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Guerilla-Marketing
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23.06.2005

Als ich neulich durch die Kölner Innenstadt lief, stolperte ich über ein laufendes Ambientmediaplakat. Einen auf A1 genormten Werbeläufer. Dieser ergonomische Werbeträger beschäftigte mich noch etwas länger…..



                                          Quelle: www.werbelaeufer.de


Auf der einen Seite schmunzelte ich über den Aufstieg eines No- bis Low-Budget-Werbeträgers zum planbaren, buchbaren und steuerbaren Agenturprodukt. Die Standardisierung eines semiprofessionellen Werbeträgers als buchbare Ambientwerbefläche!


Auf der anderen Seite ärgerte ich mich über die plumpe Umsetzung eines A1 Werbeträgers auf ein laufendes Plakat. Für mich als vorbeilaufender Passant bestand keine Möglichkeit zur Interaktion. Mir fehlte schlichtweg die Orginalität. Diese Werbeform empfinde ich eher als penetrant und ärgerlich.


Wie Guerilla Marketing im „Schlachtfeld Innenstadt“ eingesetzt werden kann, haben für mich die webguerillas mit der Süddeutschen Zeitung bewiesen. Hier wurde ein Thema medienträchtig inszeniert um Buzz (Mundpropaganda) zu stimulieren. Eine sicherlich außerordentlich gute Idee:



          Quelle: www.webguerillas.de


Doch stellt sich beim Vergleich beider Werbeideen für mich eine grundsätzliche Frage: In wie weit darf oder muss sich auch Guerilla Marketing planen lassen? In wie weit ist Guerilla Marketing letztlich doch eine Art Roulette? Man denke an eine Adaption dieser Idee der webguerillas von einem Olivenölhersteller, der Obdachlose sponsern wollte….


Es wäre auch witzlos jeden Tag Hotelmitarbeiter vor Berliner Hotels demonstrieren zu sehen. Ist Guerilla Marketing daher einmalig, d.h. schlecht bis gar nicht reproduzierbar? Ist diese Einmaligkeit ein genialer Werbemythos oder existenzielle Notwendigkeit des Guerilla Marketings?


Auf eine spannene Diskussion, verbunden mit einem allseitigen Hallo,


Lukas Dopstadt



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