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Guerilla-Marketing
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17.02.2011

Mit Werbung wird man heutzutage ja an allen Ecken und Enden regelrecht beworfen. Kaum eine Hauswand ist nicht plakatiert und manchmal hat es den Anschein, als ob das Programm im Fernsehen nur noch aus Werbung besteht, doch auch wenn diese Form des Marketings auf jeden Fall einen großen Einfluss auf uns hat, so gibt es dann doch auch noch ganz andere Methoden zur Vermarktung von Produkten oder Dienstleistungen, die man auf den ersten Blick gar nicht erkennen würde. Als Ambient Marketing bezeichnet man jenen Bereich im Marketing, wo sich Werbemittel als Bestandteil im täglichen Leben darstellen.

Beliebte Beispiele sind Pizza-Kartons mit Werbung, Gratis Postkarten in Bars und Restaurants oder aber auch Info-Screens in den U-Bahn Stationen. Anders als bei ganz normaler Werbung im Fernsehen oder in anderen Medien verhält es sich so, dass Ambient Media keine Schwierigkeiten hat, sich an die Fersen des Kunden zu heften und empfangen zu werden. Ob man nun im Supermarkt, an der U-Bahn Station oder im Fitnesscenter damit in Kontakt kommt, spielt dabei im Allgemeinen keine Rolle.

In weiterer Folge darf man sich nicht davon täuschen lassen, dass diese Art der Werbung nur in ganz bestimmten Sparten zum Einsatz kommen kann. Die Wirklichkeit sieht so aus, dass es sich um qualitatives Marketing handelt, bei der die Platzierung der Werbung an passenden Orten von zentraler Bedeutung ist. Nur wenn Werbung gezielt an den potenziellen Kunden getragen wird, stehen die Chancen für einen Erfolg sehr gut. Die Quantität steht hingegen nicht im Vordergrund, weil man durch Ambient Marketing eine viel geringere Streuung vorweisen kann.

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11.09.2009

Wie bei jeder neuen Kampagne des Regenbogen e.V. geht zunächst ein Aufschrei durch Deutschland und spaltet die Nation. Die einen finden die Guerilla Kampagne beeindruckend und Nachrichtensender wie NTV berichten darüber, die anderen finden die Darstellungen zu drastisch. Auch die Sperrung der Kampagne bei Youtube sorgte bereits für Berichterstattung.

Schnell in Vergessenheit gerät bei der Diskussion allerdings, dass alle 15 Sekunden ein Mensch an Aids stirbt. Gegen dieses Vergessen und den Rückgang des öffentlichen Interesses an Aids kämpft der Regenbogen e.V auch in seiner neuesten Kampagne „Aids ist ein Massenmörder“ zum Welt-Aids-Tag gemeinsam mit der Werbeagentur „das comitee“.

Worum geht´s?

Kampagnenplakat mit Saddam

Das Kampagnenplakat mit Saddam (Quelle: aids-ist-ein-massenmoerder.de): Aufmerksamkeit ist hier fast so sicher wie der Schock auf den zweiten Blick…

Im TV- und Kinospot zu sehen sind lustvolle Szenen zwischen einer wunderschönen Frau und deren scheinbar attraktiven Liebhaber. Immer wieder erhascht der Zuschauer heiße Blicke auf die junge Frau, die sich ihrem Liebhaber genussvoll hingibt. Als der Blick dann genauer auf den vermeindlich heißblutigen Liebhaber fällt, schaut der Zuschauer zu seinem Entsetzen in das Gesicht von Adolf Hitler und anschließend auf den Slogan „Aids ist ein Massenmörder – Schütz Dich!“. Ein Schock! Genau diesen Schock provozieren die Macher ganz bewusst. Die Guerilla Kampagne soll aufrütteln und darüber aufklären, dass Aids, wie Hilter, ein Massenmörder ist und jeder zum Opfer werden kann.

Passend zum Spot wurden Print-Motive, Plakate, Musikvideo und Radiospot sowie eine Website entwickelt. Neben Hilter sind in der Guerilla Kampagne außerdem die Massenmörder Saddam und Stalin, ebenfalls in lustvollen Posen mit jungen Frauen, zu sehen.  Interessenten finden auf der Website aids-ist-ein-massenmoerder.de wichtige Informationen zu Aids, HIV-Tests, Praxen und zum Welt Aids Tag, Spenden u. v. m..

Wer war`s?

Das Konzept von „Aids ist ein Massenmörder“ stammt von der Agentur „das comitee“. Für die Umsetzung des TV-Spots wurde „Doppelgänger-Film“ unter der Regie von Ivo Wejgaard beauftragt. Den Radiospot realisierte Hastings Audio Network.

Außerdem wird in der Guerilla Kampagne jeder dazu aufgefordert sich aktiv selbst gegen das Vergessen von Aids zu engagieren. Seit dem 10.09.09 besteht auf der o. g. Website zur Kampagne die Möglichkeit, selbst Fotos hochzuladen und persönliche Videos zu produzieren, die anschließend an Freunde weitergeschickt werden können.

Sandy Schindler

20.01.2009

Israels Luftwaffe hat in den letzten Tagen im Zuge der Operation „Gegossenes Blei“ bei Luftangriffen hunderte Hamas-Mitglieder getötet und deren Waffendepots zerstört. Mit Beginn einer Bodenoffensive wurde die Drohung wahr gemacht, auch mit Bodentruppen in den Gaza-Streifen einzumarschiert, um die Hamas endlich in die Knie zu zwingen. Die radikalislamischen Hamas hingegen scheinen kaum geschwächt und setzen bei ihrem erbitterten Widerstand auf militärische Guerilla Taktiken. Kleine, selbstständig operierende Kampfeinheiten mit gut ausgebildete Kämpfer, die zu allem bereit, aus Hinterhalten agieren, Schützengräben und Häuser besetzen, sich unter die Zivilbevölkerung mischen und unerwartet zuschlagen.

Die israelische Armee setzt ebenfalls auf Guerilla, wenn auch nicht in Form von militärischen Angriffen. Für ein sauberes Image in der Weltöffentlichkeit und der Suggestion eines notwendigen und gerechten Krieges, wurde eigens eine PR-Abteilung mit der Umsetzung von Guerilla Marketing beauftragt. Gesteuert werden die Propagandamaßnahmen über das israelische Außenministerium. Ziel ist die systematische Unterwanderung und Manipulation aller möglichen Informationskanäle. Objektive Berichterstattungen durch freie Journalisten sind unerwünscht.

Längst gelten nicht nur die israelisch gefilterten Informationen für die weltweiten Journalisten der Fernseh- und Rundfunkkanäle als geeignetes Propagandamittel. Nach eigenen Angaben der israelischen Armee soll die Intension hinter dem Krieg erläutert werden, die „Jerusalem Post“ zitiert die Sprecherin der israelischen Armee Avital Leibovich, mit folgenden Worten: „Die Blogosphäre und die neuen Medien sind ein neues Kriegsgebiet. Wir müssen dort relevant sein.“
Als modernes Medium erweisen das Internet, insbesondere das Videoportale YouTube, seine Dienste bei der Umsetzung eines einschlägigen Guerilla Marketing.

„Verlagerung“ des Konflikts in das Web 2.0

Das Videoportal gilt gemeinhin als Plattform für Ausschnitte aus Film und Fernsehen, Musikvideos, sowie kleine selbstgedrehte Filme. YouTube User können sich außerdem über Blogs austauschen und ihre Meinungen zum entsprechenden Filmmaterial äußern.

Die israelische Armee hat eigens für Guerilla Marketing einen Kanal bei YouTube eingerichtet, die alle interessierten Onlinebesucher direkt am Geschehen im Gaza-Streifen teilhaben lässt. Mit YouTube selbst gab es zu Beginn Probleme, weil einige veröffentlichte Videos nicht den Gewaltrichtlinien des Videoportals entsprachen. Die Differenzen waren offensichtlich nur von kurzer Dauer, denn aktuell sind vier Dutzend Videos online frei verfügbar. Auf den Videos zu sehen sind Luftangriffe, Panzer, Raketen aber auch die perfekte Darstellung der humanitären Hilfe, die Israel in den Gaza-Streifen entsendet. Die Videos werden zum Großteil positiv bewertet und scheinen beim Publikum wie gewünscht anzukommen. Fragt sich nur, ob hier nicht ebenso gut gezielte Manipulation des Social Media – Images am Werk ist, um den Videos den notwenigen Anschub zu verleihen. Schützenhilfe kommt z. B. von der Anti-Defamation League (ADL), einer US-amerikanischen Organisation, die gegen die Diskriminierung von Juden eintritt und bei YouTube nun dafür plädiert, „pro-palästinensisches Videomaterial“ zu zensieren.

Der YouTube Kanal ist aber nur ein Beispiel für die umfassenden Guerilla Marketing Maßnahmen. Befürworter der israelischen Kriegshandlungen unterstützen das israelische Außenministerium bei der Unterwanderung und Manipulation von Blogs und Online-Umfragen. So steht z. B. GIYUS, ein Tool welches Nutzer auf Online-Umfragen im Netz aufmerksam machen soll, unter schweren Anschuldigungen, Umfragen zugunsten Israels zu manipulieren. Gegner dieser Onlinebewegungen haben bereits Listen im Internet veröffentlicht, die die Israel-Sympathisanten als Spammer entlarven, die in diversen Blogs Kommentare abgegeben haben, welche an vielen anderen Stellen im Netz identisch wiederzufinden sind.

Sandy Schindler

14.05.2008

Guerilla Strategien werden längst nicht nur für provokative Werbezwecken in Unternehmen genutzt. Ein Paradebeispiel für ausgefeilte Guerilla Aktionen auf einer ganz anderen Ebene, bietet die Umweltorganisation Greenpeace „Grüner Friede“. Die Organisation nutzt in 40 Ländern geradezu meisterhaft die Guerilla Technik, um die Öffentlichkeit auf Umweltprobleme aufmerksam zu machen. Wie aber macht man Marketing für die Umwelt? Für saubere Energie, kontrollierte Gentechnik, Klima-, Meeres- und Tierschutz? Man etabliert eine Marke. Mit Hilfe von Guerilla Marketing etablierte Greenpeace seine Marke weltweit im Umweltschutz. Die Guerilla Aktionen sind einerseits darauf ausgerichtet, Umweltverschmutzung zu verhindern, andererseits das Bewusstsein der Öffentlichkeit auf provokante und unkonventionelle Art zu wecken.

Bereits 1971 startete die erste Guerilla Aktion, die von einer Handvoll Umweltschützern, die sich Greenpeace nannten, ausgeführt wurde. Ziel der Aktion war ein Atomtestgebiet der Amerikaner in Alaska, der durch die Anwesenheit der Umweltschützer verhindert werden konnte. Die gefährliche und provokante Guerilla Aktion war nicht nur erfolgreich, sondern verbreitete sich über Medienbericht auch wie ein Lauffeuer über die ganze Welt und machte die Umweltschützer weltberühmt. Aus dieser Gruppe Umweltschützer entwickelte sich eine internationale Organisation, die ausschließlich über private Spenden finanziert wird und somit unabhängig arbeiten kann. Wie genau das funktioniert hat und wie Greenpeace begonnen hat, erfahren Sie unterhaltsam per Audiobook.

Seit dieser Zeit nutzt Greenpeace konsequent Guerilla Aktionen mit exemplarischen und symbolischen Charakter. Greenpeace arbeitet mit Aufsehen erregenden Aktionen, aber auch mit Aufklärung und Boykottaufrufen. Folgende Taktiken nutzt Greenpeace für ausgefeilte Guerilla Marketing Strategien.

Beispiele für Guerilla Taktik mit aufsehen erregende Aktionen

  • Greenpeace nutzt Schlauchboote für Guerilla Aktionen gegen den Walfang. Mit wagehalsigen Aktionen hindern sie zum Beispiel japanische Schiffe am Walfang oder dokumentieren vor Ort das Geschehen, um es an die Öffentlichkeit zu bringen.
    Greenpeace Aktivisten ketten sich an Bahnschienen, um den Transport von abgebrannten Brennelementen eines Atomkraftwerkes zu verhindern.
  • Greenpeace protestiert gegen US-Präsident George W. Bush US-Atomwaffenpolitik. Bei seinem Deutschlandbesuch fuhren zwei Schlauchboote auf dem Rhein in Mainz auf Sichtnähe heran und entrollten ein Banner: “No nuclear weapons in the USA and elsewhere – No more wars, Mr. Bush! – Greenpeace.
  • Greenpeace macht Bundeskanzlerin Angela Merkel in der Debatte um die blockierte russische Ölpipeline darauf aufmerksam, dass die Atomkraft das Öl nicht ersetzen kann und für die Zukunft mehr erneuerbare Energien erforderlich sind.
  • Greenpeace projiziert dafür einen Spruch auf die Reaktorkuppel des Atomkraftwerkes Brokdorf: „Öl = Auto, Atomkraft = Strom, Frau Merkel“

Beispiele für Guerilla Taktik durch Aufklärungsaktionen

  • Greenpeace organisierte eine Unterschriftensammlung gegen Gen-Food. Allein in Deutschland kamen 400.000 Unterschriften zusammen, die dem Ministerium von Bundesverbraucherminister Horst Seehofer überreicht wurden. Hintergrund der Unterschriftensammlung war die fehlende Kennzeichnungspflicht für gentechnisch veränderte Produkte wie Milch, Eier und Fleisch.
  • Greenpeace gibt jedes Jahr zahlreiche Studien und Broschüren mit Hintergrundinformationen zu Greenpeace-Themen heraus. Allein in den ersten Monaten 2008 wurden zahlreiche Beiträge publiziert wie “Greenpeace-Test von Früh-Erdbeeren 2008: Pestizidwerte sinken“, „22 Jahre Tschernobyl“, „Urwaldrepublik Deutschland“ und „Appell an Horst Seehofer gegen MON810“.
  • Greenpeace weltweit bieten diverse Vorträge, um auf die Umweltproblematiken aufmerksam zu machen. Beispiele für Vortragsthemen sind: „Die Welt zu Zeugen machen -Methoden der Umweltarbeit von Greenpeace“, „Wale – Symbole des Lebens“, „Urwaldschutz ist Klimaschutz“ und „Gentechnik in Lebensmitteln“.

Beispiele für Guerilla Taktik durch Boykottaufrufe

  • Greenpeace ruft im Mai 1993 zum Boykott norwegischer Produkte auf. Denn trotz eines geltenden Fangverbots beabsichtigte Norwegen weiterhin Wale zuharpunieren. Der Erfolg des Boykott- Aufrufs spricht für sich. Firmen stornieren Aufträge in Höhe von 90 Millionen Mark. Diese Summe entspricht einem Vielfachen der eigentlichen Walfangeinnahmen.
  • Greenpeace ruft 1995 in einer spektakulären Guerilla Aktion zum Boykott gegen den Weltkonzern Shell auf. Die Organisation wollte verhindern, dass eine mit giftigem Ölschlamm belastete Ölplattform von Shell in der Nordsee versenkt wird. Die Shell AG hatte in Deutschland 1995 gerade mit aufwendigen und teueren Werbeanzeigen ein verantwortungsbewusstes Image aufgebaut, als Greenpeace zum Shell Boykott aufrief. Medienwirksam unterstützt wurde der Boykott Aufruf durch die spektakuläre Besetzung der Ölplattform durch Greenpeace Aktivisten. Beeindruckendes Ergebnis der Guerilla Kampagne: Autofahrer, Verbände und Politiker folgten dem Boykottaufruf, die Umsätze gingen um 25-30 Prozent zurück, Shell gibt klein bei und verzichtet auf die Versenkung der Ölplattform.

Die Liste der Greenpeace Guerilla Aktionen könnte nahezu endlos weitergeführt werden. Die Guerilla Taktiken von Greenpeace verfehlen ihr Ziel nicht: sie sorgen für großes Aufsehen und wecken das Bewusstsein der Bevölkerung im Kampf gegen Umweltsünden.

Sandy Lietz

21.09.2007


Hier noch mal ein paar bewegte Bilder zur Guerilla Marketing Aktion von conceptbakery.
Anschauen lohnt sich…

Zum Film bei YouTube…

Wenn Werbung zur Sehenswürdigkeit
wird, die Passanten fotografieren… Guerilla Marketing Aktion für Swiss
International Air Lines… Gleichzeitig in Berlin, Hamburg und Stuttgart…
Laufzeit eine Woche… Wobei nur an einem Tag gefilmt wurde… Kreation und
Umsetzung by conceptbakery… Filmproduktion by DorschMedia…

Unter
folgendem Link gibt es auch noch zahlreiche Bilder von der Aktion:
www.flickr.com/photos/conceptbakery/

posted by Thorsten Schulte
Guerilla Marketing Portal

 

05.09.2007


Das man auch Litfaßsäulen originell einsetzen kann, zeigt jetzt ein Beispiel aus Neuss für www.e-wie-einfach.de.

Besten Dank für den Hinweis auf die Aktion geht an:

Andreas Abbing
Consulimus AG
Gottfried-Hagen-Straße 60-62
51105 Köln
www.consulimus.de

posted by Thorsten Schulte
Guerilla Markting Portal

04.08.2007


Ein australischer NGO war die „klassiche“ Unterschriftensammlung in der Innenstadt satt. Immer weniger Mitglieder des NGOs wollten sich als „Drücker für die gute Sache“ betätigen und fremde Menschen um eine Unterschrift bitten. Außerdem warben immer mehr Hilfsorganisationen auf die gleiche Weise in der Innenstadt um Unterschriften oder Spenden. Das eigene Anliegen ging unter.


Um aus der grauen Masse auszubrechen, die eigenen Mitgleider wieder einfacher zu aktivieren und das eigene Ziel besser zu kommunizieren entschied man sich für folgende Kampagne:

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Diese „menschlichen Legebatterien“ sind äußerst erfolgreich:

  • Das eigene Anliegen (Verbot der Legbatterien) wird von Passanten wieder wahr genommen, man hat eine äußerst treffende Visualisierung gewählt.
  • Über fast jede Unterschriftenaktion berichtet die lokale Presse. Die Zahl der Presseberichte ist um das Vierfache angestiegen.
  • Wurden früher von drei (frustrierten) Mitgliedern 35 Unterschriften in der Stunde gesammelt, sammeln drei im Käfig sitzende Mitglieder jetzt durchschnittlich 50 Unterschriften.
  • Es ist kein Problem Mitglieder für den „Käfig Job“ zu begeistern. Die eigenen Mitglieder identifizieren sich einfacher mit der Unterschriftenaktion, da diese die Zielsetzung des NGOs besser kommuniziert. Es werden im Käfig sitzende Aktivusten wahrgenommen und nicht irgendwelche Aktivisten, die um eine Unterschrift für irgendeine Organisation bitten. Das eigene Anliegen ist sprichwörtlich wieder sichtbar. Es kommt sogar oft vor das sich jugendliche Passanten spontan für ein paar Minuten in den Käfig setzen.
  • Die Zahl der Neumitglieder ist seit dem Beginn der „Käfig-Aktionen“ überdurchschnittlich gestiegen.

In Gesprächen mit den Aktivisten berichtete man mir, das man kurzzeitig auch an einen „Kinderkäfig“ gedacht hat. Sicherlich wären Kinder ein deutlich dramatischeres Bild, doch dies könnte die Aufmerksamkeit auf die Kinder und nicht auf das Anliegen des NGOs lenken. Wie ich finde eine weise Entscheidung. Eine für mich sehr überzeugende Aktion, die mit einfachen Mitteln umzusetzen war.

Mit beste Grüße zurück in Deutschland

Lukas Dopstadt

01.08.2007

Schöne Guerilla Idee für eine Versicherung unter dem Motto „Are You in good Hands?“.




Quelle:
be24.at

posted by Thorsten Schulte
Guerilla Marketing Portal

 

27.07.2007

Stöckelschuhe zum Autofahren mit Absätzen zum Wegklappen




HighHeels oder flache Schuhe im Auto? Diese Entscheidung fällt in Zukunft leichter mit diesen speziellen Schuhen. Die britische Versicherungsfirma „Sheilas Wheels“ (ein Unternehmen des Versicherers esure.com mit etwas anderer Darstellung bzw. gezielter Ansprache von Frauen) hat diese Schuhe entwickelt, bei dem sich der Absatz einfach einklappen lässt. Die Nachfrage nach dem Prototyp war so hoch, daß es die Stöckelschuhe jetzt in Serie produziert werden sollen.

Ich finde: „Eine wirklich sehr originelle Geschäftsidee“!



gefunden bei:
Ideentower


posted by Thorsten Schulte
Guerilla Marketing Portal

26.07.2007

jobsintown.de ist eine der bekanntesten Jobbörsen in Deutschland und auf die regionale und berufsgruppenspezifische Stellensuche im Internet spezialisiert.


Die Kampagne wurde von Scholz&friends, Berlin, durchgeführt.


            


                       


          


Gefunden von Sonja Knorr – Danke!


 



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