idee: Online Brainstorming. Einfach eine aktuelle Frage unter www.brainr.de einstellen und wenn das Thema genügend Teilnehmer interessiert, bekommt man spontan diverse Ideen von anderen Teilnehmern der Community geliefert.

Bei interessanten Fragenstellungen werden neuere Antworten von früheren Einträgen befruchtet ... und das ganze entwickelt sich so zu einer recht kreativen Angelegenheit. Auch die ein oder andere gute Werbeidee läßt sich so bestimmt finden.

Auf die Frage "Wie können wir uns als Bäckerrei von der Konkurrenz abheben?" kommen zwar beispielsweise auch viele Antworten, die einem nicht wirklich weiterhelfen ... aber eine Antwort gefiel mir dagegen schon richtig gut:

"Vordrängelkörbchen" bereithalten: 2 Euro für Standardzusammenstellung - kommen, rüberreichen, gehen (ohne Nachteil für die Anstehenden)

Das komplette Beispiel hier: Brainstorming zu "Wie können wir als Bäckerei uns von der Konkurrenz abheben?"

Da bei brainR keine Registrierung der Benutzer erforderlich ist, kann jeder sofort ohne lange Registrierungstheater eine Frage oder passende "Idee" einstellen. Viel Spaß beim Ausprobieren...

Michael Gandke

Wednesday, January 09, 2008 1:52:26 PM (GMT Standard Time, UTC+00:00) : #    Comments [6]
# Friday, December 21, 2007

Droht eine neue "Ambush-Welle" zur EM 2008?

Zu jedem großen Sportevent mit ausreichend hoher Aufmerksamkeit in Öffentlichkeit und Medien ringen kreative Köpfe um Ideen, wie man den Rummel für eigene Zwecke - oder die eines Agenturkunden - ausnutzen könnte. Ambush-Marketing heißt das böse Wort. Und zu keinem anderen Event sieht man mehr Rauch aus überanstrengten, nicht immer kreativen Köpfen steigen, als zur rundum markenrechtlich geschützten Fußball WM...oder zur Not auch zur EM. Nicht jede der ausgebrüteten oder aufgewärmten Ideen funktioniert... und noch lange nicht jede Idee ist auch wirklich neu; wenige sind legal.

Zur WM 2006 wurden daher weltweit insgesamt weit über 3000 Fälle regelwidriger Marketingmaßnahmen - ein Großteil davon im Gastgeberland Deutschland - untersucht und mehr oder weniger erfolgreich verfolgt. Die "kleine Markenschutzverletzung" durch private Homepages ist hier eigentlich auch gar nicht gemeint, sondern ausgewachsene Ambush-Marketing - Aktionen, die sich am Rande des Erlaubten (meistens jenseits der Grenze) bewegt haben. Wenn es nach der UEFA geht, sieht das zur EM 2008 anders aus. Der Plan scheint es zu sein, schon im Vorfeld möglichst viel Rummel zu machen, um nachher weniger im Hinterhalt aufräumen zu müssen. Der große Schlag lässt zwar noch auf sich warten, aber zumindest ermittelt man fleißig (schon über 200 Fälle; siehe z. B. das Interview Ambush-Marketing kennt verschiedene Wahrheiten in der NZZ Online) und ist zeitgleich um Transparenz bemüht.

Die UEFA bietet dazu ein FAQ zum Rechteschutzprogramm und veröffentlicht separate Hinweise für die Nutzung der Marken durch die Medien (als PDF) und Richtlinien zur Verwendung der Marken durch nichtkommerzielle Dritte im Web, was dankenswerterweise für ein wenig mehr Klarheit für Vereine und begeisterte Fans sorgt, die "eher redaktionell" auf die EM verweisen wollen.

Das alles wird freilich nichts helfen gegen subtilere Parallelplatzierung von Werbung und die Ausnutzung am Rand von Veranstaltungen und begleitenden Aktionen. Denn noch lange nicht alles, was in diesem Rahmen an Ambush unternommen wird, fällt auch wirklich unter die "Definition" der UEFA für Ambush-Marketing, die deren probleminduzierte Einstellung zu dieser Art von Marketing allzu deutlich macht und in der gnädigerweise so gerade noch ein "normalerweise" die Übersetzung mit "unbefugten Marketing-, Werbe- und/oder PR-Aktivitäten, die sich direkt oder indirekt auf die betreffende Veranstaltung beziehen" abmildert (siehe FAQ zum Rechteschutz; Punkt 9).

Neben den klar erkennbaren und regelverletzenden Aktionen kommt es auch - wenngleich nur selten - zu Ambush-Kampagnen oder einzelnen Events, die sich lieber in Form von Assoziationen als mit platten Direktverweisen an Marke oder Ereignis hängen und damit rechtlich nicht oder nur schwer angreifbar sind. Und da nun die Gruppen ausgelost sind und die EM spätestens jetzt langsam aber sicher weiter in den Fokus rückt, lohnt es sich bestimmt, die Augen nach solchen - unbestraft bleibenden(?) - Aktionen Ausschau zu halten, die es auch zur WM 2006 in größerer Anzahl gegeben hat.

Markus Baersch

Friday, December 21, 2007 4:30:16 PM (GMT Standard Time, UTC+00:00) : #    Comments [2]
# Wednesday, December 12, 2007

"C.M.O.N.S." Fanwettbewerb soll den Corsa weiter pushen

Nachdem Heinz unter http://www.topthistv.com/ bereits eine erste erfolgreiche Aktion für usergenerierte Werbung in Form von Videos in die zweite Runde geschickt hat, ist nun auch Opel auf den Zug aufgestiegen und eröffnet einen eigenen Channel bei YouTube für eine ähnliche Aktion rund um die "C.M.O.N.S.", mit deren Hilfe der Fahrzeughersteller die nach eigenen Angaben erfolgreichste Fahrzeugeinführung überhaupt erlebte. Dies sicher auch dank einer Menge Marketing außerhalb der etablierten Medien inkl. Handyanzeigen, einer weitreichenden Online-Werbekampagne und sogar einer zielgruppengerechten und ebenso gut beworbenen Kooperation mit MTV.

Im Rahmen des Wettbewerbs, der als C.M.O.N.S. TV unter www.thecmons.com zu finden ist, wird es neben dem ohnehin schon überraschend großen Wirbel um die "geheimnisvolle Band" nun also noch jede Menge Menge an Video-Beiträgen geben, die systematisch durch die Platzierung im Channel bei YouTube weitere (abonnierbare) Aufmerksamkeit erhalten; zumal die C.M.O.N.S. die Web 2.0 Gemeinde ohnehin auch ohne Wettbewerb schon zu einigen mehr oder weniger sehenswerten Kurzfilmen inspiriert hat. Fazit: Wenn Sie denn - wie hier - gut gemacht sind und das ganze Umfeld stimmt, sind Aktionen wie diese nicht nur clever, sondern vor allem vergleichweise günstig und potentiell weitaus erfolgreicher, als die Errichtung einer überdimensionierten "Produkteinführungswebpräsenz", die dann ausschließlich über konventionelle Banner- und CPC-Kampagnen beworben wird und ansonsten hauptsächlich von Bestandskunden besucht wird, die per Popup von der gerade freiwillig besuchten Website des Herstellers direkt wieder weggelenkt wurden...

Markus Baersch

Wednesday, December 12, 2007 10:54:13 AM (GMT Standard Time, UTC+00:00) : #    Comments [1]
# Tuesday, November 27, 2007

Was ist Guerilla-Marketing?

Ist Guerilla-Marketing überhaupt noch was besonders? Ist Guerilla-Marketing eine Philosophie oder einfach nur falschverstandenes Synonym für Werbung? Diese Frage über die Bedeutung von Guerilla-Marketing stellt sich mir schon eine ganze Weile, wobei ich mehr zu a.) tendiere, aber natürlich eine unkonventionelle Werbebotschaft für die nötige Aufmerksamkeit sorgen muss, damit die gewünschte Breitenwirkung auch eintritt.

Felix Holzapfel hat hier eine schöne Zusammenfassung mit vielen Beispielen zum Thema Guerilla-Marketing in der marketing-boerse veröffentlicht, aber auch vor Risiken und Nebenwirkungen gewarnt ... Hier wird ausführlich und verständlich beschrieben, wie Guerilla-Marketing gedacht ist und wie es funktionieren kann.

Michael Gandke

Tuesday, November 27, 2007 1:16:59 PM (GMT Standard Time, UTC+00:00) : #    Comments [1]
# Friday, November 23, 2007

Tipp: Guerilla Marketing Hörbücher

Viele Titel, die sich mit Guerilla Marketing, Guerilla Selling (die Übersetzung "Guerilla Verkauf" für die deutsche Ausgabe des gleichnamigen Buchs will sich einfach nicht richtg anhören) und Guerilla Taktiken im Allgemeinen und Speziellen befassen, sind auch als Hörbuch erhältlich. Wer z. B. viel Zeit im Auto verbringt, ist mit den vorgelesenen Fassungen, die zumeist im ungekürzt verlesenen Original zum Download zu kaufen sind, gut bedient.

So wirft z. B. Audible sieben Treffer für Jay Levinson aus und es finden sich auch weiterer Werke, die über "guerilla marketing" oder auch nur "guerilla" schnell zu finden sind. Und auch bei Amazon finden sich einzelne Titel wieder, die dort zum Teil auch durchaus günstiger zu bekommen sind als bei Audible (z. B. Guerilla Marketing in 30 Days). Als "echtes Schnäppchen" gibt es derzeit auch eines der Urwerke "Guerilla Selling" beim AudioBookStore  im vergünstigten Downloadangebot.

Hierbei - wie bei einigen der anderen älteren Werke auch - darf man allerdings beim Hören nicht vergessen, wann diese Bücher entstanden sind. Einige der damaligen Wahrheiten lassen sich nicht unreflektiert auf heutige Gegebenheiten übertragen; andere mögen "offline" nach wie vor Gültigkeit haben, aber z. B. für erfolgreiches Marketing oder Verkauf im Web im Einzelfall eher schaden als Nutzen bringen. Dennoch: Allein das nützliche Format sollte den einen oder anderen doch zum Kauf anregen...    
 
Wem das Hören der oft auch nicht mehr ganz taufrischen Hörfassungen der Bücher von Levinson & Co. im Originalton zu anstrengend ist, findet z. B. bei einer Google - Suche nach "guerilla hörbuch" auch Aktuelleres als Download oder regelmäßigen Podcast und jede Menge weiterer Informationen im Audioformat, die auf den großen Hörbuchportalen derzeit nicht zu finden sind.

Markus Baersch

Friday, November 23, 2007 9:59:52 AM (GMT Standard Time, UTC+00:00) : #    Comments [1]
# Wednesday, November 14, 2007

Aus "viralen Filmchen" wird Gähn-Marketing?

Montag morgen, überall in Deutschland wird mit Olli Dittrich tapeziert. Eine neue Kampagne vom Media Markt: "Die härtesten Kunden des Jahres". Aha, vor der Dauerberieselung in TV und Kino hat man sich also entschlossen, Trailershows im Web anzubieten. Und weil das ja so prima klappt mit dem "Ey, haste schon gesehen, der Dittrich beim MedschiaMaaakt, voll witzig" umgehen wir per Plakatwerbung und Verweis in´s Web gleich den ganzen subversiven Web 2.x Unsinn (man hat´s ja!) und jagen alle Neugierigen mal auf die eigene Startseite. Sicher mit der diffusen Hoffnung, dass der eine oder andere impulsiv (wo er doch gerade schon fast auf der Startseite ist, nur noch einen Klick vom absolut überflüssigen... sorry, ich meine natürlich: von allen absolut überflüssigen Ablenkungen befreiten... Intro aus entfernt) mal eben im Vorbeisurfen einen Fernseher, ein Notebook oder Handy kauft. Ich möchte wetten, das klappt sogar.

Plakatwerbung Media Markt

Zurück zum Montag: "Prima, endlich mal ein altes Gesicht", denke ich mir und tippe mit noch kalten Fingern im Büro angekommen die Adresse des großzügigen Bereitstellers der Kurzfilme ein. Und siehe da: Jeder Trailer fast wie der andere voll mit kleinen eher unspektakulären Ausschnitten aus kommenden (mir graut) Spots mit einem Olli Dittrich, der hoffentlich wenigstens viel Geld für das bekommt, was er da darzustellen hat. Da werde ich als Träger der viralen Nachricht leider - aus Mangel an Belustigung - nur bedingt funktionieren, aber auch hier bin ich sicher, dass ich Kandidaten finden.

Aber:
Ob das noch so funktioniert, wie es mal gemeint war? Ich meine nicht rein von der Conversion her gesehen, aber ist das nun "nur eine Trailershow", die vorab auf Werbung neugierig machen soll oder sollte sowas auch auf dem "klassischen viralen Weg" funktionieren?

Bei youtube.de kann man das gleich aus mehreren Gründen nicht messen: Erstens, weil die Plattform noch zu neu ist (jedenfalls als .de-Variante). Zweitens weil ja alle dank der penetranten Bewerbung per Plakat an allen denkbaren Orten wissen, wo man es ansehen kann. Und drittens, weil es gerade erst einen Tag drin steht. Da hatten andere Videos allerdings schon beachtlich mehr (bei der .com-Mama) als die jetzt gerade auf der Uhr stehenden müden 96 Aufrufe in der Spitze... Bei clipfish und myvideo hat sich niemand erst die Mühe des Einstellens gemacht.

Abart des viralen Ansatzes? Ersatz? Mutation oder Evolution? Mir jedenfalls gefällt es besser, wenn der Film, das Spiel etc. nebst Werbebotschaft über die Community verteilt wird, statt per Plakat in dezentem Knallrot... aber über Geschmack kann man bekanntlich ja auch streiten. Kommentare sind offen...

Markus Baersch

Wednesday, November 14, 2007 9:31:39 PM (GMT Standard Time, UTC+00:00) : #    Comments [1]
# Sunday, November 11, 2007

Tipps rund um Kontaktlinsen

Was haben Kontaktlinsen mit Guerilla-Marketing zu tun? Eigentlich wenig. Aber immerhin ist es schon etwas Guerilla-Marketing, wenn hier im Kontaktlinsen-Weblog (ähh Guerilla-Marketing-Blog) ein anderes Weblog über Kontaktlinsen empfohlen wird. Aber da wir einerseits selbst Kontaktlinsen tragen und andererseits dort so viele nützlich Tipps zu Kontaktlinsen (und auch über Probleme mit Kontaktlinsen!) gefunden haben, nutzen wir diesen Eintrag hier für uns selbst als nützlichen Bookmark Tipp für Kontaktlinsen 

Interessant ist der Vergleich zwischen Kontaktlinsen und der Brille. Nach 34 Jahren Brille und davon auch 14 Jahren Kontaktlinsen kann ich das "unterschreiben".

Sunday, November 11, 2007 3:29:51 PM (GMT Standard Time, UTC+00:00) : #    Comments [5]
# Saturday, November 10, 2007

Guerilla-Marketing am Thema vorbei?

Die Grundidee und "Definition" des Guerilla-Marketing besagt, dass man die Aufmerksamkeit potentieller Kunden auf unkonventionelle Art und Weise erregt, um sich damit von seinen Wettbewerbern abzugrenzen.

Laufend auf der Hut vor einem übermächtigen Gegner (dem Wettbewerber), überraschend auftauchen, schnell und entschlossen zuschlagen und sofort wieder im Dschungel verschwinden. Dabei ist man immer bestens informiert, um dem Wettbewerber den entscheidenden Schritt voraus zu sein. Guerilla-Marketing kennt keine Regeln und hält sich schon gar nicht an Konventionen. Guerilla-Marketing ist allein dadurch schon Low-Budget-Marketing, weil mit einem kleinem Werbebudget die maximale Aufmerksamkeit und Wirkung der eigenen Werbemaßnahmen erreicht werden muss. Mehr über Guerilla-Marketing  auch bei Wikipedia ...

Soweit so gut: Das war der Stand ab Mitte der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts, als kleine Unternehmen verzweifelt eine effektivere Art der Werbung (bzw. des Marketing) suchten, um im Kampf gegen quasi unendliche Werbebudgets etablierter großer Firmen bestehen zu können. Als Licht am Horizont tauchte da plötzlich das Buch "Guerilla-Marketing" vom Marketing-Messias Jay C. Levinson auf, der predigte, jede sich bietende Gelegenheit zu nutzen, um die Aufmerksamkeit auf das eigenen Unternehmen und die eigenen Produkte zu ziehen. Damit  ist erstmal nichts anderes gesagt, als die Werbung etwas geschickter und budgetschonender zu platzieren, als in einer ganzseitigen Vierfarbprintanzeige oder in einem Fernsehwerbespot. Diesen (kleinen) Teil des Buches haben anscheinend viele Leser etwas zu stark verinnerlicht ... denn ...

Leider wird Guerilla-Marketing so nur auf Werbung und Aufmerksamkeit reduziert.

Aufmerksamkeit erhaschen ist aber nur der eine Aspekt: Jeder Anzeigentexter, der auch nur ansatzweise seinen Job beherrscht, weiß wie man Aufmerksamkeit erregt und eine gute (weil reaktionsstarke) Anzeige textet. Werbeagenturen, die Guerilla-Marketing nur auf den Aufmerksamkeitsfaktor reduzieren und es jetzt als ihre "neue" Spielweise ansehen, haben in den letzten Jahren ihren Job nicht richtig gemacht. Das ist doch bestenfalls Guerilla-Werbung.

Marketing bedeutet, ein Produkt zu schaffen, dass sich praktisch von alleine verkauft. Produkte die sich von alleine verkaufen sind Produkte, die Bedürfnisse der Kunden befriedigen oder deren Probleme lösen. Solche Produkte sind Selbstläufer, werden gerne und schnell weiterempfohlen und auch Werbung (welche auch immer) für diese Produkte "rennt offene Türen ein". Schon nicht schlecht, wenn unter dem Deckmantel Guerilla-Marketing unkonventionelle aufmerksamkeitstarke Werbung gemacht wird, aber ...

Ein mieses Produkt wird aber leider nicht dadurch besser, dass irgendeine Pappnase - nackt durch ein Stadion laufend - dafür "Werbung" macht.

Alle sagen dann "Wie toll!".

Aber was bringt das schon? Alle sollen sagen "Dieses Produkt muß ich haben!"

Levinson aber sagte ganz klar - und das macht den größten Teil seiner Bücher aus - dass Guerilla-Marketing ein umfangreicher Marketing-Prozess ist, der viel Planung, Strategie und gezieltes Handeln beinhaltet. Der Bereich Werbung ist ein (kleiner) Teil davon. Um gute Produkte bekannt zu machen, muss auf der gesamten Klaviatur aller Medien natürlich virtuos gespielt werden (können). Je unkonventioneller, desto größer die Aufmerksamt. Je größer die Aufmerksamkeit, desto mehr potentielle Kunden beginnen, das Produkt und das Unternehmen wahrzunehmen.

Aber viel wichtiger ist es, überhaupt erstmal ein gutes Produkt zu haben. Das bedeutet erstmal viel Marktforschung (also den Kunden zuhören um deren Bedürfnisse zu verstehen), viel Planung und Produktmanagement (eine Lösung zu entwickeln). Es bedeutet auch, ein konkretes Ziel vorzugeben ... denn ohne Ziel ist jeder Weg der richtige! (hier gibt's eine kostenlose Vorlage für einen brauchbaren Marketingplan zum Download und einiges mehr zum Thema)

Ist Guerilla-Marketing am Thema vorbei? Leider in vielen Fällen ja.

Das ist doch oft nur alter Wein in neuen Schläuchen.
Das ist doch oft nur ein kleiner Bruchteil vom Guerilla-Marketing, wie es mal (gut und richtig) gemeint war.

Vielleicht einfach nochmal die Bücher von Jay C. Levinson aus dem Schrank holen und aufmerksam lesen ...

Michael Gandke

Saturday, November 10, 2007 2:11:45 PM (GMT Standard Time, UTC+00:00) : #    Comments [1]
# Thursday, October 25, 2007

Blogmarketing als Geschäftsmodell?

Dass Blogs im Web aufgrund ihrer Beliebtheit bei Suchmaschinen als Marketinginstrument ein stetig wachsender Stellenwert zufällt, ist heute weder ein Wunder noch ein Geheimnis. Und daher werden Blogs inzwischen auch mehr und mehr von Unternehmen entdeckt, die nicht aus der IT-Branche kommen und dieses Mittel daher schon länger kennen.

Und es hat ja auch mehr als nur einen Vorteil, "Blogmarketing" zu betreiben:

  • Blogeinträge sind hilfreich zur Suchmaschinenoptimierung
  • Viel beachtete Blogs machen auch ohne einen Klick auf Ihre Site Werbung für Ihre Produkte (selbstredend nur dann, wenn die Einträge positiven Charakter haben!)
  • Blogger sind oft Meinungsführer und -macher
  • Durch die Kommentarfunktionen der meisten Blogs erfährt der Name Ihres Unternehmens und / oder Produkts oft noch weitere Stärkung durch zusätzliche Inhalte in Kommentaren
Die Anzahl der Blogs, die man selbst mit hilfreichem Content füllen kann - aus welchen Beweggründen auch immer - ist aber leider durch die Limitierung der verfügbaren Hände (zumeist zwei) und Stunden am Tag (Schnellschläfer sollen dauerhaft mit zwei Stunden auskommen) stark begrenzt. Hilfe muss her! Aber wo? Clevere Blogger haben den Bedarf erkannt und bieten vereinzelt die Veröffentlichung vorgefertigter Pressemeldungen und Artikel gegen Bezahlung an. Aber trotzdem kann niemand wirklich nur vom bloggen leben. Und: Wie kommt der Kontakt von Anbieter zum Blogger zustande? Hier setzt (unter andren Anbietern ähnlicher Art) das Blogger - Netzwerk trigami an.

Unternehmen finden hier Blogger, die bereit sind, individuellen und einmaligen Content zur Verfügung zu stellen; Blogger suchen sich umgekehrt themenbezogen die Angebote der Firmen aus und bieten Platz in ihrem Blog an: Blogmarketing als Communitylösung... klingt interessant? Dann probieren Sie es ruhig mal aus. Kommentare über Ihre Erfahrungen mit diesem oder anderen Diensten ähnlicher Art sind hochwillkommen!

Markus Baersch

Thursday, October 25, 2007 4:38:04 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00) : #    Comments [1]
# Wednesday, September 26, 2007

Viral fürs Jubiläum von M-Budget Mobile


M-Budget Mobile feiert ihr zweijähriges Bestehen mit einem witzigen Wettbewerb: Wer auf seinem Handy die Nummer 0800 05 05 05 anruft und Goal! schreit, kann tolle Preise gewinnen.  
 

Um eine möglichst breite Teilnahme zu generieren, hat Publicis mit Condor drei lustige Filme realisiert. Alle drei Geschichten basieren auf der Grundidee, mit einer „voyeuristischen“ Kamera heimlich Wettbewerbsteilnehmer zu filmen, die sich auf äusserst kreative Art und Weise für einen besonders gelungenen Goal-Schrei anspornen. 
 

Die gelungene Umsetzung stammt von den Zürcher Jungfilmern Eric Andreae und Jan Gassmann, die aktuell mit dem Dokumentarfilm Chrigu für internationales Aufsehen sorgen.

Film 1
Film 2
Film 3

Verantwortlich bei M-Budget Mobile und Migros.
M-Budget-Mobile: Maurizio della Mura
Migros: Patrick Chevin, Michael Benz, Dante Venafro

Verantwortlich bei Publicis.
CD: Ralf Kostgeld
Text: Tom Zürcher
Grafik: Barbara Staub
Beratung: Marion Marxer, Marc Uricher
Agency Producer: Ines Bossart

Verantwortlich bei Condor Films.

Regie: Eric Andreae

Kamera: Jan Gassmann

Producer: Florian Studer

posted by
Thorsten Schulte
 

Wednesday, September 26, 2007 9:43:22 AM (GMT Daylight Time, UTC+01:00) : #    Comments [1]
# Monday, September 24, 2007

Guerilla Marketing Nachwuchsarbeit

Das Team vom Guerilla Marketing Blog engagiert sich auch sehr stark für die Nachwuchsarbeit.

Am 21.09.2007, um 8.21 Uhr, erblickte der kleine Louis Schulte das Licht der Welt. Mit 3,7 kg und 54 cm Größe sorgte Louis für eine aufmerksamkeitsstarke Geburt (Guerilla Sensation). Ein wirklich einmaliges Erlebnis. Natürlich wurden direk alle im Krankenhaus zur Verfügung stehenden Ambient-Medien (Storchentafel etc.) gebucht. Danach reichte eine einzige SMS und die frohe Kunde über die Geburt verbreitete sich virusartig (optimales Seeding in der Zielgruppe) in der Zielgruppe. Eine wirklich sehr gelungene Kampagne.




Alle Beteiligten sind gesund und munter.

posted by Thorsten Schulte

 

Monday, September 24, 2007 7:25:54 AM (GMT Daylight Time, UTC+01:00) : #    Comments [5]
# Friday, September 21, 2007

Guerilla Marketing Film -- SWISS MADE


Hier noch mal ein paar bewegte Bilder zur Guerilla Marketing Aktion von conceptbakery.
Anschauen lohnt sich...



Zum Film bei YouTube...

Wenn Werbung zur Sehenswürdigkeit wird, die Passanten fotografieren... Guerilla Marketing Aktion für Swiss International Air Lines... Gleichzeitig in Berlin, Hamburg und Stuttgart... Laufzeit eine Woche... Wobei nur an einem Tag gefilmt wurde... Kreation und Umsetzung by conceptbakery... Filmproduktion by DorschMedia...

Unter folgendem Link gibt es auch noch zahlreiche Bilder von der Aktion: www.flickr.com/photos/conceptbakery/

posted by Thorsten Schulte
Guerilla Marketing Portal

 


Friday, September 21, 2007 10:12:13 AM (GMT Daylight Time, UTC+01:00) : #    Comments [2]
# Wednesday, September 12, 2007

Viral: Matthias Reim, Verdammt, ich hab nix! Die Hintergründe


idee07 hat mit Rocksänger Matthias Reim, Kreativ-Chef Wolf Heumann (JvM) und Regisseur Warwick (BIGFISH) über die aktuelle SIXT Kampagne gesprochen.



Zum Videobeitrag...

posted by Thorsten Schulte
Guerilla Marketing Portal


Wednesday, September 12, 2007 4:44:28 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00) : #    Comments [0]
# Friday, September 07, 2007

Guerilla Marketing - Das Kompendium


Buchtipp: Guerilla Marketing für Unternehmertypen - Das Kompendium

Autor:
Thorsten Schulte
Erscheinungsdatum: 3. völlig überarbeitete und erweiterte Auflage 2007
Preis: 19,99 Euro
Verlag: Wissenschaft & Praxis
ISBN: 978-3-89673-435-8



Inhalt:
Marketing ist Krieg! Krieg um das knappe Gut Aufmerksamkeit beim Kunden. Der Feind ist der Wettbewerb und der Kunde das Terrain, welches es zu erobern gilt. Guerilla Marketing ist eine echte strategische Alternative! Dieses Buch liefert Ihnen das nötige Waffenarsenal um auf dem Marketingschlachtfeld zu bestehen. Egal ob Ambient Media, Ambush Marketing, Viral und Buzz Marketing, Sensation Marketing oder Werbung mit kleinem Budget, mit der richtigen Waffe zur richtigen Zeit heben Sie sich von den Aktivitäten der Wettbewerber ab und werden vom Kunden wieder wahrgenommen. Mit originellen, überraschenden, unkonventionellen - und manchmal frechen und provokanten - Ideen kann Marketing wieder zu einer lohnenden Investition werden. Dazu ist es notwendig, dass sich der Guerilla-Marketeer möglichst außerhalb der klassischen Werbekanäle und Marketing-Traditionen bewegt.

Inhaltsverzeichnis (PDF)
Bestellung bei Amazon

 


Friday, September 07, 2007 11:28:24 AM (GMT Daylight Time, UTC+01:00) : #    Comments [2]
# Wednesday, September 05, 2007

Litfaßsäule einmal anders


Das man auch Litfaßsäulen originell einsetzen kann, zeigt jetzt ein Beispiel aus Neuss für www.e-wie-einfach.de.






Besten Dank für den Hinweis auf die Aktion geht an:
Andreas Abbing
Consulimus AG
Gottfried-Hagen-Straße 60-62
51105 Köln
www.consulimus.de

posted by Thorsten Schulte
Guerilla Markting Portal



Wednesday, September 05, 2007 8:20:33 AM (GMT Daylight Time, UTC+01:00) : #    Comments [0]
# Thursday, August 16, 2007

Stellenausschreibung Marketingassistent/in Freiburg

Heute mal ein Beitrag in eigener Sache:

Die Baral GmbH ist sowohl in der Bad- und Heizungsbranche als auch in der umfassenden Renovierung von Immobilien tätig. Wir bedienen Privat­kunden, die auf hochwertige Produkte und eine ausgeprägte Kundenorientierung mit einem breiten Angebot an Serviceleistungen Wert legen.

Aufgrund der hohen Nachfrage nach unseren Leistungsangeboten expandieren wir weiter und suchen daher schnellstmöglich für unsere Niederlassung Denzlingen (bei Freiburg) einen

Marketing-Assistent (m/w)

 

Sie koordinieren unsere Marketingaktivitäten und sind dabei direkt der Geschäftsführung unterstellt. Im Einzelnen gehören zu Ihrem Aufgabengebiet folgende Bereiche:

 

  • Weiterentwicklung von Marketingkonzepten
  • Realisierung und Koordination von Print- und Online-Medien
  • Überwachung der Produktion von Werbemittel und Anzeigen
  • Erstellung von Präsentationen und Vermarktungsunterlagen
  • Erledigung der Korrespondenz
  • Koordination der externen Agenturen
  • Organisation und Durchführung von Messeauftritten und Firmenevents

 

  Wir erwarten von Ihnen:

·        Fachhochschulausbildung oder eine entsprechende Berufsausbildung mit Fortbildung

·        Erste Berufserfahrung im Bereich Marketing / Kommunikation

·        Fundierte Computerkenntnisse

·        Kreativität

·        Kenntnisse über den Handwerksmarkt

 

 

Wir bieten Ihnen einen modern ausgestatteten Arbeitsplatz in einem zukunfts­orientierten Unternehmen. Idealerweise kommen Sie aus dem Raum Freiburg oder bringen die Bereitschaft zu einem Ortswechsel mit.

 

Als unser neuer Mitarbeiter erwartet Sie ein sehr nettes Team, ein umfangreiches Weiterbildungsprogramm sowie eine attraktive Vergütung.

 

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MAKS Marketing und Kommunikationsservice, Thomas Patalas, patalas@maks.info

Thursday, August 16, 2007 10:33:49 AM (GMT Daylight Time, UTC+01:00) : #    Comments [1]
# Saturday, August 04, 2007

Street Promotion für einen NGO aus Brisbane


Ein australischer NGO war die "klassiche" Unterschriftensammlung in der Innenstadt satt. Immer weniger Mitglieder des NGOs wollten sich als "Drücker für die gute Sache" betätigen und fremde Menschen um eine Unterschrift bitten. Außerdem warben immer mehr Hilfsorganisationen auf die gleiche Weise in der Innenstadt um Unterschriften oder Spenden. Das eigene Anliegen ging unter.


Um aus der grauen Masse auszubrechen, die eigenen Mitgleider wieder einfacher zu aktivieren und das eigene Ziel besser zu kommunizieren entschied man sich für folgende Kampagne:

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Diese "menschlichen Legebatterien" sind äußerst erfolgreich:
  • Das eigene Anliegen (Verbot der Legbatterien) wird von Passanten wieder wahr genommen, man hat eine äußerst treffende Visualisierung gewählt.
  • Über fast jede Unterschriftenaktion berichtet die lokale Presse. Die Zahl der Presseberichte ist um das Vierfache angestiegen.
  • Wurden früher von drei (frustrierten) Mitgliedern 35 Unterschriften in der Stunde gesammelt, sammeln drei im Käfig sitzende Mitglieder jetzt durchschnittlich 50 Unterschriften.
  • Es ist kein Problem Mitglieder für den "Käfig Job" zu begeistern. Die eigenen Mitglieder identifizieren sich einfacher mit der Unterschriftenaktion, da diese die Zielsetzung des NGOs besser kommuniziert. Es werden im Käfig sitzende Aktivusten wahrgenommen und nicht irgendwelche Aktivisten, die um eine Unterschrift für irgendeine Organisation bitten. Das eigene Anliegen ist sprichwörtlich wieder sichtbar. Es kommt sogar oft vor das sich jugendliche Passanten spontan für ein paar Minuten in den Käfig setzen.
  • Die Zahl der Neumitglieder ist seit dem Beginn der "Käfig-Aktionen" überdurchschnittlich gestiegen.
In Gesprächen mit den Aktivisten berichtete man mir, das man kurzzeitig auch an einen "Kinderkäfig" gedacht hat. Sicherlich wären Kinder ein deutlich dramatischeres Bild, doch dies könnte die Aufmerksamkeit auf die Kinder und nicht auf das Anliegen des NGOs lenken. Wie ich finde eine weise Entscheidung. Eine für mich sehr überzeugende Aktion, die mit einfachen Mitteln umzusetzen war.


Mit beste Grüße zurück in Deutschland

Lukas Dopstadt


Saturday, August 04, 2007 4:33:36 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00) : #    Comments [0]
# Wednesday, August 01, 2007

Guerilla Marketing für eine Versicherung

Schöne Guerilla Idee für eine Versicherung unter dem Motto "Are You in good Hands?".



Quelle:
be24.at

posted by Thorsten Schulte
Guerilla Marketing Portal

 


Wednesday, August 01, 2007 6:56:18 AM (GMT Daylight Time, UTC+01:00) : #    Comments [0]
# Friday, July 27, 2007

Außergewöhnliche Produktidee

Stöckelschuhe zum Autofahren mit Absätzen zum Wegklappen

HighHeels oder flache Schuhe im Auto? Diese Entscheidung fällt in Zukunft leichter mit diesen speziellen Schuhen. Die britische Versicherungsfirma "Sheilas Wheels" (ein Unternehmen des Versicherers esure.com mit etwas anderer Darstellung bzw. gezielter Ansprache von Frauen) hat diese Schuhe entwickelt, bei dem sich der Absatz einfach einklappen lässt. Die Nachfrage nach dem Prototyp war so hoch, daß es die Stöckelschuhe jetzt in Serie produziert werden sollen.

Ich finde: "Eine wirklich sehr originelle Geschäftsidee"!



gefunden bei:
Ideentower

posted by Thorsten Schulte
Guerilla Marketing Portal


Friday, July 27, 2007 11:42:20 AM (GMT Daylight Time, UTC+01:00) : #    Comments [1]
# Thursday, July 26, 2007

More jobs in town - leichter mit Guerilla Marketing

jobsintown.de ist eine der bekanntesten Jobbörsen in Deutschland und auf die regionale und berufsgruppenspezifische Stellensuche im Internet spezialisiert.

Die Kampagne wurde von Scholz&friends, Berlin, durchgeführt.

            

                       

          

Gefunden von Sonja Knorr - Danke!

 


Thursday, July 26, 2007 3:02:11 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00) : #    Comments [3]
# Saturday, July 21, 2007

Quatsch dich leer Contest

T-Mobile hat in Kooperation mit den webguerillas eine coole Aktion ins Leben gerufen.
Alle weiteren Infos unter:
www.quatsch-dich-leer.de.



posted by Thorsten Schulte
Guerilla Marketing Portal

P.S. Im Guerilla Club wurde eine neue Diplomarbeit zum Thema "Guerilla PR" ergänzt.

Saturday, July 21, 2007 4:11:53 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00) : #    Comments [1]
# Tuesday, July 03, 2007

Guerilla für Pattex und Bruce Willis

Hier zwei nette neue Guerilla Kampagnen von Pattex in einem Fußballstadion und für den neuen Bruce Willis Film "Die Hard 4" in der Stockholmer Innenstadt.







posted by Thorsten Schulte, Guerilla Marketing Portal
Quelle: Tribeca

 


Tuesday, July 03, 2007 7:42:36 AM (GMT Daylight Time, UTC+01:00) : #    Comments [1]
# Friday, June 15, 2007

Intensiv-Seminar "Guerilla Marketing" mit Thomas Patalas


Das Seminar zum Buch:
"Guerilla Marketing - Ideen schlagen Budget" von Thomas Patalas
am 17. Oktober 2007 von 9 bis 16 Uhr
in Mönchengladbach

  • Die Planung Ihrer Guerilla Marketing-Strategie
  • Rein praktisch: Ihre Guerilla Marketing-Aktion
  • Was Sie über Ihre Kunden wissen müssen
  • Ab wann ist eine Idee originell?
  • Wie kommen Sie an die zündende Idee?
  • Wie Sie die Medien in Ihr Guerilla Marketing einbinden
  • Wie Sie Ihre Kunden einbinden

Seminarpreis 690,- Euro zzgl. MwSt

Darin enthalten:
Tagungsgetränke, Kaffeepause,
Mittagessen 3-Gang Menü sowie das Buch
„Guerilla Marketing – Ideen schlagen Budget“ von Thomas Patalas
Maximal 12 Teilnehmer.

Thomas Patalas
MAKS - Agentur für Lokales Marketing

<<<Details>>>

Friday, June 15, 2007 2:03:27 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00) : #    Comments [2]
# Friday, June 08, 2007

Schulte und Patalas in der neuen Acquisa über...

...das Hinterhältige, das Böse, das Gefährliche - und andere Klischees. Nein, wir reden nicht über den G8-Gipfel, auch nicht über George Bush oder den FC Bayern. Es geht nach wie vor um Guerilla Marketing.

 

acquisa, Heft 06/2007: Hinterhältig
Guerilla-Marketing klingt gefährlich, schrill und hipp – nach spektakulären Aktionen und PR-Kampagnen. Das alles ist Guerilla, und noch viel mehr. Guerilla-Marketing ist Kommunikation durch die Hintertür, ein Weckruf in werbemüden Zeiten. Ein Allheilmittel aber ist es nicht. [Zum Artikel]

 

Viel Spaß bei der Lektüre
Thomas Patalas
MAKS - Agentur für Lokales Marketing


Friday, June 08, 2007 10:18:46 AM (GMT Daylight Time, UTC+01:00) : #    Comments [0]
# Friday, May 25, 2007

Guerrilla vs. Banks: it is possible

Two sumo wrestler came in Italy to promote an italian on-line bank (Fineco) fighting tattoed with the logo inside the Italian Trading Forum and outside, on the streets.

People were really impressed, since the view of thoose two fat guys wearing only their traditional "mawashi" isn't so common. The claim the 2 wrestlers had tattoed on their back was "Fineco: for heavy traders".

 Guerilla-Blog_25-05-2007-1.jpg

To see more pictures and videos please check out:

http://www.g-com.it/html/case_fineco.htm

posted by
Thorsten Schulte
Guerilla Marketing Portal


Friday, May 25, 2007 6:28:51 AM (GMT Daylight Time, UTC+01:00) : #    Comments [2]
# Thursday, May 24, 2007

Guerilla und Viral Marketing als ProduktPR?

Heute morgen gelesen in einer Pressemitteilung des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft (ZAW).

Hier der entsprechende Auszug, Kommentar von Hans-Henning Wiegmann, Präsident des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft ZAW, in Berlin:

"Entgegen mancher öffentlich vorgetragenen Analyse haben laut Wiegmann die traditionellen Medien ihre Positionen im deutschen Werbemarkt überwiegend nicht nur gehalten, sondern trotz schwieriger Wettbewerbsverhältnisse punktuell sogar ausgeweitet. „Zwar wird der Anteil der gedruckten Medien im Verlauf der Jahre etwas zurückgehen, Massenkommunikation bleibt aber auch in Zukunft integraler Bestandteil der Unternehmenswerbung“, so der ZAW. In die Debatte geworfene Begriffe wie „Guerilla Marketing“, „Viral Marketing“, „Blog Marketing“ seien letztlich Formen von Produkt-PR, die es bereits seit langem gebe. Aufmerksamkeit für ein Produkt durch überraschende und unterhaltsame Aktionen zu erzielen oder zum Kauf durch Empfehlungsstrategien zu animieren, ergänze die Werbung in Massenmedien jetzt nur unter anderen Etiketten.

Tatsächlich erweitert habe das Instrumentarium der kommerziellen Kommunikation das Internet. „Die von den traditionellen Medien spürbar stärkere Wachstumsdynamik signalisiere nicht das Ende der Werbung in klassischen Medien, sondern den professionellen Umgang mit einem ergänzenden Element, das sich effizient und effektiv mit der Massenkommunikation verknüpfen lässt“, meint Wiegmann.

Ich möchte mir an dieser Stelle meinen eigenen ausführlichen Kommentar (vorerst) ersparen. Guerilla als Form der Produkt-PR? Hört hört. Und: wie hießen denn die o.a. Etiketten vorher?

Freue mich auf eine anregende Diskussion.

Gruß
Thorsten Schulte


Thursday, May 24, 2007 6:57:19 AM (GMT Daylight Time, UTC+01:00) : #    Comments [3]

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