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Guerilla-Marketing
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21.11.2008

Anschubhilfe für „als viral gedachte Videos“, die nicht so funktionieren, wie gewünscht…

Das war ja zu erwarten: Bei YouTube kann – zunächst nur für US-Benutzer, aber sicher bald auch bei uns – auf extrem vereinfachte AdWords-Manier für eigene Videoinhalte geworben werden. Speziell angesichts der steigenden Zahl von Videos, die zwar als potentieller Kundenmagnet produziert, aber nicht über genug virale Energie zur Verbreitung aus eigener Kraft haben, sollte diese Option sehr interessant sein und rege genutzt werden.

Wer bisher Videos mit eher trockenen Themen aus dem eigenen Fachbereich produziert hat, um über geschickte Gestaltung der Metadaten wenigstens den einen oder anderen Treffer – und damit potentiellen Interessenten – im LongTail zu erzeugen, musste bisher mit eher bescheidenen Erfolgen trotz aller Video-SEO zufrieden sein. Nun kann aber auch zu eher allgemeinen Keywords, bei denen inzwischen auch in Video-Trefferlisten schon zu viele Einträge zu finden sind, als dass man sich des Klicks sicher sein könnte, über „YouTube Sponsored Videos“ eine prominente Platzierung erkauft werden. Das gilt zwar „nur“ für YouTube und nicht alle Videoportale, aber schließlich findet dort auch ein großer Anteil der Suchanfragen statt. Sich bei allen anderen Portalen auf SEO zu verlassen und zumindest ein kleines Budget für die Platzierung bei YouTube auszugeben, erscheint angesichts der Kosten für selbst ein vergleichweise laienhaft produziertes Video durchaus angemessen.

Das System dazu ist ähnlich wie Werbung bei AdWords gestaltet – nur (noch) deutlich einfacher. Es muss zur Bewerbung eines Videos lediglich ein Anzeigentext und eine Keyword / Keyphrasenliste definiert werden, die bei Anfragen zur Schaltung der Anzeige führen sollen.

YouTube-Werbung

Dazu wird ein maximaler Klickpreis definiert, den man zu zahlen bereit ist; ebenso existiert ein Tagesbudget, um die Ausgaben klar zu deckeln. Später wird noch ein Targeting nach Region und Sprache hinzukommen… Fertig ist die bezahlte Platzierung bei YouTube – ein YouTube-Nutzerkonto und Verfügbarkeit des Programms in Deutschland vorausgesetzt.

YouTube-Werbung: Budget

Gerade kurz nach der Einführung wird es sicher eine turbulente Phase geben, in der sich zeigen wird, ob auch hier kurz oder lang ähnliche Qualitätsfaktoren wie im AdWords-System für die Regulierung von Preis und Position sorgen müssen, wenn das Werbevolumen steigt. Nicht relevante Anzeigen für das falsche Video in Bezug auf ein gewähltes Keyword zu schalten, nur weil dieser Begriff populär bei YouTube ist, ist aber ganz sicher unabhängig von Wettbewerbsdichte und den sich herauskristallisierenden Klickpreisen unsinnig. Für Videowerbung heißt es daher in vielen Branchen erst einmal: Produzieren! Denn für einen Großteil der in der Suche und im Content-Netzwerk bei Google (sprich: in AdWords) populären Begriffe existiert heute kaum passendes Videomaterial. Und wenn dieses auch noch geeignet sein soll, potentielle Kunden zu generieren, kann auch sicher noch lange nicht jede derzeit existierende Aneinanderreihung bewegter Bilder sinnvoll eingesetzt werden. Belohnt wird man von Google / YouTube aber ganz sicher in Zukunft durch weitaus bessere Zielgenauigkeit für Werbung. Denn im Gegensatz zu den in der Masse noch eher unbekannten Benutzern der Suchmaschine weiß man bei YouTube über mehr als ein Drittel der Benutzer bestens bescheid (derzeit über 37% registrierte Benutzer). Und schon ist ein Targeting nach demografischen Daten – bzw. wirklich allem, was über ein Nutzerprofil (in Zukunft) herauszufinden ist – nur noch ein paar Klicks entfernt. Klingt zu gut um wahr zu sein? Warten wir ab, wie sich das Programm entwickelt.

So oder so gibt es bis zur Einführung des Programms in Europa ja noch einiges zu tun. Machen Wenn Sie bereits potentielle Videos für eine solche Bewerbung haben, sollten Sie das Material schon jetzt möglichst werbewirksam „pimpen“. Und wer den ersten Schritt noch vor sich hat und sich für diese kommende Gelegenheit zur Platzierung von Werbung interessiert, für den heißt es nun „Kamera, Licht, Ton…. und: Action!“

MB

16.06.2008

Bald ist es wieder soweit. An der WAK – Westdeutsche Akademie für Kommunikation findet am 24. Juni 2008 zum zweiten Mal der Online-Marketing-Day statt. Für alle Interessenten: Es geht an diesem Abend um den Studiengang zum/r Fachwirt/in für Online-Marketing. Dozenten und Fachkräfte, werden an diesem Abend Rede und Antwort stehen und auf (fast) alle Fragen eine Antwort finden. Für eine/n Bewerber besteht die Chance auf ein Stipendium. Der Bewerber darf mit diesem Stipendium ein Jahr lang kostenfrei an der WAK studieren und absolviert begleitend ein Praktikum in der Redaktion von www.koeln.de.


Wer neugierig geworden ist, kann sich auf der Internetseite der WAK weitere Information einholen: http://www.wak-koeln.de/.

12.12.2007

Nachdem Heinz unter http://www.topthistv.com/ bereits eine erste erfolgreiche Aktion für usergenerierte Werbung in Form von Videos in die zweite Runde geschickt hat, ist nun auch Opel auf den Zug aufgestiegen und eröffnet einen eigenen Channel bei YouTube für eine ähnliche Aktion rund um die „C.M.O.N.S.“, mit deren Hilfe der Fahrzeughersteller die nach eigenen Angaben erfolgreichste Fahrzeugeinführung überhaupt erlebte. Dies sicher auch dank einer Menge Marketing außerhalb der etablierten Medien inkl. Handyanzeigen, einer weitreichenden Online-Werbekampagne und sogar einer zielgruppengerechten und ebenso gut beworbenen Kooperation mit MTV.

Im Rahmen des Wettbewerbs, der als C.M.O.N.S. TV unter www.thecmons.com zu finden ist, wird es neben dem ohnehin schon überraschend großen Wirbel um die „geheimnisvolle Band“ nun also noch jede Menge Menge an Video-Beiträgen geben, die systematisch durch die Platzierung im Channel bei YouTube weitere (abonnierbare) Aufmerksamkeit erhalten; zumal die C.M.O.N.S. die Web 2.0 Gemeinde ohnehin auch ohne Wettbewerb schon zu einigen mehr oder weniger sehenswerten Kurzfilmen inspiriert hat. Fazit: Wenn Sie denn – wie hier – gut gemacht sind und das ganze Umfeld stimmt, sind Aktionen wie diese nicht nur clever, sondern vor allem vergleichweise günstig und potentiell weitaus erfolgreicher, als die Errichtung einer überdimensionierten „Produkteinführungswebpräsenz“, die dann ausschließlich über konventionelle Banner- und CPC-Kampagnen beworben wird und ansonsten hauptsächlich von Bestandskunden besucht wird, die per Popup von der gerade freiwillig besuchten Website des Herstellers direkt wieder weggelenkt wurden…

Markus Baersch

25.10.2007

Dass Blogs im Web aufgrund ihrer Beliebtheit bei Suchmaschinen als Marketinginstrument ein stetig wachsender Stellenwert zufällt, ist heute weder ein Wunder noch ein Geheimnis. Und daher werden Blogs inzwischen auch mehr und mehr von Unternehmen entdeckt, die nicht aus der IT-Branche kommen und dieses Mittel daher schon länger kennen.

Und es hat ja auch mehr als nur einen Vorteil, „Blogmarketing“ zu betreiben:

  • Blogeinträge sind hilfreich zur Suchmaschinenoptimierung
  • Viel beachtete Blogs machen auch ohne einen Klick auf Ihre Site Werbung für Ihre Produkte (selbstredend nur dann, wenn die Einträge positiven Charakter haben!)
  • Blogger sind oft Meinungsführer und -macher
  • Durch die Kommentarfunktionen der meisten Blogs erfährt der Name Ihres Unternehmens und / oder Produkts oft noch weitere Stärkung durch zusätzliche Inhalte in Kommentaren

Die Anzahl der Blogs, die man selbst mit hilfreichem Content füllen kann – aus welchen Beweggründen auch immer – ist aber leider durch die Limitierung der verfügbaren Hände (zumeist zwei) und Stunden am Tag (Schnellschläfer sollen dauerhaft mit zwei Stunden auskommen) stark begrenzt. Hilfe muss her! Aber wo? Clevere Blogger haben den Bedarf erkannt und bieten vereinzelt die Veröffentlichung vorgefertigter Pressemeldungen und Artikel gegen Bezahlung an. Aber trotzdem kann niemand wirklich nur vom bloggen leben. Und: Wie kommt der Kontakt von Anbieter zum Blogger zustande? Hier setzt (unter andren Anbietern ähnlicher Art) das Blogger – Netzwerk trigami an.

Unternehmen finden hier Blogger, die bereit sind, individuellen und einmaligen Content zur Verfügung zu stellen; Blogger suchen sich umgekehrt themenbezogen die Angebote der Firmen aus und bieten Platz in ihrem Blog an: Blogmarketing als Communitylösung… klingt interessant? Dann probieren Sie es ruhig mal aus. Kommentare über Ihre Erfahrungen mit diesem oder anderen Diensten ähnlicher Art sind hochwillkommen!

Markus Baersch

24.01.2006

Der Online-Werbemarkt boomt auch in Deutschland. Eine aktuelle Untersuchung von Nielsen zeigt bei den deutschen Unternehmen im Jahr 2005 ein Wachstum der Online-Werbung von fast 40 % im Durchschnitt. Einzelne „Ausreißer“ wie Opodo, Arcor oder Citibank kommen im Vergleich zu 2004 sogar auf einen Zuwachs von über 300 %. Bewertet wurden die Sichtkontakte, also die sogenannten Ad Impressions. Dazu zählen sowohl die Einblendungen von bezahlten Anzeigen in Google AdWords, Yahoo Overture oder Miva, als auch der gesamte Bereich Bannerwerbung. Laut Nielsen Media Research verteilen Unternehmen einen immer größeren Teil ihres Werbeetats in Richtung Online-Werbung.


Michael Gandke (Google Advertising Professional)

20.11.2005

Unsere Suchmaschinen-Marketing & Internet-Marketing-Tipps zum Thema „Was ist zu tun, damit eine Website verkauft“ sind mittlerweile über 15.000 heruntergeladen worden. Für uns erst recht ein Ansporn, jetzt in aktualisierter Fassung noch stärker auf das eigentliche Hauptproblem vieler Webauftritte einzugehen:


Jeder Webauftritt hat Besucher. Sei es über Treffer in den Suchmaschinen oder aber „zur Not“ über bezahlte Suchtreffer (sponsored links) z. B. bei Google AdWords, Yahoo/Overture oder Miva. Es ist fast immer leicht möglich, ein Google-AdWords-Konto so zu optimieren, dass die Besucherzahlen deutlich zunehmen und qualifiziertere Besucher auf die Website kommen. Wenn man einige grundlegende Dinge beachtet und Suchbegriffe thematisch organisiert, wird sich die Klickrate der Anzeigen zwangsläufig verbessern. Zukünftige Besucher erhält man dann entweder zu (deutlich) geringeren Klickpreisen, oder die Position wird bei gleichen Klickpreisen besser, was wiederum mehr Besucher (zum alten Gesamtpreis) bedeutet. Das ist sicherlich sehr schön! Was aber ist, wenn kaum ein Besucher kauft?


Geld verdient wird nicht mit Besuchern, sondern mit Kunden!


Die meisten Webauftritte, die wir zwecks Verbesserung des Suchmaschinen-Marketing zu Gesicht bekommen, machen es ihren Besuchern viel zu schwer Kunde zu werden? Schon ein Klick zu viel, eine „fehlerhafte“ Ansprache oder eine fehlende Information über den Bestellvorgang vertreibt Besucher auf die Seiten der Konkurrenten.


Die drei wichtigsten Kriterien, um aus einem flüchtigen Besucher einen Kunden zu machen sind …



  • Vertrauen gegenüber dem (unsichtbaren) Unternehmen aufbauen
  • Kein „Blabla“, sondern auf ein Bedürfniss eingehen und dann konkrete Angebote machen
  • mit klaren Handlungsaufforderungen „den Kunden an die Hand nehmen“

Ein verkaufsoptimierter Webauftritt (Landing-Page) konzentriert sich nur auf ein einziges Ziel … einen neuen Kunden zu gewinnen. Alles Überflüssige wird entfernt, aber alles dafür Nötige muss vorhanden sein. Genau daran scheitern fast die meisten Webauftritte. Wie dieser Mechanismus funktioniert, beschreibt unser eBook:


Hier ist der direkte Link zu kostenlosen 23 Seiten Suchmaschinen-Marketing & Internet-Marketing eBook (PDF-Datei, 170 KB).


Michael Gandke (Google Advertising Professional)

04.08.2005

Meine Internet-Marketing-Tipps zum Thema „Was ist zu tun, damit eine Website verkauft“ gibt es jetzt in neuer aktualisierter Fassung. Hauptsächliche Erweiterungen:



  • Keyword-Analyse / Begriffsraumanalyse
  • Suchmachinenoptimierung
  • Google-AdWords-Kampagnen
  • Landing-Page optimieren
  • Nutzenargumentation


Hier ist der direkte Link zu 22 Seiten Internet-Marketing eBook (PDF-Datei, 170 KB, kostenlos).


[viral marketing on] Bei Gefallen Weitergeben ausdrücklich erwünscht [viral marketing off]


:-S



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